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Mein Interesse für die Natur habe ich meinem Vater zu verdanken, der mich auf seine Streifzüge ins Grüne stets mitnahm.
Als Kind der Allgäuer Berge lag ich oft ganze Nachmittage an einem Berghang auf Lauer, um Murmeltiere oder Steinadler zu beobachten.
Mutter hielt große Stücke auf die Heilkräuter-Rezepte des Schweizer Kräuterpfarrers Künzle. Nach der Lektüre seines Kräuteratlasses interessierte ich mich sehr für Heilpflanzen und absolvierte schließlich eine Ausbildung zum Drogisten.
Als ich einige Jahre später in einer Arzneimittelfirma arbeitete, war mein Vorgesetzter ein bekannter Pilzfotograf und Pilzbuchautor.
Er lenkte mein Interesse auf die Pilze. Nach der Katastrophe von Tschernobyl, deren Folgen gerade auch in Oberschwaben, wo ich seit 1963 lebe, stark zu spüren waren (und noch immer sind), verlor ich ein wenig die Lust an Pilzen.
Eine zufällige Begegnung mit einem Freiburger Pilzfreund vor einigen Jahren motivierte mich, den Pilzen wieder meine Aufmerksamkeit zu schenken. Bald schon ging mein Interesse weit über die essbaren Pilze hinaus. Ich begann zu mikroskopieren und bin seit 1997 "Geprüfter Pilzsachverständiger" (Pilzberater) der DGfM (Deutsche Gesellschaft für Mykologie).
Wie Ihr auf meiner Homepage (siehe unten) seht, interessiere ich mich auch noch für andere Dinge.
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