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Pilze Pilze Forum Archiv 2006
Re: Es ist längst nicht mehr ...
Geschrieben von: der juergen Antwort auf: Re: Es ist längst nicht mehr ... (Werner)
Datum: 30. Dezember 2006, 14:06 Uhr
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Hallo Werner, dass wir alle Raubbau am Planeten betreiben ist mir so bewusst wie jedem anderen; ich möchte keiner Leugnung oder Ignoranz bezichtigt werden, allerdings lasse ich mir sehr gerne nachsagen, dass ich nicht an jeden Popanz glaube, der vor mir aufgeblasen wird. Was mir Unbehagen bereitet, ist der religöse Eifer, mit dem manche apokalyptische Visionen propagiert werden. Ob der Mensch gut oder schlecht ist, ist letztlich nicht Gegenstand der Naturwissenschaft; die soll nur rauskriegen was z.B. am "Waldsterben" wirklich dran ist (und da war damals schon nicht das dran, was propagiert worden ist). Tatsache ist eben auch, dass althergebrachte Phrophezeiungen mit der Zeit sang- und klanglos aus dem Bewusstsein der Gesellschaft verschwunden sind (Global 2000), weil sie sich nicht erfüllt haben. Da drängst sich jetzt die Frage auf: haben sie sich nicht erfüllt, weil der Mensch erfolgreich einlenkte, oder weil die wissenschaftlichen Prognosen auf falschen Fakten beruhten? Ist es tatsächlich so, dass die in letzter Zeit beobachteten Naturkatastrophen zunehmen? Oder nimmt nur die Berichterstattung darüber zu? Verdienen diejenigen, die solche Apokalypsen ausrufen und am Leben erhalten nicht auch Geld? Zum Schluß noch; Michael Crichton ist vielleicht keine Autorität auf dem Fachgebiet Klimatologie etc, aber ich glaube nicht, dass ein Politiker mehr Vertrauen genießt als dieser Autor, der es sich noch nie leicht gemacht hat, bei der Recherche für seine Romane. Zumindest wirft dieser Autor einen kritischen Blick auf die Angelegenheit und muss nicht mit der "Apokalypse" auf Wählerstimmen-Fang gehen, wie gewisse andere Filmemacher, die sich schamlos Politiker nennen:-) Grüßle
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