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Re:Brätlinge,nach vielen Jahren wiedergefunden

Geschrieben von: leofelsle
Datum: 26. Juli 2021, 08:06 Uhr

Antwort auf: Re:Brätlinge,nach vielen Jahren wiedergefunden (Fulgor)

: Hallo Jochem

: Bitte keinen Frust schieben. Hier lesen doch einige mit. Vielleicht geht es
: vielen so wie mir, dass sie wenig Zeit haben oder die beschriebenen Pilze
: noch nie gesehen haben. Ich würde Brätlinge jedenfalls nicht erkennen.
: Vielleicht gib es die hier ja auch gar nicht. Deinen Vorschlag über die
: faszinierende Welt der Pilze zu berichten finde ich gut. Ich hoffe da
: fühlt sich jemand angesprochen. Ich habe neulich eine Reportage über
: "strahlungsabsorbierende Pilze" in Chernobyl gesehen, aber noch
: keine Zeit für eine Recherche im Internet gefunden. Weiss da jemand mehr
: drüber? Über einen Link würde ich mich freuen.

: BG Thomas

hallo Thomas,
zu deiner Frage über Radioaktivität bei Pilzen:
Gibt es vor allem bei Mykorrhizapilzen, die neben dem Nährstoffaustausch auch eine Filter- und Pufferfunktion wahrnehmen. So werden Spurenelemente (z.B. Zink, Bor, Selen), die in größerer Menge für die Baumpartner schädlich wären, gespeichert und bei Bedarf wieder an den Baum weitergegeben. Auch für Schwermetalle und radioaktive Stoffe hat der Pilz eine sehr viel größere Toleranz als seine Baumpartner. Diese werden also ausgefiltert und im Pilz gespeichert. Die Speicherkapazität ist unterschiedlich bei den einzelnen Pilzen. Einen Überblick über die Belastung mit Radioaktivität vor allem als Folge von Tschernobyl findet sich z.B. auf der Seite der DGfM: https://www.dgfm-ev.de/pilzesammeln-und-vergiftungen/sammeln-und-bestimmen/radioaktivitaet-in-pilzen
Gruß
Michael

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