Rotkappen und Rote Liste
Hallo zusammen,
neulich hab ich hier glaub ich was davon gelesen, daß Rotkappen auf der Roten Liste stehen.
Wenn ja, dann sollte man das vielleicht mal überdenken.
Seit geraumer Zeit latsch ich hier von einem Rotkappen-Massenaufkommen ins nächste. Gestern z.B. warens 3 kg (nach dem Putzen) und ich hatte auch überhaupt kein schlechtes Gewissen beim Sammeln, weil 25-30 alte Veteranen mit Fußballgroßen Kappen in der Gegend rumgestanden sind. Die sind bei uns z.Zt. volumenmäßig der ergiebigste Speisepilz.
Vielleicht liegt das mit der Roten Liste daran, das manche Arten in manchen Gegenden selten sind, weil sie einfach nicht dorthingehören, in ihren Stammbiotopen aber häufig vertreten sind, kein Biotop aber in der Region ist, für die die Liste gilt.
BITTE um Meinungen.
Sonstige Funde:
Steinpilze (alte Veteranen oder junge, völlig vermadete)
Semmelstoppelpilze in rauhen Mengen (ganz junge in enormen Größen, und kleinere Ältere).
2 St. Milchbrätlinge (erst jahrelang gar nichts und jetzt innerhalb ines Monats an 2 verschiedenen Stellen, Gruß an INTERHIAS)
Maronen als Landplage
"Birkrnpilze" verschiedener Arten, nicht näher bestimmt, ebenfalls mind. 2 kg.
Eierschwammerl
Große Mengen an Fichten- und anderen Reizkern (blieben im Wald)
Unmengen anderer Pilze, mykophagisch von geringerem Interesse.
und das alles in eineinhalb Stunden Kiefernhochwald mit eingestreuten Fichten- jungschonungen. Ist richtig was los z.Zt. im Wald. Macht richtig Spaß.
Gruß Oli aus der Oberpfalz
