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zu den Spei-Täublingen...

Thüringer-Holz, (vor 7394 Tagen) 4.125 Beiträge @ AK_CCM

Hallo Andreas,

Heißt das dann auch im Umkehrschluss, dass ein Speitäubling neben einer

Kiefer nicht unbedingt ein Kiefernspeitäubling sein muss? [/i] >>

Ja das heißt es. Ich zitiere im Folgendem mal einige Zeilen aus MHD Band 5:

Russula emetica var. emetica (Kirschroter Speistäubling)

„Juli bis Oktober in Hoch- und Zwischenmooren unter Kiefer und Fichten, am geeigneten Standorten in großer Anzahl. Verbreitet in Nordeuropa, zerstreut in Mitteleuropa vom Flachland bis in höhere Mittelgebirge.“

Russula emetica var. silvestris (Kiefern-Speitäubling)

„Juli bis September in lichten, trockenen Laub- und Nadelwäldern, unter Kiefer , Eichen, Buche, Kastanie. Aus Dänemark auch unter Tanne angegeben. Gern in oder bei Moospolstern (Leucobryum glaucum, Polytrichum formosum, ….), auch in hohlen Baumstümpfen, nur auf saurem Boden…..“

Russula emetica var. longipes (Moor-Speitäubling)

“Juli bis Ende Oktober in Fichten- und Kieferwäldern auf Nadelstreu, auf sauren Böden, gern an feuchten bis moorigen Standorten, Massenpilz in montanen Fichtenwäldern, sonst zerstreut……“

Russula emetica var. betularum (Birken-Speitäubling)
„Juli bis September unter Birken oder mit Birken gemischten Fichtenforsten, an moorigen feuchten Standorten, auch auf Kalkboden…..“

Hatte nämlich kürzlich in einem Moor Speitäublinge gefunden, die neben verkrüppelten Kiefern wuchsen...>>

Wie du siehst, kann an moorigen, feuchten Standorten, sowie unter Kiefer alles möglich sein….

Beste Grüße Felix

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