zu den Spei-Täublingen...
Hallo Andreas,
Heißt das dann auch im Umkehrschluss, dass ein Speitäubling neben einer
Kiefer nicht unbedingt ein Kiefernspeitäubling sein muss? [/i] >>
Ja das heißt es. Ich zitiere im Folgendem mal einige Zeilen aus MHD Band 5:
Russula emetica var. emetica (Kirschroter Speistäubling)
„Juli bis Oktober in Hoch- und Zwischenmooren unter Kiefer und Fichten, am geeigneten Standorten in großer Anzahl. Verbreitet in Nordeuropa, zerstreut in Mitteleuropa vom Flachland bis in höhere Mittelgebirge.“
Russula emetica var. silvestris (Kiefern-Speitäubling)
„Juli bis September in lichten, trockenen Laub- und Nadelwäldern, unter Kiefer , Eichen, Buche, Kastanie. Aus Dänemark auch unter Tanne angegeben. Gern in oder bei Moospolstern (Leucobryum glaucum, Polytrichum formosum, ….), auch in hohlen Baumstümpfen, nur auf saurem Boden…..“
Russula emetica var. longipes (Moor-Speitäubling)
“Juli bis Ende Oktober in Fichten- und Kieferwäldern auf Nadelstreu, auf sauren Böden, gern an feuchten bis moorigen Standorten, Massenpilz in montanen Fichtenwäldern, sonst zerstreut……“
Russula emetica var. betularum (Birken-Speitäubling)
„Juli bis September unter Birken oder mit Birken gemischten Fichtenforsten, an moorigen feuchten Standorten, auch auf Kalkboden…..“
Hatte nämlich kürzlich in einem Moor Speitäublinge gefunden, die neben verkrüppelten Kiefern wuchsen...>>
Wie du siehst, kann an moorigen, feuchten Standorten, sowie unter Kiefer alles möglich sein….
Beste Grüße Felix