Pilze Pilze Forum
Erweitert

Rebhuhn-Champignon und Bestimmungshilfe *PIC*

Roswitha, (vor 7373 Tagen)

Letzten Sonntag fand ich direkt beim Naturfreundehaus unter Eichen, Jungbuchen und einem mir nicht bekannten Strauch 2 Rebhuhn-Champignons (Agaricus phaeolepidotus). Die Waldbilder sind leider nichts geworden. Da ich den einen eh schon in der Hand hatte, bevor ich erkannte, was es ist, habe ich ihn mit nach Hause genommen und noch mal fotografiert.
Leider stimmen die Farben hier nicht, die Lamellen waren intensiv
Erika-farben. (Der Untergrund ist normalerweise auch dunkelbraun bis schwarz).

[image]

[image]

Da ich erst nach drei Tagen dazu kam, die Bilder runterzuladen und dann feststellte, dass sie nicht so toll sind, bin ich gleich noch mal zum Naturfreundehaus gefahren, um den verbliebenen Agaricus noch mal bei besserem Licht zu fotografieren. Vermutlich haben die Schnecken zugeschlagen, es war nichts mehr zu finden davon.

Jetzt hätte ich gerne noch Hilfe bei der Bestimmung des folgenden Pilzes:

[image]

[image]

[image]

Er wächst schon seit drei oder vier Jahren standorttreu auf meiner
Garten-Rasen-Wiese und erscheint meistens im Dreier-Pack. Ich dachte immer Düngerling und habe mich nicht weiter darum gekümmert.
Jetzt habe ich mich ein wenig gekümmert, denke immer noch Düngerling, aber schlauer bin ich nicht.

Was auf den Fotos nicht zu sehen ist:
Der Hut ist bei Nässe hygrophan, das Sporenpulver ist schwarz und färbt einen "Scheinring" auf den Stiel, Hutdurchmesser des grösten Exemplars: 5cm.
Der Stiel ist leicht schuppig, hohl und längsfaserig.

Liebe Grüße
Roswitha

Eintrag gesperrt
25 Aufrufe

Re: Rebhuhn-Champignon und Bestimmungshilfe

Piwo, (vor 7372 Tagen) @ Roswitha

Letzten Sonntag fand ich direkt beim Naturfreundehaus unter Eichen,
Jungbuchen und einem mir nicht bekannten Strauch 2 Rebhuhn-Champignons
(Agaricus phaeolepidotus). Die Waldbilder sind leider nichts geworden. Da
ich den einen eh schon in der Hand hatte, bevor ich erkannte, was es ist,
habe ich ihn mit nach Hause genommen und noch mal fotografiert.
Leider stimmen die Farben hier nicht, die Lamellen waren intensiv
Erika-farben. (Der Untergrund ist normalerweise auch dunkelbraun bis
schwarz).


Da ich erst nach drei Tagen dazu kam, die Bilder runterzuladen und dann
feststellte, dass sie nicht so toll sind, bin ich gleich noch mal zum
Naturfreundehaus gefahren, um den verbliebenen Agaricus noch mal bei
besserem Licht zu fotografieren. Vermutlich haben die Schnecken
zugeschlagen, es war nichts mehr zu finden davon.
Jetzt hätte ich gerne noch Hilfe bei der Bestimmung des folgenden Pilzes:

Liebe Grüße
Roswitha

hallo Roswitha,

auf deinem Bild vom Rebhuhn kann man kaum etwas von Stielbasisverfärbung erkennen. Wie war sie denn und nach was hat dein Champ geduftet? Zum zweiten Pilz hat Karl-Heinz alles gesagt.

Gruß
Piwo

Eintrag gesperrt
14 Aufrufe

Re: Rebhuhn-Champignon und Bestimmungshilfe

Roswitha, (vor 7372 Tagen) @ Piwo

hallo Roswitha,
auf deinem Bild vom Rebhuhn kann man kaum etwas von Stielbasisverfärbung
erkennen. Wie war sie denn und nach was hat dein Champ geduftet? Zum
zweiten Pilz hat Karl-Heinz alles gesagt.
Gruß
Piwo

Hallo Piwo,

ich hatte, den Pilz herausgedreht, "aha, ein Egerling", und schon hatte ich die Stielbasis abgeschnitten, bevor die Erkenntnis kam. Die Basis war nicht oder höchstens ganz schwach gilbend. Der Geruch leicht unangenehm aber nicht sehr intensiv. Die noch vorhandene braune Mumie riecht inzwischen nach getrocknetem Champignon mit etwas unangenehmer Komponente, die im Stadium des Eintrocknens stärker war.

In der mir zur Verfügung stehenden Literatur ist Agaricus phaeolepidotus mit Bild nur bei E. Gerhardt (der große BLV Pilzführer für unterwegs) beschrieben.
Da dies das von mir am meisten benutzte Nachschlagewerk ist, hatte ich mir auch die drei dort beschriebenen Gift-Champignons eingeprägt.
Im Internet findet man unter A. phaeolepidotus einige Abbildungen, auch auf ausländischen Seiten.
Ich weiß, dass der Ring eigentlich hängend sein müsste (möglicherweise kommt das durch den liegenden Transport), er hat den typischen braunen Rand an der Unterseite.
http://216.239.59.104/search?q=cache:QINOU7eiPswJ:www.paradisola.it/sardinien/pilze/det...%3FiPro%3D118%26iType%3D22+agaricus+phaeolepidotus&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=3
Hier ist ein Photo, bei dem der Ring auch eher steht und der auch in den Farben meinem Fund entspricht.

Und danke für den tränenden Saumpilz, da habe ich in die verkehrte Richtung gedacht

Liebe Grüße
Roswitha

Eintrag gesperrt
17 Aufrufe

Re: Rebhuhn-Champignon und Bestimmungshilfe

Piwo, (vor 7371 Tagen) @ Roswitha

Hallo Piwo,
ich hatte, den Pilz herausgedreht, "aha, ein Egerling", und schon
hatte ich die Stielbasis abgeschnitten, bevor die Erkenntnis kam. Die
Basis war nicht oder höchstens ganz schwach gilbend. Der Geruch leicht
unangenehm aber nicht sehr intensiv. Die noch vorhandene braune Mumie
riecht inzwischen nach getrocknetem Champignon mit etwas unangenehmer
Komponente, die im Stadium des Eintrocknens stärker war.
In der mir zur Verfügung stehenden Literatur ist Agaricus phaeolepidotus mit
Bild nur bei E. Gerhardt (der große BLV Pilzführer für unterwegs)
beschrieben.
Da dies das von mir am meisten benutzte Nachschlagewerk ist, hatte ich mir
auch die drei dort beschriebenen Gift-Champignons eingeprägt.
Im Internet findet man unter A. phaeolepidotus einige Abbildungen, auch auf
ausländischen Seiten.
Ich weiß, dass der Ring eigentlich hängend sein müsste (möglicherweise kommt
das durch den liegenden Transport), er hat den typischen braunen Rand an
der Unterseite.

http://216.239.59.104/search?q=cache:QINOU7eiPswJ:www.paradisola.it/sardinien/pilze/det...
%3FiPro%3D118%26iType%3D22+agaricus+phaeolepidotus&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=3
Hier ist ein Photo, bei dem der Ring auch eher steht und der auch in den
Farben meinem Fund entspricht.
Und danke für den tränenden Saumpilz, da habe ich in die verkehrte Richtung
gedacht
Liebe Grüße
Roswitha

hallo Roswitha,

für mich bleibt der Champignon weiterhin unklar. Aber ein Tipp, wenn du den Pilz abgeschnitten hast und bezüglich Verfärbung und Geruch unsicher bist, hilft oft, den Stiel unten zu zermatschen. Oft stellt sich dann die chromgelbe Verfärbung und insbesondere der Karbolgeruch ein.

Gruß
Piwo