Re: Rebhuhn-Champignon und Bestimmungshilfe
hallo Roswitha,
auf deinem Bild vom Rebhuhn kann man kaum etwas von Stielbasisverfärbung
erkennen. Wie war sie denn und nach was hat dein Champ geduftet? Zum
zweiten Pilz hat Karl-Heinz alles gesagt.
Gruß
Piwo
Hallo Piwo,
ich hatte, den Pilz herausgedreht, "aha, ein Egerling", und schon hatte ich die Stielbasis abgeschnitten, bevor die Erkenntnis kam. Die Basis war nicht oder höchstens ganz schwach gilbend. Der Geruch leicht unangenehm aber nicht sehr intensiv. Die noch vorhandene braune Mumie riecht inzwischen nach getrocknetem Champignon mit etwas unangenehmer Komponente, die im Stadium des Eintrocknens stärker war.
In der mir zur Verfügung stehenden Literatur ist Agaricus phaeolepidotus mit Bild nur bei E. Gerhardt (der große BLV Pilzführer für unterwegs) beschrieben.
Da dies das von mir am meisten benutzte Nachschlagewerk ist, hatte ich mir auch die drei dort beschriebenen Gift-Champignons eingeprägt.
Im Internet findet man unter A. phaeolepidotus einige Abbildungen, auch auf ausländischen Seiten.
Ich weiß, dass der Ring eigentlich hängend sein müsste (möglicherweise kommt das durch den liegenden Transport), er hat den typischen braunen Rand an der Unterseite.
http://216.239.59.104/search?q=cache:QINOU7eiPswJ:www.paradisola.it/sardinien/pilze/det...%3FiPro%3D118%26iType%3D22+agaricus+phaeolepidotus&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=3
Hier ist ein Photo, bei dem der Ring auch eher steht und der auch in den Farben meinem Fund entspricht.
Und danke für den tränenden Saumpilz, da habe ich in die verkehrte Richtung gedacht
Liebe Grüße
Roswitha