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Re: Borreliose - Warnung vor Ärzten.

hansuwe, (vor 9524 Tagen) 715 Beiträge @ Birgit

Do panic, it could be dangerous!

Es stimmt zwar, daß min. 30% der Zecken mit Borreliose infiziert sind, aber
nicht jeder Zeckenbiß einer infizierten Zecke infiziert auch den
gebissenen Menschen. Wie einige andere richtig bemerkt haben, erfolgt eine
Infektion erst nach 24 h (Info für Doris: Im unten angegebenen
Borrelioseforum hatte auch ne Mutter Angst um ihre Kinder, die in einen
Waldkindergaarten gehen und viel im Wald spielen. Ihr wurde ebenfalls der
Rat gegeben ihre Kinder jeden Abend gründlich nach Zecken abzusuchen, das
würde als Vorsorge ausreichen, da eben die 24 h Schwelle noch nicht
überschritten ist). Ich hatte dieses Jahr auch eine Borreliose, übrigens
war bei mir die Wanderröte fast nicht ausgeprägt, kein Ring um den Biß
herum nur eine kreisrunde hellrosa Rötung mit ca. 3-5 cm, die nicht
gejuckt hat, nicht heiß war und nicht angeschwollen. Es ist daher
wichtig!!!, sich die Zeckenbisse zu merken und bei den bekannten
Borreliosesymptomen (z.B. Sommergrippe ohne Husten, Schnupfen, aber sind
auch noch andere Symptome möglich) immer auch an eine Borreliose zu
denken. EIn guter Arzt sollte bei solchen Symptomen (wenn FSME z.B. durch
eine Impfung wie ich sie hatte, ausgeschlossen werden kann) auf Verdacht
prophylaktisch mit Antiobiotika behandeln, denn die ANtikörper können erst
Wochen später nachgewiesen werden. Wenn der Arzt dies nicht will oder
glaubt, sofort Arzt wechslen (im unten angegebenen Forum werden auch Ärzte
empfohlen) Weitere sehr gute Infos findest du unter
http://www.borreliose.de/forum/ und http://www.borreliose.de/

Habe selbst die Erfahrung mit einem ahnungslosen Arzt gemacht, erst ein anderer hat die Boreliose richtig diagnostiziert,
Eine Bekannte wäre fast gestorben weil die Erkrankung nicht rechtzeitig und nicht richtig erkannt wurde.
Deshalb: better panic before to die!!
Gruss an die zufällig lesende Ärztezunft.

Wenn die Antibiotikabehandlung frühzeitig erfolgt, ist eine Borreliose zwar
unangenehm, heilt aber aus (ich hatte nach einer Woche keine Symptome
mehr, obwohl ich die Antibiotika erst nach Abklingen der Symptome von
meinem dann aus dem Pfingsturlaub zurückgekehrten Hausarzt bekam!).
Wirklich schlimm werden meist erst die jahrelang unbehandelten, weil nicht
erkannten Borreliosefälle.

Ich hatte übrigens keine Probleme mit der Antibiotikumbehandlung, es scheint aber auch hier unterschiedliche Empfindlichkeiten zu geben.
Nebeneffekt: Auch gewisse Geschlechtskrankheiten werden bei einigen Medikamenten gleich mit ausgerottet. Also nix wie hin zur Apotheke, Arzt umgehen!! Der kennt keine Borreliose und fragt nur doof nach Art und Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs, kommt selten auf Zeckenverkehr!

Ich hatte dieses Jahr übrigens schon ca. 20 Zecken, wovon 1! mich infiziert
hat. Ich entferne sie immer mit einer ganz normalen Pinzette dicht an der
Haut, ich denk mal das schadet nix, sonst hätt ich längst schon wieder ne
Infektion gehabt.
Übrigens: Zecken bekommt man nicht nur im Wald, die sitzen nämlich in jedem
höheren Gras drin (nie in Bäumen oder Büschen), dann dürfte man auch nicht
mehr in den Garten gehen... Unsere Ponies hatten ihre
borrelioseinfizierten Zecken auch nicht aus dem Wald sondern von der
Koppel am Haus.
Außerdem gibts noch zwei große Zeckenspender: Katzen und HUnde, ich hab
unsere Katzen stark im Verdacht mir schon ein paar Zecken vererbt zu
haben, die sich noch nicht auf ihnen festgesaugt hatten.
So ich hoffe es sind jetzt alle Unklarheiten beseitigt.

Nöö, sicher nicht, das war nicht alles, kann es nicht gewesen sein. Thema ist für Pilzler sehr wichtig jeder sollte es wissen, wg. der Wissenslücken unserer jungdynamischen Äztegeneration, je grüner, desto blauäugiger!

Birgit

und pilzige, borreliosefreie Grüsse
hansuwe

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