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Da haben die aber noch viel zu planieren ...

Andreas ⌂, (vor 7362 Tagen) @ Karl-Heinz

... in Baunatal!
Selbstverständlich müssen die ganzen Rasenbereiche der Spielplätze und Umgebung entfernt werden, damit dem ebenso tödlich giftigen Fadenstieligen Glockenschüppling (Pholiotina filaris) das Biotop entzogen wird. Und die ganzen Beete und Rabatten müssen weg, damit sich nicht womöglich mal einer dieser fleischfarbenen Schirmlinge dort einfindet.
Die entstandenen Freiflächen könnte man ja dann schön mit Goldregen und Eibe bepflanzen.

*KOPFSCHÜTTEL*

beste Grüße,
Andreas

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Unverzüglich alle Kinderspielplätze asphaltieren! *oT*

Boletus ⌂, (vor 7362 Tagen) @ Karl-Heinz

- kein Text -

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Re: Giftpilze auf Kinderspielplatz...

milchbrätling, (vor 7362 Tagen) @ Karl-Heinz

s.Artikel.

http://www.hna.de/baunatalstart/00_20060904162758_Mit_Axt_und_Fraese_gegen_Giftpilz.html
Viele Grüße
Karl-Heinz

Naja, so ins Lächerliche ziehen würde ich das aber nicht.

Grüne Knollis im Kindergarten würde ich auch nicht haben wollen. Meine Tochter (5 J) kennt die Dinger zwar, aber andere Kinder da wär ich mir aber nicht so sicher, daß da nicht mal so ein Pilz verfüttert wird. Und dann wenn man die Vergiftung bemerkt wars das schon.. Wenn in unserem Kiga Knollies o.ä. auftauchen würden, würde ich die aber auch sofort höchstpersönlich plattmachen. Zumindest sollten die Kinderbetreuerinnen dafür sorgen und jeden morgen einen Pilzrundgang machen.

Nur meine Meinung.
Gruß Ralf

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Kindern beibringen, daß man nicht alles in den

PeterausKerkrade, (vor 7362 Tagen) @ Karl-Heinz

Mund schiebt.
Jaja, wir haben es ja schon bislang ganz gut geschafft, uns von jeglichen potentiellen natürlichen Todesgefahren zu befreien. Was beim Braunbär klappt, sollte auch beim Pilz nicht scheitern.
Dafür kann man dann ja noch mehr Autos und mehr Strassen bauen und uns mit genmanipulierter Kost versorgen. Dann kommt der Tod halt langsam und schleichend und die menschliche Art wird immer mehr degenerieren.
Ja genau, asphaltiert alles zu. Damit die Kinder die Gefahren erst gar nicht mehr kennenlernen und am besten Pilze nur aus dem Supermarktregal kennen. Super-Pädagogik. Diesen "Pilzberater" würde ich gern mal kennenlernen, um zu untersuchen, wie es um den Inhalt unter seiner Hirnrinde bestellt ist...

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Genau das!

Andreas ⌂, (vor 7362 Tagen) @ milchbrätling

Naja, so ins Lächerliche ziehen würde ich das aber nicht.
Grüne Knollis im Kindergarten würde ich auch nicht haben wollen. Meine
Tochter (5 J) kennt die Dinger zwar, aber andere Kinder da wär ich mir
aber nicht so sicher, daß da nicht mal so ein Pilz verfüttert wird. Und
dann wenn man die Vergiftung bemerkt wars das schon.. Wenn in unserem Kiga
Knollies o.ä. auftauchen würden, würde ich die aber auch sofort
höchstpersönlich plattmachen. Zumindest sollten die Kinderbetreuerinnen
dafür sorgen und jeden morgen einen Pilzrundgang machen.
Nur meine Meinung.
Gruß Ralf

Hallo Ralf,

genau das sollte meiner Meinung nach geschehen! Man sollte die Fruchtkörper entfernen, die umliegenden Häuser per Handzettel informieren und an Ort und Stelle ebenfalls eine Info anbringen. Irgendwas nach dem Motto "achtet bitte drauf, dass Eure kinder nicht da hinten rumkrabbeln und Pilze naschen" oder so.
Aber APFELBÄUME fällen und das gelände umgraben?!? Also neee, da muss ich schon lachen, tut mir leid. Auch wenn's eigentlich nicht zum Lachen ist.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Kindern beibringen, daß man nicht alles in den

milchbrätling, (vor 7362 Tagen) @ PeterausKerkrade

Mund schiebt.
Jaja, wir haben es ja schon bislang ganz gut geschafft, uns von jeglichen
potentiellen natürlichen Todesgefahren zu befreien. Was beim Braunbär
klappt, sollte auch beim Pilz nicht scheitern.
Dafür kann man dann ja noch mehr Autos und mehr Strassen bauen und uns mit
genmanipulierter Kost versorgen. Dann kommt der Tod halt langsam und
schleichend und die menschliche Art wird immer mehr degenerieren.
Ja genau, asphaltiert alles zu. Damit die Kinder die Gefahren erst gar nicht
mehr kennenlernen und am besten Pilze nur aus dem Supermarktregal kennen.
Super-Pädagogik. Diesen "Pilzberater" würde ich gern mal
kennenlernen, um zu untersuchen, wie es um den Inhalt unter seiner
Hirnrinde bestellt ist...

Also mit Verlaub, ich habe selten so einen Blödsinn gelesen wie dieser Kommentar aus Kerkrade. Was bitte hat ein Braunbär mit tötlich giftigen Pilzen zu tun??

"Damit die Kinder die Gefahren erst gar nicht
mehr kennenlernen und am besten Pilze nur aus dem Supermarktregal kennen. "

Da schiessen auf einmal lauter so lustige grüne Pilze ausm Boden, na das ist doch ma was zum spielen.
Wie sollen die Kinden denn die Gefahr einer Phalloides-Vergiftung bitte kennenlernen können? So wie man sich die Finger verbrennt wenn man auf die heiße Herdplatte fasst? Wenn erst der kleine Kevin auf seine Lebertransplantation wartet, ja dann werden es die anderen Kiddies schon kapieren?

Nicht alle Eltern sind Pilzkenner und bringen ihren Kindern bei, wie giftig Pilze sein können. Ausserdem wer selbst Kinder in diesem Alter hat, weiss wie schnell da mal eine Mutprobe unter den Jungs ausgerufen wird. Ratzfatz ist so ein Stückchen Pilz im Mund.. Allein das Pflücken und dann anschliessend die Finger in den Mund reicht schon für heftiges Bauchweh.
Ich bin mit meiner Tochter auch oft im Wald, und die kennt sicher mehr Pilze als 2/3 der Eltern der andern Kindergartenkinder, aber ich kann doch nicht überheblich davon ausgehen daß andere Eltern das auch machen. Und an die Vernunft einer 4 od er 5 jährigen zu appellieren, das mag 20 mal gutgehen, beim 21. Kind eben nicht.
Und hier kann ein Fehler der letzte sein.
Aber es ist eine typisch deutsche Eigenschaft, gleich ins Extrem zu fallen, und von Braunbären und Asphalt im Kiga zu sprechen..Lasst die Kirche im Dorf, die Knollis gehören nicht auf die Kiga Wiese. Die Erzieherinnen machen jeden morgen einen Rundgang,entfernen die Knollis, das dauert max. 2 Monate und das Thema ist erledigt.

Kopfschüttelnd..
Ralf

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Re: Kindern beibringen, daß man nicht alles in den

PeterausKerkrade, (vor 7362 Tagen) @ milchbrätling

Nochmal, wie gefährlich ist im Gegensatz dazu die Straße?
Wieviele Kinder sterben an einer Pilzvergiftung, wie viele im Strassenverkehr??
Aufklärungsarbeit zu leisten wäre besser, bei den Eltern, die das dann weitergeben an ihre Sprösslinge. Bei uns hat man früher auf Wiesen und im Wald gespielt. Da wuchsen auch Pilze und Tollkirschen und weiss der Teufel was alles. Von tödlichen Vergiftungen war mir in meinem Umkreis nichts bekannt.
Diese Hysterie gegenüber allem heutzutage ist nicht auszuhalten! Daher auch der berechtigte Vergleich zum sogenannten "Problem"bär.
Nein, es ist der Problemmensch, der unsere Umwelt ad absurdum führt! Diese Versicherungsgesellschaft, die noch nach Verantwortlichen zum Verklagen sucht, wenn ihnen im Wald ein Ast auf den Kopf fällt, nachdem sie beim Sturm spazierengegangen sind. Genau die Leute, die erwarten, daß rund ums Jahr alle Straßen blitzblank schnee-und eisfrei sind und wegen denen man Tonnen von Salz hinstreut. Solche Leute sollte man meiner Meinung nach auf einen fremden Planeten schiessen und dort in einer künstlichen gefahrenbereinigten Atmosphäre dahinvegetieren lassen.

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Nachtrag

PeterausKerkrade, (vor 7362 Tagen) @ PeterausKerkrade

gegen die vernünftige Maßnahme, die Pilze regelmässig zu entfernen, ist natürlich nichts einzuwenden, aber muß denn gleich mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden?

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Re: Nachtrag

Werner, (vor 7361 Tagen) @ PeterausKerkrade

gegen die vernünftige Maßnahme, die Pilze regelmässig zu entfernen, ist
natürlich nichts einzuwenden, aber muß denn gleich mit Kanonen auf Spatzen
geschossen werden?

Also ich muß Peter schon auch recht geben. Ich finde es zum Kotzen, was da so alles abgeht. Inzwischen serviert man uns Gammelfleisch und das maximale Bußgeld dafür liegt bei 20000 Euro (heute in Bayern 5 gehört).

Die Pilze in Kindergärten abzuholzen ist ja gut und vernünftig. Alle Apfelbäume und Nachbars Hasel dagegen weniger. Ansonsten hätte ich noch Sprüche aus meiner alternativen Spontizeit:

BETONIERT OBERBAYERN! WEG MIT DEN ALPEN! FREIE SICHT AUF DAS MITTELMEER!

Irgendwie hat der Wahn inzwischen schon Methode. Und der Hinweis auf die Autos, die keiner einstampfen will, weil sie jedes Jahr ein paar tausend Kinder umbringen und verstümmeln ist da auch nicht ganz fehl am Platze gewesen. Genausowenig wie der auf den Braunbären, den man mit Betäubungsgewehr wochenlang nicht finden konnte, als er zum Abschuß freigegeben war hat es ein paar Stunden gedauert ..

Bin schon gespannt, wann der nächste Kampfhunde-Marsch geblasen wird. Da kann sich die Presse wieder schön profilieren und jeden kläffenden Kleinköter als menschenreißendes Ungeheuer darstellen. Es dauert aber komischerweise immer ewig, bis Kriminelle ihre echten Kampfhunde entzogen kriegen und Züchter mit merkwürdigen Praktiken ihren Beruf einstellen müssen. Aber Lieschen Müller kriegt ein sattes Bußgeld, weil sie ihren harmlosen 1/4 Rottweiler ohne Maulkorb durch den Englischen Garten führt.

Sorry, aber wenn Bäume abgehackt werden wegen ein paar Pilzen frage ich mich schon ernsthaft, wie weit die Dekadenz schon gediehen ist. Hier braucht sich wirklich keiner mehr über Amerika zu echauffieren.

Gruß,

Werner

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Re: Kindern beibringen, daß man nicht alles in den

proletus, (vor 7361 Tagen) @ milchbrätling

Also mit Verlaub, ich habe selten so einen Blödsinn gelesen wie dieser
Kommentar aus Kerkrade. Was bitte hat ein Braunbär mit tötlich giftigen
Pilzen zu tun??
Da schiessen auf einmal lauter so lustige grüne Pilze ausm Boden, na das ist
doch ma was zum spielen.
Wie sollen die Kinden denn die Gefahr einer Phalloides-Vergiftung bitte
kennenlernen können? So wie man sich die Finger verbrennt wenn man auf die
heiße Herdplatte fasst? Wenn erst der kleine Kevin auf seine
Lebertransplantation wartet, ja dann werden es die anderen Kiddies schon
kapieren?
Nicht alle Eltern sind Pilzkenner und bringen ihren Kindern bei, wie giftig
Pilze sein können. Ausserdem wer selbst Kinder in diesem Alter hat, weiss
wie schnell da mal eine Mutprobe unter den Jungs ausgerufen wird. Ratzfatz
ist so ein Stückchen Pilz im Mund.. Allein das Pflücken und dann
anschliessend die Finger in den Mund reicht schon für heftiges Bauchweh.
Ich bin mit meiner Tochter auch oft im Wald, und die kennt sicher mehr Pilze
als 2/3 der Eltern der andern Kindergartenkinder, aber ich kann doch nicht
überheblich davon ausgehen daß andere Eltern das auch machen. Und an die
Vernunft einer 4 od er 5 jährigen zu appellieren, das mag 20 mal gutgehen,
beim 21. Kind eben nicht.
Und hier kann ein Fehler der letzte sein.
Aber es ist eine typisch deutsche Eigenschaft, gleich ins Extrem zu fallen,
und von Braunbären und Asphalt im Kiga zu sprechen..Lasst die Kirche im
Dorf, die Knollis gehören nicht auf die Kiga Wiese. Die Erzieherinnen
machen jeden morgen einen Rundgang,entfernen die Knollis, das dauert max.
2 Monate und das Thema ist erledigt.
Kopfschüttelnd..
Ralf

Hallo Ralf hab grad Eure Kommentare gelesen.
Liegt da nicht ein Missverständnis vor? Soviel ich verstanden hab, seit Ihr doch ähnlicher Meinung
Gruss

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Re: Kindern beibringen, daß man nicht alles in den

milchbrätling, (vor 7361 Tagen) @ proletus

Hallo Ralf hab grad Eure Kommentare gelesen.
Liegt da nicht ein Missverständnis vor? Soviel ich verstanden hab, seit Ihr
doch ähnlicher Meinung
Gruss

Ja ich denke auch, habe nun verstanden, daß es dem Peter wohl um die Verhältnismäßigkeit der Mittel geht. Da stimme ich mit meinen Vorrednern überein, es ist natürlich gaga alles gleich umzupflügen und abzuholzen, keine Frage.
Ich denke halt nur,daß Knollis im Kiga wirklich nichts zu suchen haben. Wo ca. 30 Kinder rumspringen, mit ihrer Zeit nix anzufangen wissen da kommen natürlich so ein paar Pilze als Spielobjekt gerade recht.
Deswegen sollten sie am besten weggepflückt werden. Wir sind als Kinder ja auch in Wald und Flur ständig auf die Pilze gestoßen, nur wir wussten alle was das für Teile sind und keiner wär auf die Idee gekommen die Dinger mal zu probieren. Da gab es aber auch genug andere viel interessantere Spielgelegenheiten, da waren Pilze eher langweilig. Es ist auch so, daß heutzutage die Kinder erziehungsmäßig immer weiter der Natur entfremdet werden. Wir, damit mein ich uns Pilzfreaks und Waldläufer, wir sorgen schon dafür, daß unsere Kurzen damit umgehen können. Ich weiss nur, daß das bei vielen anderen Eltern nicht so ist.

Aber wie gesagt, ich stimme den Argumenten von Peter und den anderen Pilzlern zu, man muss ja nicht gleich alles roden.
Gruß