Re: Pilzexkursionen im Westerwald
Also: Ich erkläre (neben dem, was uns auf der Wanderung so alles an Pilzen
begegnet - bis auf die LBMs) z.B. auch, was passieren kann, wenn in der
afrikanischen Savanne bei Isoptera das für den Anbau von termitomyces
schimperi heim verantwortliche Personal schlampt, was claviceps purpurea
einmal an einem ganz besonderen Karfreitag des Jahres 1962 bewirkt hat,
was John Cage aus einem guten alten Whisky und coprinus micaceus, lepista
nuda & marasmius oreades zusammenzubrauen pflegte (ehe er 1992 starb),
was Arno Schmidt in einer schönen Novelle über sparassis crispa
geschrieben hat - u.v.v.v.ä.m. Allerdings erzähle ich das dann, je
nachdem, wer gerade mit mir unterwegs ist, in etwas anderen Worten
Nix für ungut. Mich persönlich würde das sehr interessieren. Nur wohne ich leider in München und damit ist die Anreise für mich leider zu weit. Ich wollte nur klargestellt sehen, was den Ausflugsteilnehmer erwartet. Ich konnte das nämlich der Kurzinfo "HERBST 2006:PILZE in Wort & Wald" nicht sofort entnehmen und nicht jeder hat die Zeit, die komplette Website zu lesen.
Hier wird aber dauernd nach Pilzbestimmerkursen und -ausflügen gefragt und deshalb finde ich Ihren jetzigen Kommentar wichtig. Der Steinpilz- und Brätlingsfreund wäre nämlich da wohl auf der falschen Veranstaltung - Leute wie ich dagegen sind daran vermutlich sehr interessiert.
Gruß,
Werner
