Re: Ein Dipl.-Psychologe kann hier wohl nicht helf
Hallo damijan,
Ich bezweifle, dass ein Psychologe mit Dipl-Psych.-Studiengang als Grundlage
seiner Berufstätigkeit hier helfen kann. Die Ausbildung sieht meines
Wissens zu wenig Kenntnisvermittlung um toxikologische und
pharmakologische Basics vor. Es müsste schon eher ein Facharzt für Neuro,
Toxiko oder "medizin. Psychotherpie" (ich weiss, dass es das so
nicht gibt, aber ich nenne es einfach mal so) die bessere Adresse wäre.
Ein Arzt, der als im Bereich Psychologie die Zulassung hat. Auf jeden Fall
sollte der Knabe ins nächste Krankenhaus.
Du meinst vielleicht nen Psychiater, der eben auch ein volles Medizinstudium hat, klar wär gut, aber ich denke nicht, daß das so ein großes toxisches Problem ist, sondern eher ein psychisches mit dem Gesehenen fertig zu werden. Da werden ein paar Pillen m. E. nicht so viel helfen, auch wenns Psychopharmaka wären, die das Erinnen an das Erlebte zugegebenermaßen dämpfen können. Du glaubst, wenn ich dich richtig verstehe, daß die Psiloüberreste diese Ängste verursachen, ich glaub, daß er einfach irgendwas Entsetzliches gesehen hat und damit nicht zu Rande kommt (vielleicht ähnlich wie Leute, die im Krieg etwas Entsetzliches miterlebt haben und traumatisiert wurden (wobei ich jetzt beileibe nicht sagen will, daß das das Gleiche ist)). EIn Psychotherapeut ohne Medizinstudium muß seine Patienten sowieso noch zu einem Arzt (meist Neurologen) schicken, damit die Kasse die Therapie übernimmt (war in einem mir bekannten Fall wenigstens so). Ich denk mir die Psychologen und Psychotherapeuten in einer Drogenberatung wissen schon wie sie damit umgehen müssen.
Hat er sich denn inzwischen bei dir gemeldet per mail?
Liebe Grüße
Birgit