Bläuen, Röten, Gilben...
Hallo Ihr Lieben,
mich treibt im Moment eine eher theoretische Frage um, die mir bisher noch nicht erschöpfend beantwortet wurde.
Die Farbveränderungen vieler Pilze bei Druck oder bei Kontakt mit Luftsauerstoff ist ja nicht selten entscheidendes Bestimmungsmerkmal.
Aber wieso ist das so?
Gibt es ganz bestimmte chemische Verbindungen, die einem Riesenchampi im Anschnitt das Gelb verpassen? Oder dem Strubbelkopp das Rot? Dem Schwarzblauenden Röhrling das Tintenblau? Wenn ja, gibt es da eine Systematik drin? Ist das mitunter (ähnlich wie bei den Hortensien *g*) auch vom pH-Wert des Bodens abhängig? Gibt es einen Zusammenhang der Farbstoffe in der Milch und im Grün/ Blau z.B. bei meinen Lieblingen, den Reizkern?
Meine erste (und einzige *lol*) Idee bezieht sich auf die Pigmentfarbe bestimmter anorganischer Verbindungen, Eisen z.B. rot, Chrom gelb... aber wer macht das Blau?
Oder ist da was ganz anderes schuld dran? Warum verfärben manche Pilze schon bei Druck, andere erst im Anschnitt?
neugierig
Kattugla