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Pilze der Schweiz - Buch

Werner, (vor 9512 Tagen)

Hallo,

nachdem ich nun von dem 'Pilze der Schweiz'-Buch gelesen habe, eine Frage: ist diese Serie wirklich das Geld wert? Hat man dann keine offenen Fragen mehr? Wer kann dazu Naeheres sagen?

Habe mir den Gerhard gekauft und finde ihn recht gut.

Viele Gruesse,

Werner

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Re: Pilze sind ein ewiges Rätsel...

Morchella, (vor 9512 Tagen) @ Werner

Hallo,

... kein Buch der Welt kann alle Fragen dazu beantworten. Das Buch scheint auf alle Fälle ziemlich teuer, ob es das wert ist, muss jeder selbst entscheiden

Morchella

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Re: Pilze der Schweiz - Buch

ismene ⌂, (vor 9511 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

also Pilze der Schweiz sind für mich das non plus ultra der Pilzbücher, da ich auch mikroskopiere und dort alle Details genau abgebildet sind. Kann man also gut "wiedererkennen". Außerdem sind dort viele Arten abgebildet, die sonst in den anderen Standartwerken (nicht Fachliteratur!) nicht zu finden sind.

Das Geld sind sie auf alle Fälle wert.

Ciao Ismene

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Re: Pilze der Schweiz

KARL, (vor 9511 Tagen) @ Werner

Hallo,
nachdem ich nun von dem 'Pilze der Schweiz'-Buch gelesen habe, eine Frage:
ist diese Serie wirklich das Geld wert? Hat man dann keine offenen Fragen
mehr? Wer kann dazu Naeheres sagen?
Habe mir den Gerhard gekauft und finde ihn recht gut.
Viele Gruesse,
Werner

Hallo Werner,

wenn Du auch die Mikromerkmale von Pilzen (Sporen, Zystiden, Schnallen, Hyphenstruktur etc.) am Mikroskop studieren willst, dann wirst Du auf diese sehr guten inzwischen fünf Bände (jeweils ca. 200 DM!!) nicht verzichten wollen.
Wenn Du aber ein Bilderbuch suchst, in dem viele Pilze abgebildet sind, dann reicht Dir vielleicht zunächst "Der große BLV Pilzführer für unterwegs" von Dr. Ewald Gerhardt (49,90 DM), in dem immerhin ca. 1200 Arten beschrieben und ca. 1000 abgebildet sind. Wenn Du Bilder von noch mehr Arten haben willst, kannst Du "Pareys Buch der Pilze" für ca. 40 DM kaufen (ca. 1500 Arten) oder "Mushrooms and Toadstools of Britain and Europe" von Regis Courtecuisse/Bernard Duhem mit 1751 sehr gut abgebildeten Arten (Verlag HarperCollins, London, bei buecher.de für ca. 57 DM).
Wenn Du für ein Bilderbuch etwas mehr ausgeben willst, kannst Du auch "1200 Pilze" von Rose Marie Dähncke (AT-Verlag, Aaarau/Schweiz) für 168 DM kaufen.
Offene Fragen werden immer bleiben, auch wenn Du alle fünf Bände von "Pilze der Schweiz" hast, denn dort sind pro Band ca. 400 Arten abgebildet und beschrieben, insgesamt also etwa 2000. Es fehlen noch sämtliche Täublinge und Milchlinge.
Von der geschätzten Zahl von 1,5 Millionen Pilzarten weltweit sind erst 72000 Arten beschrieben. Im "Verbreitungsatlas der Großpilze Deutschlands" von G. J. Krieglsteiner sind 5498 Arten namentlich aufgeführt (nicht abgebildet oder gar beschrieben!), die bisher in Deutschland (alte Bundesländer) gefunden wurden.
Für die Pilzforscher gibt es also noch eine Menge zu tun!
Viel Spass mit dem Hobby "Pilze"!
Karl

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Re: Pilze der Schweiz - Buch

david.ge, (vor 9511 Tagen) @ Werner

Hallo,
nachdem ich nun von dem 'Pilze der Schweiz'-Buch gelesen habe, eine Frage:
ist diese Serie wirklich das Geld wert? Hat man dann keine offenen Fragen
mehr? Wer kann dazu Naeheres sagen?
Habe mir den Gerhard gekauft und finde ihn recht gut.
Viele Gruesse,
Werner

Hello
Gerhard finde ich auch gut.
nur moechte ihre Meinung ueber Fotos von X.longipes und Lepiota brunneoincarnata hoeren, die Pilze die ich gefunden und als diese identifiziert habe waren ganz unterschiedliche.
Und Keiserling siet ganz schrecklich aus.

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Re: Pilze der Schweiz - Buch

Wolfgang F., (vor 9511 Tagen) @ Werner

Hallo,
nachdem ich nun von dem 'Pilze der Schweiz'-Buch gelesen habe, eine Frage:
ist diese Serie wirklich das Geld wert? Hat man dann keine offenen Fragen
mehr? Wer kann dazu Naeheres sagen?
Habe mir den Gerhard gekauft und finde ihn recht gut.
Viele Gruesse,
Werner

"Pilze der Schweiz" ist ein Muss für alle, die den Schritt vom Pilzsammler zum Hobbymykologen wagen wollen. Nicht nur die Mikro-Zeichnungen machen das Buch unersetzlich, sondern auch die guten Verweise auf ähnliche Arten und die Unterscheidungsmerkmale. Auch hier sind aber bei weitem nicht alle Arten enthalten.

Für alle, die Samstag nachmittags ein leckeres Abendessen organisieren wollen, ist es der overkill.

Für den fortgeschrittenen Hobby-Mykologen, der sich auf eine bestimmte Gattung spezialisieren möchte, gehen die "Pilze der Schweiz" nicht weit genug und es kommen weitere Bücher dazu, wie z.B. die Fungi Europaei, die in jedem Band nur eine Gattung behandeln, also Agaricus, Tricholoma, Lepiota, Entoloma, ...

Wolfgang

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Pilze der Schweiz

Frank Adam, (vor 9510 Tagen) @ Morchella

Hallöle, habe heute gerade 12 neue Arten im Wald entdeckt, ziemlich kleine und um so besser war es, die fünf Bände "Pilze der Schweiz" zu haben. Hier werden so ziemlich alle Pilze beschrieben, die auch in Deutschland vorkommen, allerdings muss man auch die TEXTE dazu lesen. Den Bestimmungsschlüssel finde ich persönlich gewöhnungsbedürftig, weil ein wenig unübersichtlich. Den Rest hat Karl schon geschrieben.
Gruss:Frank Adam

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Re: gerhardts bilder

coco, (vor 9507 Tagen) @ david.ge

Hello
Gerhard finde ich auch gut.
nur moechte ihre Meinung ueber Fotos von X.longipes und Lepiota
brunneoincarnata hoeren, die Pilze die ich gefunden und als diese
identifiziert habe waren ganz unterschiedliche.
Und Keiserling siet ganz schrecklich aus.

salam david und die anderen!

nachdem ich gerhadt unlängst beschmutzte, möchte ich ihn auch mal verteidigen, denn ich habe viel aus seinen guten büchern gelernt.

an den (nicht immer willkürlichen) zusätzen über die "rote liste" (siehe grosser gerhardt seite 15) ist abzulesen, dass man z.b. über a. caesarea und
l. brunneoincarnata (was ein name überhaupt!) in deutschland nicht gerade stolpert.
auch die abbildung des m. brunn., freigestellt vor schwarz, zeigt, dass gerhardt keine grosse auswahl hatte.
insgesamt hat er aber unglaublich viele spezies selbst und gut fotografiert und das ist viel schwieriger, als im forum nach einem schönen foto von xy buschzutrommeln.

zur variabilität der schirmlinge siehe auch meinen senf weiter oben...

x. longipes finde ich übrigens von gerhardt gut getroffen

die kaiserlinge sehen natürlich wirklich nicht so schön aus wie auf diesen von einem verdienten forumsbesucher angefertigten kunstwerken, aber ich wäre froh, überhaupt mal einen kaiserling zu finden:

http://www.notizbrett.de/html/pbilder.html

ehrfürchtig

coco