Re: Rekordzahlen
Hallo Jürgen,
Auch für Spezialisten wird so manches dabei
sein (solange die Gattung nicht unbedingt Psathyrella, Coprinus, Conocybe
etc ... heißt.
Och, genau die sind es doch, wo man dazulernt
Ganz im Ernst: ich war bisher nur in München und in Hornberg auf den Ausstellungen. Und an beiden Orten hat man halt den großen Vorteil, daß sehr viele sehr bewanderte Mykologen die Ausstellungen "beliefern" oder zumindest überwachen. Und da staunt man natürlich oft, was da alles bestimmt wurde. Sicher ist nicht jede Art zu 100% richtig bestimmt, aber grade daran lernt man viel in der Diskussion. So habe auch ich ein paar Fleckchen, wo makroskopisch nicht bestimmbare Arten immer standorttreu wachsen und die kann ich dann doch benamst vorbeibringen - wenn sie mich nicht im Stich lassen. Leute wie Christoph Hahn, Edmund Garnweidner, Josef Christan, Robert Tardino, Werner Edelmann und viele andere sind da natürlich noch viel unerschöpflichere Quellen des Wissens.
Ich habe aber auch die Vermutung, dass Hobbymykologen
die Ausstellungen eher beliefern und betreiben, und die Klientel sich
überwiegend aus Pilzlern (Mykophagen, Anfänger, Nostalgiker) und
Interessierten Laien zusammensetzt.
Ist schon richtig. Wir beliefern uns aber auch liebend gerne selbst 
Aber ich gebe gerne zu, daß ein Kleinverein mit 10 Mitgliedern da natürlich ein ganz anderes Problem hat. Wenn man z.B. keinen Josef Christan hat, bleiben halt viele Ramarien entweder ganz unbestimmt oder einfach gut geraten.
Viele Grüße,
Werner