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Re: Eifel - Geologie "schuld" ?

Hirschling, (vor 7340 Tagen) 48 Beiträge @ Dunkelmann

Mein Senf zum Thema(weil ich mich in diesem Jahr mal intensiver damit beschäftigt habe):

Also,meiner Meinung gibt es,zumindest wenn die klimatischen Voraussetzungen stimmen, für den Boletus edulis kein absolut typisches Biotop. Ich habe ihn sowohl auf den allbekannten sauren Böden wie auch auf ausgeprägtem Muschelkalk ohne Vermoosung gefunden, auf Lehmboden, auf Silikat oder Keupersand, an allen Standorten auch im Fichtenjungwald, aber auch unter Esskastanien (Pfalz), im reinen Eichen - oder Buchenbestand, (z.B. Erfurter Tal nördlich Bad Berka, reiner Muschelkalk), bei Blaufichtenkulturen (Randgebiete des Saaletals) oder auch in reinen Birkenbeständen auf Urgestein (Mittelnorwegen bei Kristiansund, mit massig Rotkappen als "Kumpels").
Auffällig ist eben nur das massenhafte Auftreten in bestimmten Gebieten, und das ist meistens leicht saurer oder neutraler Boden mit Fichten,(der aber durchaus nicht nährstoffarm sein muß.)
Die gemischten Vorkommen mit Boletus aestivalis (Sommersteinpilz) sind aber fast immer auf Kalkboden unter Eichen oder Buchen zu finden, wobei meiner Meinung nach die Eiche vom Sommersteinpilz bevorzugt wird.
Aber das sind wie gesagt persönliche Beobachtungen und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit! :-))

LG Jörg

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