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Re: Frage an Röhrlingsspezialisten

Matthias, (vor 7331 Tagen) 4.305 Beiträge @ Roswitha

Hallo Coco,
diesen Pilz habe ich eigentlich nur fotografiert, weil mir dieses
Wahnsinns-Rot in der Hutfarbe so gut gefallen hat.

Das war schon Anfang September. Ich habe ihn nicht mitgenommen und auch nicht
durchgeschnitten. Bestimmen konnte ich ihn dann so auch nicht und hab ihn
als für mich noch nicht bestimmbar abgelegt.
Da ich aber gestern in Felix' interessantem Bericht von der
Landespilzausstellung einen neueren Fund (mitgenommen und durchgeschnitten
fotografiert, Beitrag vom 12.Oktober 06, 20.49 Uhr) glaubte, richtig als
Xerocomus pruinatus identifitieren zu können, habe ich mir die Großpilze BW,
Band 2 noch mal vorgenommen und dabei nachgelesen, dass "die weinrote
Randzonung auch in seltenen Fällen große Teile oder gar den ganzen Hut
einnehmen kann".

Hallo Roswitha,
das kann gut der Herbstrotfuss Xerocomus pruinatus sein, bei dem scheint die rote Sukutis gerne am Hutrand raus, es gibt aber auch komplett rothütige Exemplare. Wenn ich mich nicht täusche hatte Jürgen mal einige Bilder davon gezeigt im Forum,
viele Grüsse
Matthias

Irgendwie begann dann im meinem Kopf ein Lichtlein zu blinken und der
Gedanke, das mein unbekannter Rotkopf auch X. pruinatus sein könnte, ließ
mich nicht mehr los. In der Hoffnung, dass irgendeiner der
Forumsteilnehmer ihn schon einmal in dieser roten Ausführung gesehen hat,
habe ich diese schwachen Fotos hier eingestellt.
Zur Ökologie: Er wuchs vermutlich in einem reinen Buchen-Kiefernwald wobei
ich einzelne Eichen nicht ausschließen möchte. Der neuere Fund stammt aus
einem Buchen-Eichen-Birken-Kiefern-Mischwald. Laut Kriegelsteiner sind
sowohl Fichte, wie auch Buche und Eiche Mykorrhizapartner.
Viele Grüße
Roswitha

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