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Nebelkappe *PIC*

Ded, (vor 7322 Tagen)

Hallo zusammen,
ich war heute Pilzesammlen und habe unter anderem diesen Pilz gefunden.
Er wird in all meinen Pilzbüchern als eßbar, teilweise unter Vorbehalt eingestuft.
Er hat einen sehr süßlichen und aromareichen Geruch.
Ich habe ihn als Nebelkappe/Nebelgrauer Trichterling/Herbstblattl/Graukopf oder Nebelgrauer Rötelrichterling (lat.: Lepista nebularis) identifiziert.
Ist das korrekt!
Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit ihm als Speisepilz?
Viele Grüße
Detlef Haffelt

P.S.: Irgendwie klappt das Bild nicht die Adresse ist:
http://mitglied.lycos.de/detlefhaffelt/pilzepilze/nebelkappe.jpg
Kann mir jemand einen Tipp geben?

[image]

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Re: Nebelkappe

Ded, (vor 7321 Tagen) @ Steininger

Hallo Detlef,
klick mal auf die Hinweise zur Benutzung des Forums links oben.
Gruß Wolfgang

Hallo Wolfgang,

hab ich gemacht, hat aber nicht funktioniert.

Gruß

Detlef

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Re: Nebelkappe

Steininger, (vor 7321 Tagen) @ Ded

hab ich gemacht, hat aber nicht funktioniert.

Hallo Detlef,
versuch's mal damit: http://www.koolfiles.com/

Gruß
Wolfgang

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Re: Nebelkappe

Ded, (vor 7321 Tagen) @ Zhenid

Hallo,
Der Link ist tot.

ja ich weiß, den Grund kann ich aber nicht sagen.
Die Adresse wird mit bei der Seitenansicht des Bildes bei Lycos/Tripod angezeigt.

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... Tipp mit Fundbericht - heute *PIC*

Blausprödler, (vor 7321 Tagen) @ Ded

Hallo Detlef Haffelt,

wenn du mir das Foto mails, stelle ich es dir hier ein.

Meine Frau und ich haben heute den Geschmackstest von Nebelkappen gemacht.
Sie sind gar nicht so schlecht. Wir kochten sie 10 Min. ab und legten sie in eine Pfanne mit etwas Butter. Anbraten bis sie leicht bräunlich werden, etwas Salz dazu schmecken sie wie Champignons. Den zweiten Teil machten wir mit Rührei - noch besser!

Bild Nebelkappe:

[image]

Heutiger Fund 31 Arten!

[image]

max Bild

Herzliche Pilzgrüße aus dem östlichen Bayerwald

Wolfgang

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Re: ... Tipp mit Fundbericht - heute

cowboy, (vor 7321 Tagen) @ Blausprödler

Hallo Detlef Haffelt,
wenn du mir das Foto mails, stelle ich es dir hier ein.
Meine Frau und ich haben heute den Geschmackstest von Nebelkappen gemacht.
Sie sind gar nicht so schlecht. Wir kochten sie 10 Min. ab und legten sie in
eine Pfanne mit etwas Butter. Anbraten bis sie leicht bräunlich werden,
etwas Salz dazu schmecken sie wie Champignons. Den zweiten Teil machten
wir mit Rührei - noch besser!
Bild Nebelkappe:
Heutiger Fund 31 Arten!

max Bild
Herzliche Pilzgrüße aus dem östlichen Bayerwald
Wolfgang

Bin ja blond..aber ich sehe den Kahlen Krempling...
Gruß
Cowboy

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nö - sicherlich nicht! Aufzählung 34 Arten

Blausprödler, (vor 7321 Tagen) @ cowboy

Kahler Krempling, sicher nicht - wollen noch länger leben - Lächle!

Ich zähl der die Arten auf - nach genauem Nachdenken waren es sogar 34 Arten:
1. Brätlingstäublinge
2. Brauner Filzröhrling
3. Breitblättriger Rübling
4. Buckeltäubling
5. Butteröhrlinge
6. Butterübling
7. Flockenstieliger Hexenröhrling
8. Frauentäubling
9. Fuchsiger Röteltrichterling
10. Gelbstielige Trompetenpfifferling
11. Horngrauer Rübling
12. Kampfermilchling
13. Knopfstieliger Rübling
14. Maronenröhrlinge
15. Milder Milchling
16. Mohrenköpfe
17. Nebelkappe
18. Pfifferling (eigentl. 2 Arten)
19. Pfirsichtäubling
20. Rauchblättrige Schwefelköpfe
21. Reifpilz
22. Rosenroter Schmierling (Gelbfuß)
23. Rotfußröhrlinge
24. Schafporling
25. Schwarzpunktierter Schneckling
26. Semmelstopelpilz
27. Speisetäubling
28. Steinpilz
29. Stockschwämmchen
30. Veilchenröttelritterling
31. Violetter Röttelritterling
32. Wolliger Milchling
33. Zinnoberroter Täubling
34. Zweifarbige Lacktrichterlinge

Gruß Wolfgang

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Re: ... Tipp mit Fundbericht - heute

Ingo, (vor 7321 Tagen) @ Blausprödler

Meine Frau und ich haben heute den Geschmackstest von Nebelkappen gemacht.
Sie sind gar nicht so schlecht. Wir kochten sie 10 Min. ab und legten sie in
eine Pfanne mit etwas Butter. Anbraten bis sie leicht bräunlich werden,
etwas Salz dazu schmecken sie wie Champignons. Den zweiten Teil machten
wir mit Rührei - noch besser!

Hallo Wolfgang!

Geschmackstes bestanden - echt?
Ich habe damit schon alles angestellt, und es wurde nicht besser.
Ich finde den Eigengeschmack der Art einfach wiederlich.
Diesen Geschmack konnte ich bei keiner Zubereitung wegbekommen.

Vergangenes Jahr habe ich es einmal mit dem Rezept von Harald Andres
versucht.
Zur Erinnerung: verdünntes Essigwasser mit Olivenöl obendrauf.
Ich hatte da aber das Wesentliche bei diesem Rezept übersehen- dass das
Eigenaroma der Pilze weitgehend erhalten bleibt. So war es dann auch.
Bäh!

Schönen Abend noch. Ingo

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... Eigengeschmack?

Blausprödler, (vor 7321 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo!
hast du sie auch vorher abgekocht?
Wir testeten sie zu Zweit - war wirklich nicht so schlecht - wie eben Champignon aus der Dose, die sind auch nicht besser oder schlechter!
Aber Geschmäcker sind verschieden, für uns war es auch ein Erstversuch und wie auch Pätzold in seinem Buch schreibt - nicht jedem sagt der Geschmack zu - einfach ausprobieren.

LG Wolfgang

Hallo Wolfgang!
Geschmackstes bestanden - echt?
Ich habe damit schon alles angestellt, und es wurde nicht besser.
Ich finde den Eigengeschmack der Art einfach wiederlich.
Diesen Geschmack konnte ich bei keiner Zubereitung wegbekommen.
Vergangenes Jahr habe ich es einmal mit dem Rezept von Harald Andres
versucht.
Zur Erinnerung: verdünntes Essigwasser mit Olivenöl obendrauf.
Ich hatte da aber das Wesentliche bei diesem Rezept übersehen- dass das
Eigenaroma der Pilze weitgehend erhalten bleibt. So war es dann auch.
Bäh!
Schönen Abend noch. Ingo

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Re: ... Eigengeschmack?

bucki, (vor 7321 Tagen) @ Blausprödler

Hallo,

bei uns zu Hause wurden die Nebelkappen immer zusammen mit Rötelritterlingen sauer eingelegt. So weit ich mich erinnern kann, haben die auch immer sehr gut geschmeckt. Falls Interesse besteht kann ich ja mal nach dem Rezept fragen.

Gruß Bucki

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@Detlef...welcher Pilz... *PIC*

Karl-Heinz ⌂, (vor 7321 Tagen) @ Ded

ist hier zu sehen?
Gruß
Karl-Heinz
[image]

Hallo zusammen,
ich war heute Pilzesammlen und habe unter anderem diesen Pilz gefunden.
Er wird in all meinen Pilzbüchern als eßbar, teilweise unter Vorbehalt
eingestuft.
Er hat einen sehr süßlichen und aromareichen Geruch.
Ich habe ihn als Nebelkappe/Nebelgrauer Trichterling/Herbstblattl/Graukopf
oder Nebelgrauer Rötelrichterling (lat.: Lepista nebularis) identifiziert.
Ist das korrekt!
Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit ihm als Speisepilz?
Viele Grüße
Detlef Haffelt
P.S.: Irgendwie klappt das Bild nicht die Adresse ist:
http://mitglied.lycos.de/detlefhaffelt/pilzepilze/nebelkappe.jpg
Kann mir jemand einen Tipp geben?

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:-)))) *oT*

Steininger, (vor 7321 Tagen) @ Karl-Heinz

- kein Text -

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Re: Nebelkappe *PIC*

Ded, (vor 7321 Tagen) @ Ded

Hallo zusammen,
ich war heute Pilzesammlen und habe unter anderem diesen Pilz gefunden.
Er wird in all meinen Pilzbüchern als eßbar, teilweise unter Vorbehalt
eingestuft.
Er hat einen sehr süßlichen und aromareichen Geruch.
Ich habe ihn als Nebelkappe/Nebelgrauer Trichterling/Herbstblattl/Graukopf
oder Nebelgrauer Rötelrichterling (lat.: Lepista nebularis) identifiziert.
Ist das korrekt!
Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit ihm als Speisepilz?
Viele Grüße
Detlef Haffelt
P.S.: Irgendwie klappt das Bild nicht die Adresse ist:
http://mitglied.lycos.de/detlefhaffelt/pilzepilze/nebelkappe.jpg
Kann mir jemand einen Tipp geben?
So jetzt kommt der große Augenblick und ich versuche die Nebelkappe, die eine solche sein soll nocheinmal ins rechte Licht zu rücken.

Ich hoffe das es diesesmal gelingt und das es auch eine Nebelkappen sind :-)
Gruß
Detlef

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Re: Nebelkappe

Roswitha, (vor 7320 Tagen) @ Ded

Ich hoffe das es diesesmal gelingt und das es auch eine Nebelkappen sind :-)
Gruß
Detlef
Ja, Detlef,

das sind schöne Nebelkappen. Mein Mann bekommt von denen den totalen Durchfall.
Vielleicht probierst du es erst mal mit einer Miniportion.

Liebe Grüße
Roswitha

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stimmt es, dass...

florian31, (vor 7290 Tagen) @ Ded

...man nur junge nebelkappen essen sollte? oder ist das geschmacksache? ingo etwa isst ja auch die älteren hallimasch, obwohl's allgemein anders gesagt wird...

gruß, florian

Ich hoffe das es diesesmal gelingt und das es auch eine Nebelkappen sind :-)
Gruß
Detlef

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Re: stimmt es, dass...

Hermann, (vor 7290 Tagen) @ florian31

...man nur junge nebelkappen essen sollte? oder ist das geschmacksache? ingo
etwa isst ja auch die älteren hallimasch, obwohl's allgemein anders gesagt
wird...

Nebelkappen haben wie viele Pilze (Hallimasch etc.) ein gewisses "Unveträglichkeitspotential". Schon möglich, daß ältere Exemplare mehr - nennen wir es mal "Reizstoffe" enthalten als junge. Naja, junge schmecken auch besser und haben nicht so stark den Nebelkappen-typischen Eigengeschmack und sind auch nicht so zäh. Gestorben ist aber von alten Nebelkappen mW nach noch niemand.. ^^

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stimmt es, dass...

florian31, (vor 7289 Tagen) @ Hermann

Nebelkappen haben wie viele Pilze (Hallimasch etc.) ein gewisses
"Unveträglichkeitspotential".

ja, habe ich drüber gelesen. sogar einen artikel, der für die giftigkeit der nebelkappe plädoyiert, hab ich gefunden:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/fileadmin/pza/2000-08/titel.htm

hab ihn noch nicht ganz gelesen, aber denke, das läuft dann auf so eine art hallimasch-ähnliche sache hinaus!? also INDIVIDUELLE unverträglichkeit, mit anderen worten: langsam mit kleinen mengen rantasten. Aber das stand hier glaub ich ein paar beiträge weiter oben schon.

Nebelkappen-typischen Eigengeschmack und sind auch nicht so zäh. Gestorben
ist aber von alten Nebelkappen mW nach noch niemand.. ^^

gut...vielen dank!

gruß, florian

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Re: stimmt es, dass...

Hermann, (vor 7289 Tagen) @ florian31

hab ihn noch nicht ganz gelesen, aber denke, das läuft dann auf so eine art
hallimasch-ähnliche sache hinaus!? also INDIVIDUELLE unverträglichkeit

Jein. Wie viele Pilze enthält die Nebelkappe einen zytotoxischen Wirkstoff - hier das Nebularin, und noch ein paar andere antibiotisch wirkende Stoffe. Zytotoxische Wirkstoffe sind typischerweise Krebsmedikamente und/oder starke Antibiotika - dummerweise mit oft gravierenden Nebenwirkungen. Die Pharmakokinetik von Nebularin ist ganz gut untersucht und man könnte wohl behaupten, daß es eventuell z.B. krebsfördernd wirken könnte - daher die heutige eher geteilte Meinung zu der Nebelkappe. Im Vergleich zu anderen in vielen Nahrungmitteln enthaltenen Wirkstoffen (z.B. N-Nitrosoamine usw.) halt ich Nebularin aber für weitaus weniger potent.
Die bekannten akuten Vergiftungen sind allerdings stets anderer Natur: heftige Brechdurchfälle, teilweise tagelang. Ursache ist vermutlich eine starke Beeinträchtigung der Darmflora durch.. tjo, da wird es dann wieder nebulöser...

Ich denke, wer ihn gut verträgt kann ihn bedenkenlos ab und an essen. Ich selbst koche ihn aber - auch wegen des manchmal etwas strengeren Eigengeschmackes - immer erst mal ein paar Minuten in kochendem Wasser ab und werfe ihn dann zu anderen Bratpilzen in die Pfanne. Der Geschmack ist schon.. eigen irgendwie und nicht jeder wird ihn mögen.

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Re: stimmt es, dass...

florian31, (vor 7286 Tagen) @ Hermann

behaupten, daß es eventuell z.B. krebsfördernd wirken könnte - daher die
heutige eher geteilte Meinung zu der Nebelkappe.

oh - davon hatte ich noch ncihts gelesen, nur von durchfall, erbrechen etc. das klingt allerdings dann nicht so verlockend, evtl krebsfördernd.

Die bekannten akuten Vergiftungen sind allerdings stets anderer Natur:
heftige Brechdurchfälle, teilweise tagelang. Ursache ist vermutlich eine
starke Beeinträchtigung der Darmflora durch.. tjo, da wird es dann wieder
nebulöser...

:)

Ich denke, wer ihn gut verträgt kann ihn bedenkenlos ab und an essen. Ich
selbst koche ihn aber - auch wegen des manchmal etwas strengeren
Eigengeschmackes - immer erst mal ein paar Minuten in kochendem Wasser ab
und werfe ihn dann zu anderen Bratpilzen in die Pfanne. Der Geschmack ist
schon.. eigen irgendwie und nicht jeder wird ihn mögen.

ich bin mittlerweile sehr gespannt auf diesen geschmack. hoffentlich ist's noch nicht zu spät und es gibt noch ein paar davon, wenn ich das nächste mal hinkomme..

danke für deine erklärungen!

und viele grüße, Florian

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Re: stimmt es, dass...

Ingo, (vor 7290 Tagen) @ florian31

...man nur junge nebelkappen essen sollte? oder ist das geschmacksache? ingo
etwa isst ja auch die älteren hallimasch, obwohl's allgemein anders gesagt
wird...
gruß, florian

Hi Florian,

ich nehme ausgewachsene, aufgeschirmte Hallimasch - im Gegensatz zu den Pilzverkostern, die nur die jungen, noch geschlossenen Fruchtkörper verwenden. Vom Geschmack nehmen die sich nicht viel; höchstens von der Konsistenz.
Alte oder angegammelte Hallimasche und andere Pilze nehme ich natürlich nicht.

Es werden ja auch, um mal wieder diesen Vergleich zu bringen, keine ausgewachsenen
Morcheln oder Pfifferlinge verschmäht.

Was die Nebelkappen angeht. Ich finde, die schmecken einfach grauenhaft - selbst
die ganz kleinen.

Aber das ist halt alles Geschmackssache. Probieren geht über studieren.

Grüssli Ingo

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stimmt es, dass...

florian31, (vor 7289 Tagen) @ Ingo

Hi Ingo,

verwenden. Vom Geschmack nehmen die sich nicht viel; höchstens von der
Konsistenz.

ah...ok. also wenn man sie zb püriert, in der suppe, macht das dann keinen unterschied mehr...falls man pürieren will natürlich.

Alte ... Hallimasche ... nehme ich natürlich
nicht.

ok, dann habe ich "alte" und "aufgeschirmte" durcheinander gebracht!

Es werden ja auch, um mal wieder diesen Vergleich zu bringen, keine
ausgewachsenen
Morcheln oder Pfifferlinge verschmäht.

der vergleich ist mir sogar neu ;)

Was die Nebelkappen angeht. Ich finde, die schmecken einfach grauenhaft -
selbst die ganz kleinen.

also ich bin wirklcih gespannt! dass die meinungen da so sehr geteilt sind, steht sogar im lüder-buch. ich glaube, gestern die ersten nebelkappen meines lebens gefunden zu haben (kenne sie auch erst seit kurzem, such also erst seit kurzem danach) und will die unbedignt mal testen. den geruch fand ich SEHR lecker.

aber ich war mir zu unsicher, hab sie bestimmt, mit schlüssel, ohne schlüssel, immer kam ich zur nebelkappe - aber will sie lieber dem forum nochmal vorlegen und dem psv in unsrer gegend vielleicht auch.

werde mich hoffentlich bald mit bildern zu einer kurzen bestimmungsbestätigungsbitte hier dazu melden...

danke für die aufklärung und viele grüße!

Florian

Aber das ist halt alles Geschmackssache. Probieren geht über studieren.
Grüssli Ingo

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Nebelkappen

phragmobasidie, (vor 7289 Tagen) @ florian31

Hallo Florian,

ein kleiner Tip zur Nebelkappen-Erkennung:

die sind ja einigermaßen variabel, wenn ausgewachsen. Ein Indiz (unter mehreren natürlich), welches
eher selten erwähnt wird, ist der Stiel, der sich unten hohl und aufgeblasen, so etwas gummiball-artig,
anfühlt.

Der Geruch ist ein wenig speziell würde ich sagen, wenngleich die einzelnen Geruchskomponenten bei
diversen Arten zu finden sind. Ein wenig süßlich aber auch ein wenig ungut / ranzig nach meinem Emfinden.

Die Art ist doch recht häufig, d.h. du wirst sie schon treffen, auch wenn man nicht erwarten muss,
jede Kollektion / jeden Einzel-Fruchtkörper gleich zuordnen zu können. Wenn man eine ganz gute, frische
Kollektion (dann oft im Hexenring) mit dem namensgebendem, charakteristischem "Mehlstaub" findet,
sind sie einigermaßen eindeutig. Schon aufgrund der Größe sind sie egtl. von bereiften Trichterlingen,
wie z.B. der muskarinhaltigen Clitocybe phyllophilla, zu unterscheiden. Sind sie nicht bereift, kämen
schwer giftige Rötlinge, die zwar vergleichsweise selten, aber gefährlich giftig sind, als
Verwechslungsmöglichkeit in Betracht.

schöne Grüße
Robin

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Re: Nebelkappen

Stephan Weißer, (vor 7289 Tagen) @ phragmobasidie

Ich denke eher, dass Nebelkappen oft mit den erstaunlich ähnlich aussehenden, an den gleichen Standorten zur gleichen Zeit vorkommenden Seifenritterlingen verwechselt werden, und dass ein Gutteil der sogenannten Nebelkappen-Unverträglichkeitssymptome auf solche Verwechslungen zurück gehen.

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Re: Nebelkappen

Andreas W, (vor 7289 Tagen) @ Stephan Weißer

Ich denke eher, dass Nebelkappen oft mit den erstaunlich ähnlich aussehenden,
an den gleichen Standorten zur gleichen Zeit vorkommenden
Seifenritterlingen verwechselt werden, und dass ein Gutteil der
sogenannten Nebelkappen-Unverträglichkeitssymptome auf solche
Verwechslungen zurück gehen.

Hallo,

abgesehen vom Geschmack habe ich noch keine Unverträglichkeit bei mir feststellen können. Individuelle Unverträglichkeit gibt es bei mir nur bei Pfifferlingen.

Ein paar wenige junge Nebelkappen in einem Mischpilzgericht fallen gar nicht mehr unangenehm auf. Dafür nehme ich auch ein paar wenige rötliche Holzritterlinge, violette Rötelritterlinge und Anis-Champignons als größte Menge.

schöne Grüße

Andreas

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Re: Nebelkappen

phragmobasidie, (vor 7289 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stephan,

ja die können auch sehr ähnlich ausschauen. Die Art macht sich im Norden doch recht rar, so dass ich
den nicht auf dem Zettel hatte.

schöne Grüße
Robin

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Seifenritterlinge...

florian31, (vor 7289 Tagen) @ phragmobasidie

...gibt's da das EINE unterscheidungskriterium vielleicht? sporenfarbe zb? oder auch etwas, das man direkt sehen, riechen oder sonst etwas kann!?

gruß, florian

Hallo Stephan,
ja die können auch sehr ähnlich ausschauen. Die Art macht sich im Norden doch
recht rar, so dass ich
den nicht auf dem Zettel hatte.
schöne Grüße
Robin

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Lamellen, Geruch und Verfärbung

Birgit, (vor 7288 Tagen) @ florian31

Hi Florian,

beim Seifenritterling gibts mehrere Unterscheidungskriterien zur Nebelkappe:
a) der Geruch des Seifenritterlings: riecht so wie er heißt nach Seifenlauge bzw. Waschküche. Es kann sein, daß der Geruch erst beim Trocknen intensiv wird.
b) Verfärbung bei Verletzung: der Seifenritterling rötet bei Verletzung. Auch das tut er zur allgemeinen Freude oft nur sehr langsam ;-).
c) bei Nebelkappen lassen sich die Lamellen leicht mit dem Fingernagel vom Hutfleisch wegschieben, das ist ein Kennzeichen der Gattung Lepista, zu der die Nebelkappen ja früher gehört haben. Das sollte beim Ritterling nicht gehen.

Ansonsten gehören Seifenritterlinge (und z.B. auch das Breitblatt) zu den CHamäleons bei den Pilzen, sie haben auch schon fortgeschrittenere Pilzkenner zur Verzweiflung gebracht ;-).

liebe Grüße

Birgit

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Re: Lamellen, Geruch und Verfärbung

florian31, (vor 7286 Tagen) @ Birgit

Hi Birgit!

a) der Geruch des Seifenritterlings: riecht so wie er heißt nach
Seifenlauge bzw. Waschküche. Es kann sein, daß der Geruch erst beim
Trocknen intensiv wird.

hm, also dann hatte ich wohl keinen seifenritterling in der hand, denn er roch sehr lecker!;)

b) Verfärbung bei Verletzung: der Seifenritterling rötet bei Verletzung. Auch
das tut er zur allgemeinen Freude oft nur sehr langsam ;-).

das ist natütlich nett von ihm, dass er's einem nicht so leicht macht;).

Ansonsten gehören Seifenritterlinge (und z.B. auch das Breitblatt) zu den
CHamäleons bei den Pilzen, sie haben auch schon fortgeschrittenere
Pilzkenner zur Verzweiflung gebracht ;-).

ja wunderbar, dann hab ich als anfänger da ja die besten chancen zu verzweifeln :).

aber ich glaube, die nebelkappe hab ich wohl doch richtig identifiziert...hoffe ich kann noch ein bild machen!

vielen vielen dank für deine ausführliche antwort...

und viele grüße!

Florian

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stimmt es, dass...

florian31, (vor 7289 Tagen) @ phragmobasidie

Hi Robin,

besten Dank für die zusätzlichen Infos...werd die Pilze mal daraufhin nochmal untersuchen, wenn ich hinkomme. Ich meine aber, das trifft alles zu, bis auf die Bereifung, da bin ich nicht so sicher.

Der Sporenabdruck ist jedenfalls sehr sehr hell gelb...damit wäre doch die Verwechslung mit den Rötlingen ausgeschlossen? Aber das kann ich auch selbst in meinen schlauen Büchern nachlesen ;)

Werde wenn ich's schaffe ein paar Bilder machen und hier reinstellen, wäre dann sehr dankbar für eine kurze Einschätzung.

Viele Grüße, Florian

Hallo Florian,
ein kleiner Tip zur Nebelkappen-Erkennung: die sind ja einigermaßen variabel,
wenn ausgewachsen. Ein Indiz (unter mehreren natürlich), welches
eher selten erwähnt wird, ist der Stiel, der sich unten hohl und aufgeblasen,
so etwas gummiball-artig,
anfühlt.
Der Geruch ist ein wenig speziell würde ich sagen, wenngleich die einzelnen
Geruchskomponenten bei
diversen Arten zu finden sind. Ein wenig süßlich aber auch ein wenig ungut /
ranzig nach meinem Emfinden.
Die Art ist doch recht häufig, d.h. du wirst sie schon treffen, auch wenn man
nicht erwarten muss,
jede Kollektion / jeden Einzel-Fruchtkörper gleich zuordnen zu können. Wenn
man eine ganz gute, frische
Kollektion (dann oft im Hexenring) mit dem namensgebendem, charakteristischem
"Mehlstaub" findet,
sind sie einigermaßen eindeutig. Schon aufgrund der Größe sind sie egtl. von
bereiften Trichterlingen,
wie z.B. der muskarinhaltigen Clitocybe phyllophilla, zu unterscheiden. Sind
sie nicht bereift, kämen
schwer giftige Rötlinge, die zwar vergleichsweise selten, aber gefährlich
giftig sind, als
Verwechslungsmöglichkeit in Betracht.
schöne Grüße
Robin