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Geruch beim Hallimasch-Abkochen

florian31, (vor 7304 Tagen)

Hallo allerseits,

ich weiß - es gab gestern schon einen thread zum hallimasch, aber der ist schon so weit unten, ich schreib meine frage lieber nochmal hier oben hin!

habe heute große Mengen Hallimasch gefunden und einige davon gesammelt.

Frisch rochen die Pilze unheimlich lecker! - Beim Abkochen dann war es so unangenehm, dass man sich nicht mehr im gleichen Zimmer aufhalten wollte.

Es roch irgendwie...mhm schwer zu beschreiben, mein Bruder sagte "nach Pilz, nur viel intensiver und unangenehmer";), ich selbst fand es fast etwas algig.

Außerdem sehen sie jetzt nach dem Abkochen dunkel und unappetitlich aus.

Ist das normal? Beim In-Butter-Anbraten ging der Geruch ein bisschen weg, aber es roch doch nicht wirklich so richtig lecker.

Liegt das jetzt an dem Abkochen!?

Es wäre so schade, wenn die vielen gepflückten Pilze umsonst gepflückt wären.

Das mit dem Aromaverlust leuchtet auch ein, finde es interessant, dass viele hier sagen, das Abkochen sei nicht unbedingt nötig. Wenn dieser unangenehme Geruch am Abkochen liegt, dann werde ich das in Zukunft sein lassen.

Wäre sehr dankbar für Hinweise!

Viele Grüße, Florian

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Re: Geruch beim Hallimasch-Abkochen

Blausprödler, (vor 7304 Tagen) @ florian31

Hallo Florian,

der fürchterliche nach Seifenlauge - Geruch von Hallimasch ist normal.
Ich finde sogar das dies ein schönes zusätzliches Bestimmungsmerkmal ist.
Aber nachher sind sie für alle Zwecke sehr gute Speisepilze, wenn du das Wasser wegschüttest! Und!
Nur nicht vergessen 15-20 Min. abkochen!!!!

Gruß Wolfgang

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Re: Geruch beim Hallimasch-Abkochen

florian31, (vor 7304 Tagen) @ Blausprödler

Hallo Wolfgang!

Vielen Dank, das ist ungefähr die Antwort, die ich erhofft habe. Also sogar ein Erkennungsmerkmal. Auf Seifenlauge wäre ich als Beschreibung nicht gekommen, aber es war auf jeden Fall ziemlich widerlich.

Dann ist's ja gut, ich koche gerade eine Suppe, mal sehen, was daraus wird ;)

Das Wasser habe ich weggeschüttet, aber ich hab hier u.a. auch gelesen, dass natürlich Aroma dadurch verloren geht. Nun ja mal sehen, werd's wohl in Zukunft so halten, dass ich, wenn ich nur für meinen eigenen robusten Magen koche, vielleicht drauf verzichte (aufs Abkochen) und ansonsten den Tipp befolge.

Danke nochmals und viele Grüße!

Florian

Hallo Florian,
der fürchterliche nach Seifenlauge - Geruch von Hallimasch ist normal.
Ich finde sogar das dies ein schönes zusätzliches Bestimmungsmerkmal ist.
Aber nachher sind sie für alle Zwecke sehr gute Speisepilze, wenn du das
Wasser wegschüttest! Und!
Nur nicht vergessen 15-20 Min. abkochen!!!!
Gruß Wolfgang

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Nachfrage

florian31, (vor 7304 Tagen) @ Blausprödler

koche gerade die Suppe und dabei entsteht in keinster Weise der Geruch, der da eben beim Abkochen war. Riecht man also beim Abkochen womöglich die Giftstoffe, die danach dann verschwunden sind!?

Aber wie kann Werner dann seine Suppe kochen, ohne die Pilze vorher abzukochen, dann müssten doch bei ihm zB diese leckeren Düfte in seine Suppe geraten!? ;)

Aber ich weiß, das Thema Hallimasch ist schon x-mal diskutiert worden, hab mir auch Mühe gegeben, die entsprechenden Passagen hier im Forum zu lesen. Vielleicht hat ja trotzdem noch jemand eine Antwort....

Gruß, Florian

Hallo Florian,
der fürchterliche nach Seifenlauge - Geruch von Hallimasch ist normal.
Ich finde sogar das dies ein schönes zusätzliches Bestimmungsmerkmal ist.
Aber nachher sind sie für alle Zwecke sehr gute Speisepilze, wenn du das
Wasser wegschüttest! Und!
Nur nicht vergessen 15-20 Min. abkochen!!!!
Gruß Wolfgang

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Re: Nachfrage

Werner, (vor 7303 Tagen) @ florian31

koche gerade die Suppe und dabei entsteht in keinster Weise der Geruch, der
da eben beim Abkochen war. Riecht man also beim Abkochen womöglich die
Giftstoffe, die danach dann verschwunden sind!?

Das wohl kaum.

Aber wie kann Werner dann seine Suppe kochen, ohne die Pilze vorher
abzukochen, dann müssten doch bei ihm zB diese leckeren Düfte in seine
Suppe geraten!? ;)

Nö, ich kann nichts riechen, was wie Seifenlauge stinkt. Ich verstehe das nicht wirklich. Andererseits verwende ich kein Wasser, sondern Fleisch- oder Hühnerbrühe und ich verwende nur junge (noch geschlossene) Hüte von Nadelholz, ohne Stiele. Vielleicht entsteht dieser Geruch ja entweder von der Laubholzart oder von überalterten Pilzen. Oder es kommt einfach von dem meiner bescheidenen Meinung nach kulinarisch daneben liegenden Abkochen. Also - wenn ich Hallimasch ohne Abkochen nicht vertragen würde, würde ich auf Rauchblättrige Schwefelköpfe umsteigen oder gleich Supermarkt-Champis essen :-)

Gruß,

Werner

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Re: Geruch beim Hallimasch-Abkochen

Jochen Girwert, (vor 7303 Tagen) @ florian31

Hallo Florian,

ich bin verwundert, was Du alles mit dem Hallimasch probiert hast und zu welchen Ergebnissen das geführt hat. Für mich ist Hallimasch einer der edelsten Pilze; wird scharf gebraten, nur die Hüte mit wenig Stiel, wenn die Lamellen noch nicht rot flecken.
Vermutungen:
- War das überhaupt Hallimsch und nicht doch irgendein Schüppling?
- Verwendung überalterter Exemplare.
Zu den Vergiftungen/Unverträglichkeiten nach dem Genuss sozusagen normal zubereiteter Pilze kann ich nichts sagen, da ich die Fälle nicht kenne und mir noch kein Betroffener begegnet ist. Vermutumng: Das massenhafte Auftreten des Hallimasch verführt zum Überfressen bei Verwendung überalterter Pilze inclusive der zähen Stiele.

Alles Gute, Jochen.

Hallo allerseits,
ich weiß - es gab gestern schon einen thread zum hallimasch, aber der ist
schon so weit unten, ich schreib meine frage lieber nochmal hier oben hin!
habe heute große Mengen Hallimasch gefunden und einige davon gesammelt.
Frisch rochen die Pilze unheimlich lecker! - Beim Abkochen dann war es so
unangenehm, dass man sich nicht mehr im gleichen Zimmer aufhalten wollte.
Es roch irgendwie...mhm schwer zu beschreiben, mein Bruder sagte "nach
Pilz, nur viel intensiver und unangenehmer";), ich selbst fand es
fast etwas algig.
Außerdem sehen sie jetzt nach dem Abkochen dunkel und unappetitlich aus.
Ist das normal? Beim In-Butter-Anbraten ging der Geruch ein bisschen weg,
aber es roch doch nicht wirklich so richtig lecker.
Liegt das jetzt an dem Abkochen!?
Es wäre so schade, wenn die vielen gepflückten Pilze umsonst gepflückt wären.
Das mit dem Aromaverlust leuchtet auch ein, finde es interessant, dass viele
hier sagen, das Abkochen sei nicht unbedingt nötig. Wenn dieser
unangenehme Geruch am Abkochen liegt, dann werde ich das in Zukunft sein
lassen.
Wäre sehr dankbar für Hinweise!
Viele Grüße, Florian

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Re: Nachfrage

florian31, (vor 7303 Tagen) @ Werner

Das wohl kaum.
Nö, ich kann nichts riechen, was wie Seifenlauge stinkt.

bei mir wars auch weniger nach seifenlauge, irgendwie halt sehr unangenehm. nun ja.

nicht wirklich. Andererseits verwende ich kein Wasser, sondern Fleisch-
oder Hühnerbrühe

ok, das mag ja ein unterschied sein.

und ich verwende nur junge (noch geschlossene) Hüte von

Nadelholz, ohne Stiele. Vielleicht entsteht dieser Geruch ja entweder von
der Laubholzart oder von überalterten Pilzen.

oder vor allem das! ich glaube, bei uns wars laubholz. da habe ich noch nirgendwo was von gehört, dass das einen unterschied machen kann. aber ist ja eigentlich logisch.

allerdings habe ich tatsächlich auch einige ältere hüte genommen und vor allem auch die stiele.

dann nehme ich an, dass jüngere hüte, noch geschlossen, wohl irgendwie noch keine bitterstoffe oder sonstige seltsam riechende dinge entwickelt haben? werde das nächste mal dann auch nur geschlossene nehmen.

und auf das abkochen verzichten, das habe ich halt den verschiedenen büchern und internettipps entnommen gehabt...

Oder es kommt einfach von
dem meiner bescheidenen Meinung nach kulinarisch daneben liegenden
Abkochen.

ja, dieses abkochen ist ja kochtechnisch gesehen sehr blöd: erstmal eine suppe machen draus, die dann wegschütten, und dann aus den ausgeleierten pilzen eine zweitverwertung machen, die dann das eigentliche gericht sein soll.

aber wenn meine freundin mit ihrem empfindlichen magen mitessen will, dann muss ich das wohl trotzdem machen ;)

Also - wenn ich Hallimasch ohne Abkochen nicht vertragen würde,
würde ich auf Rauchblättrige Schwefelköpfe

ja, die kenn ich mittlerweile auch ganz gut, aber vorm ersten essen werde ich damit lieber zum psv laufen...hatte davon auch gestern einige gefunden, mit milder geschmacksprobe, aber dann hab ichs doch lieber gelassen*g

umsteigen oder gleich
Supermarkt-Champis essen :-)

stimmt :)

danke und viele grüße zurück!

Florian

Gruß,
Werner

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Re: Geruch beim Hallimasch-Abkochen

florian31, (vor 7303 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Jochen!

danke für deine antwort.

ich bin verwundert, was Du alles mit dem Hallimasch probiert hast

also da bin ICH dann verwundert, denn ich hab doch nichts anderes probiert, als das, was einem überall (pätzold-buch, lüder-buch, internet) geraten wird und was zb auch wolfgang hier immer macht: abkochen, 20 min!

welchen Ergebnissen das geführt hat.

ja dieser geruch hatte mich eben auch gewundert, vor allem weil der pilz selbst ja sehr gut gerochen hatte, frisch. die suppe, die am schluss dabei rauskam, war dann übrigens wieder lecker. also, nachdem ich mit den abgekochten pilzen dann die eigentliche suppe gekocht habe. nur das aroma hätte wohl was stärker sein können. aber nichts unangenehmes war mehr dabei jedenfalls.

Für mich ist Hallimasch einer der
edelsten Pilze;

schön zu hören. da sind gerade nämlich massen bei uns im wald...die kann man aber gar nicht alle sammeln. vielleicht trocke ich mal, werd nochmal den thread hier von vor ein paar tagen dazu lesen.

Vermutungen: - War das überhaupt Hallimsch und nicht doch irgendein
Schüppling?

nein, das halte ich für ausgeschlossen! das war ein prototyp des hallimasch. ok, ich bin zwar kein experte, aber das halte ich wirklich für ausgeschlossen. habe auch gestern noch einige davon gegessen und es hat ja gut geschmeckt.

- Verwendung überalterter Exemplare.

es waren zum größten teil schöne junge. aber es waren doch auch einige darunter, deren unterseite schon gedunkelt ware. und die schon eine weile geöffnet waren.

Zu den Vergiftungen/Unverträglichkeiten nach dem Genuss sozusagen normal
zubereiteter Pilze kann ich nichts sagen, da ich die Fälle nicht kenne und
mir noch kein Betroffener begegnet ist.

kenns auch nur aus erzählungen hier im netz. bzw eben die warnhinweise in büchern. wir haben den früher in meiner familier auch immer gegessen und nie probleme gehabt.

Vermutumng: Das massenhafte

Auftreten des Hallimasch verführt zum Überfressen bei Verwendung
überalterter Pilze inclusive der zähen Stiele.

ja ok, ich werde mich das nächste mal auf die jungen geschlossenen konzentrieren.

danke und viele grüße zurück!

Florian

Alles Gute, Jochen.

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Re: Geruch beim Hallimasch-Abkochen

phragmobasidie, (vor 7303 Tagen) @ florian31

Hallo Florian,

ich erinnere mich auch noch gut an diesen unangenehmen, irgendwie dumpf waschküchenartigen Geruch beim
Hallimasch-Abkochen. Ist aber schon Jahre her, dass ich das mal gemacht habe, ich weiss nicht mehr genau,
wie alt oder jung die FK waren. Ich denke, sie waren aus dem Laubwald.

Desweiteren:
1. ist Hallimasch roh stark, wohl sogar lebensgefährlich giftig
2. verträgt ihn nicht jeder und insbesondere Armillaria mellea, Honiggelber Hallimasch, Laubholzbewohner
wird desöfteren als toxisch angegeben
3. wird Hallimasch viel gegessen (bestimmt auch oft alt) und sind die Arten nicht einfach zu unterscheiden.
Sowas begünstigt "Legendenbildungen" oder etwas milder ausgedrückt, einfach Vorsichtsmaßnahmen.
Wie das mit dem Abkochen schlussendlich genau zu bewerten ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Wenn mich jemand fragt, sage ich alles, was ich drüber weiss, (auch wenns etwas lästig lange dauert :)
inkl. erstmal wenige essen.

Habe sie selber jahrelang nicht beachtet, aber da einige regelrecht von schwärmen, habe ich
dieses Jahr immer mal wieder ein paar ins Mischpilzgericht getan. Und ich freue mich schon auf mein
erstes Süppchen demnächst :) falls hier noch mal welche kommen.

schöne Grüße
Robin

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Hallimasch direkt verwenden - rate ich ab!

Blausprödler, (vor 7302 Tagen) @ Blausprödler

Hallo Pilzfreunde,

zum einen, wie Werner schreibt, dass keine Seifenlauge entsteht liegt entweder, weil er nur wenige junge Pilze verwendet oder weil die Gewürze und Fette in der Soße den Seifenlaugengeruch neutralisieren. Ich selbst (nur zum persönlichen Testversuch) verwendete im Mischgericht auch schon mal vereinzelte und merkte natürlich keinen Geruch oder Gesundheitsstörungen. Das mit der fehlenden Folgewirkung liegt aber an dem, weil ich meist alle Pilze länger als 20 Min. sowieso kochen bzw. ziehen lasse.
Trotzdem sind mir mehrere Fälle bekannt, wo nicht ausreichend abgekochter Hallimasch zu Übelkeit und Bauchschmerzen geführt hat.
Ein befreundetes Ehepaar verwendete immer schon Hallimasch, wenn es wenige Pilze gab.
Sie hatten nie Beschwerden, weil sie die Pilze immer vorher abkochten und das Wasser wegschütteten.
Doch einmal kamen sie auf die Idee die Pilze direkt in die Soße zu schütten. Die Folge war: Der Mann bekam schon nach 30 Min. extreme Bauchschmerzen und Übelkeit und musste sich übergeben, die Frau, die genauso viel von den Pilzen konsumierte fehlte dagegen nichts (Unverträglichkeitsreaktion).

Bei zwei anderen Fällen waren es nicht Bauchschmerzen sondern Durchfall.
Und immer wurden die Pilze direkt verwendet und vermutlich zu wenig gegart!

Ich selbst glaube, wenn folgende Punkte beachtet werden, kann nicht´s passieren:

1. Nur sicher erkannte Hallimasche werden mitgenommen!
2. Nur junge Pilzhüte verwenden. Stiele sind zäh! Alte Pilze schmecken nicht so gut!
3. 20 Min. im normalem Leitungswasser ohne Zusätze abkochen und Abkochwasser wegschütten.
4. Jegliche Verwendung ist jetzt möglich: Braten, für Soßen, Suppen oder Einwecken/Einfrieren für spätere Verwendung.

Das Wachstum Nadelholz oder Laubholz ist nicht der Grund!
Ich habe Hallimasch von beide Standorte probiert – geschmacklich vollkommen gleich.
Seifenlaugengeruch und aufschäumen des Abkochwassers immer.

Und zum letzen Punkt:

Rauchblättrige Schwefelköpfe sind kein Vergleich zum Hallimasch.
Sie sind 100% besser!
Gleiches gilt für Stockschwämmchen!

Pilzige Grüße aus Niederbayern

Wolfgang

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Antwort!

Blausprödler, (vor 7302 Tagen) @ florian31

Hallo Florian!

Giftstoffe riecht man leider nicht - man sprürt sie!

Lächle Wolfgang

Antwort

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Antwort!

Blausprödler, (vor 7302 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,
genau wie du schreibst - kulinarisch gesehen alle Geschmacksstoffe durch Abkochen entfernen mache ich auch nur wenn ich unbedingt viele Pilze benötige.
Ansonsten verwende ich lieber eingefrorene Rauchblättrige ...

Lächle

Wolfgang

Antwort

Das wohl kaum.
Nö, ich kann nichts riechen, was wie Seifenlauge stinkt. Ich verstehe das
nicht wirklich. Andererseits verwende ich kein Wasser, sondern Fleisch-
oder Hühnerbrühe und ich verwende nur junge (noch geschlossene) Hüte von
Nadelholz, ohne Stiele. Vielleicht entsteht dieser Geruch ja entweder von
der Laubholzart oder von überalterten Pilzen. Oder es kommt einfach von
dem meiner bescheidenen Meinung nach kulinarisch daneben liegenden
Abkochen. Also - wenn ich Hallimasch ohne Abkochen nicht vertragen würde,
würde ich auf Rauchblättrige Schwefelköpfe umsteigen oder gleich
Supermarkt-Champis essen :-)
Gruß,
Werner

Antwort

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Re: Antwort!

Werner, (vor 7302 Tagen) @ Blausprödler

Hallo,

bei einem möchte ich doch deutlich widersprechen: daß Hallimasch im Vergleich zu Rauchblättrigen Schwefelköpfen keinen kulinarischen Vergleich halten. Ich sehe es eher anders: als nicht vorher abgekochte Pilze halte ich Hallimasch in der Suppe für wesentlich besser. Daß die abgekocht nicht mehr schmecken, kann ich mir genausogut vorstellen wie abgekochte Steinpilze, Rauchblättrige, Maronen etc.

Ich will hier nicht das "Nicht-Abkochen" allgemein salonfähig machen - der Hinweis auf Unverträglichkeiten, zu lange Kochzeiten etc. ist durchaus berechtigt und es gibt deswegen Vergiftungen! Und nachdem ich weiß, daß es hier regelrechte "Pilzfresser" gibt, die sich nicht wie ich mit 1-2 Hallimaschsuppen pro Jahr begnügen, halte ich das auch nicht für angebracht. Wer weiß, ob es nicht auch eine Kumulierung von Substanzen im Körper gibt, wenn man die ausgiebig unabgekocht reinhaut. Siehe auch die diversen Veröffentlichungen in letzter Zeit zu den Pilzvergiftungen, die nach häufigem Genuß von früher als unbedenklich geltenden Arten auftreten.

Ich gehe leider immer viel zu sehr von mir selbst aus, der im Jahr inzwischen vielleicht maximal 4-5 mal Pilze ißt. Früher habe ich bis zu 10x im Jahr Pilze gegessen (ausgenommen Supermarktchampis auf der Pizza etc.). Wenn ich aber so lese, was hier tlw. an Pilzen gemampft, eingefroren und getrocknet wird, relativieren sich manche Empfehlungen wohl doch.

Gruß,

Werner

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"prototyp" - bilder *PIC*

tari, (vor 7302 Tagen) @ florian31

nein, das halte ich für ausgeschlossen! das war ein prototyp des hallimasch.

siehe hier:

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]

[image]

noch eine konkrete frage: die hüte der pilze auf den oberen bildern - sollte man DIE schon nicht mehr ernten (weil zu alt)?

gruß,

tari

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Re: Antwort!

florian31, (vor 7302 Tagen) @ Werner

Hallo,

auch ein guter Hinweis.

Hallimasch in der Suppe für wesentlich besser. Daß die abgekocht nicht
mehr schmecken, kann ich mir genausogut vorstellen wie abgekochte
Steinpilze, Rauchblättrige, Maronen etc.

stimmt, das kann man sich letztlich bei allem vorstellen: broccoli, lauch usw ;)

durchaus berechtigt und es gibt deswegen Vergiftungen!

ja, ich für mich werde mich wohl mal langsam herantasten an nicht-abgekochte hallimasch mit einigen hüten, mal sehen, was dann passiert. ich denke eigentlich nichts, bin eher robust, was meinen magen angeht.

Ich gehe leider immer viel zu sehr von mir selbst aus, der im Jahr inzwischen
vielleicht maximal 4-5 mal Pilze ißt.

wegen schwermetallen, radioaktivität etc? oder einfach nur so? und ich hab mir das jetzt so vorgestellt, dass ein psv sich zu 80 prozent von selbst gesammelten pilzen ernährt*g. nein quatsch, aber die auswahl muss doch sehr groß sein, wenn man so viele arten kennt...nun ja, das wäre dann ein neues thema ;)

viele grüße, Florian

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Re: Antwort!

florian31, (vor 7302 Tagen) @ Blausprödler

Hi Wolfgang, ja das glaub ich dir ;))

Florian

Hallo Florian!
Giftstoffe riecht man leider nicht - man sprürt sie!
Lächle Wolfgang
Antwort

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Re: Hallimasch direkt verwenden - rate ich ab!

florian31, (vor 7302 Tagen) @ Blausprödler

Zu dieser ausführlichen Darstellung weiß ich nichts weiter hinzuzufügen oder zu fragen - daher bedank ich mich einfach dafür!

Gleiches gilt für Stockschwämmchen!

nur noch dazu: leider sind da diese blöden galerina im dunstkreis des stockschwämmchen, aber auch da werd ich ja irgendwann genug sicherheit haben ;) das ist bei hallimasch doch etwas einfacher und sicherer - für den anfang zumindest.

gruß, florian

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Re: Geruch beim Hallimasch-Abkochen

florian31, (vor 7302 Tagen) @ phragmobasidie

Hallo Robin,

Desweiteren: 1. ist Hallimasch roh stark, wohl sogar lebensgefährlich giftig

ja, das ist mir auch bekannt natürlich ...

3. wird Hallimasch viel gegessen (bestimmt auch oft alt) und sind die Arten
nicht einfach zu unterscheiden.
Sowas begünstigt "Legendenbildungen" oder etwas milder ausgedrückt,
einfach Vorsichtsmaßnahmen.
Wie das mit dem Abkochen schlussendlich genau zu bewerten ist, vermag ich
nicht zu beurteilen.

gut, wahrscheinlich lässt es sich auch nicht allgemein beurteilen, sondern man sollte es einfach abkochen, oder aber langsam langsam damit beginnen, darauf zu verzichten - auf eigene verantwortung und mit der bereitschaft zu ein paar beschwerde, wenns halt schief geht.

auch für deinen beitrag vielen dank!

Florian

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Re: Antwort!

Werner, (vor 7302 Tagen) @ florian31

Hallo,

ja, ich für mich werde mich wohl mal langsam herantasten an nicht-abgekochte
hallimasch mit einigen hüten, mal sehen, was dann passiert. ich denke
eigentlich nichts, bin eher robust, was meinen magen angeht.

Ja. Aber - nicht vergessen, lange kochen tue ich die schon - ca.15 min in der Suppe. Ich habe noch nicht versucht, die einfach anzubraten. Da könnte ich mir mehr Unverträglichkeiten vorstellen, denn wie will man sicher gehen, ob die wirklich durch sind - es sei denn, man liebt Holzkohle.

wegen schwermetallen, radioaktivität etc? oder einfach nur so? und ich hab
mir das jetzt so vorgestellt, dass ein psv sich zu 80 prozent von selbst
gesammelten pilzen ernährt*g. nein quatsch, aber die auswahl muss doch
sehr groß sein, wenn man so viele arten kennt...nun ja, das wäre dann ein
neues thema ;)

Klar. Bloß ist es halt so, daß man sich mit der Zeit an Pilzen ab"frißt". Ich mache z.B. auch keine Mischgerichte mehr, seit ich das Lockwald-Buch gelesen habe und seitdem erst weiß, wie einzelne Arten wirklich schmecken. In den 6-Maronen-4-Champi-30-Stockschwämmchen-20-Raublättrige-2-Steinpilze ... Gerichten schmeckt man doch eh nix mehr raus. Ich persönlich halte es auch für kulinarisch daneben, z.B. Perlpilze mit Steinpilzen zu mischen, oder Fichtenreizker mit Maronen zu verbrutzeln. Alles Geschmackssache. Aber ich bin halt mal Purist geworden und mische bestenfalls Arten mit wenig Eigengeschmack zu anderen mit viel Eigengeschmack - und das auch nur selten. Mit Freude esse ich eigentlich nur noch auf der heißen Platte gebratene Brätlinge, Mäandertrüffeln im richtigen Alter leicht in Butter angebräunt, Steinpilze in einem Lockwaldrezept, panierte Parasole (keine Safranschirmlinge), ab und an mal ein Hallimaschsüppchen und mal hin und wieder ein Einzelexemplar (oder wenige) von etwas, das ich geschmacklich testen will. Ganz selten auch mal was anderes wie Schopftintlinge, Champis, Rauchblättrige, Morcheln etc. Wie gesagt, 4-5 mal im Jahr reicht mir dicke. Vor Kurzem hatte ich gut Rotkappen gefunden und nicht so recht gewußt, ob ich die mir abends geben will. Am Parkplatz traf ich dann jemanden, der noch begeistert Pilze gegessen hat und über meine Rotkappen froh war. Das geht mir öfters so und meistens nehme ich die Speisepilze gar nicht mehr mit - außer den Steinpilzen und Pfifferlingen, die ich immer innerhalb der Familie loswerde.

Gruß,

Werner

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Re: Hallimasch direkt verwenden - rate ich ab!

Piwo, (vor 7302 Tagen) @ Blausprödler

Hallo Pilzfreunde,
zum einen, wie Werner schreibt, dass keine Seifenlauge entsteht liegt
entweder, weil er nur wenige junge Pilze verwendet oder weil die Gewürze
und Fette in der Soße den Seifenlaugengeruch neutralisieren. Ich selbst
(nur zum persönlichen Testversuch) verwendete im Mischgericht auch schon
mal vereinzelte und merkte natürlich keinen Geruch oder
Gesundheitsstörungen. Das mit der fehlenden Folgewirkung liegt aber an
dem, weil ich meist alle Pilze länger als 20 Min. sowieso kochen bzw.
ziehen lasse.
Trotzdem sind mir mehrere Fälle bekannt, wo nicht ausreichend abgekochter
Hallimasch zu Übelkeit und Bauchschmerzen geführt hat.
Ein befreundetes Ehepaar verwendete immer schon Hallimasch, wenn es wenige
Pilze gab.
Sie hatten nie Beschwerden, weil sie die Pilze immer vorher abkochten und das
Wasser wegschütteten.
Doch einmal kamen sie auf die Idee die Pilze direkt in die Soße zu schütten.
Die Folge war: Der Mann bekam schon nach 30 Min. extreme Bauchschmerzen
und Übelkeit und musste sich übergeben, die Frau, die genauso viel von den
Pilzen konsumierte fehlte dagegen nichts (Unverträglichkeitsreaktion).
Bei zwei anderen Fällen waren es nicht Bauchschmerzen sondern Durchfall.
Und immer wurden die Pilze direkt verwendet und vermutlich zu wenig gegart!
Ich selbst glaube, wenn folgende Punkte beachtet werden, kann nicht´s
passieren: 1. Nur sicher erkannte Hallimasche werden mitgenommen!
2. Nur junge Pilzhüte verwenden. Stiele sind zäh! Alte Pilze schmecken nicht
so gut!
3. 20 Min. im normalem Leitungswasser ohne Zusätze abkochen und Abkochwasser
wegschütten.
4. Jegliche Verwendung ist jetzt möglich: Braten, für Soßen, Suppen oder
Einwecken/Einfrieren für spätere Verwendung.
Das Wachstum Nadelholz oder Laubholz ist nicht der Grund!
Ich habe Hallimasch von beide Standorte probiert – geschmacklich vollkommen
gleich.
Seifenlaugengeruch und aufschäumen des Abkochwassers immer.
Und zum letzen Punkt: Rauchblättrige Schwefelköpfe sind kein Vergleich zum
Hallimasch.
Sie sind 100% besser!
Gleiches gilt für Stockschwämmchen!
Pilzige Grüße aus Niederbayern
Wolfgang

hallo Namensvetter,

ich habe nie Pilze abgekocht und das Kochwasser weggeschüttet. Alle Pilze - auch Hallimasch wurden ausreichend lange erhitzt (bis das gezogene Wasser weg war) und haben keinerlei Beschwerden ergeben. Eine Erfahrung aus über 60 Jahren.

Gruß
Piwo

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Re: Hallimasch direkt verwenden - rate ich ab!

florian31, (vor 7301 Tagen) @ Piwo

hallo piwo, nur ganz kurz: was genau bedeutet "bis das gezogene wasser weg ist"? bin sicher, die antwort ist simpel, aber komm grad nicht drauf ;)

gruß, florian

hallo Namensvetter,
ich habe nie Pilze abgekocht und das Kochwasser weggeschüttet. Alle Pilze -
auch Hallimasch wurden ausreichend lange erhitzt (bis das gezogene Wasser
weg war) und haben keinerlei Beschwerden ergeben. Eine Erfahrung aus über
60 Jahren.
Gruß
Piwo

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Re: Antwort!

florian31, (vor 7301 Tagen) @ Werner

Ja. Aber - nicht vergessen, lange kochen tue ich die schon - ca.15 min in der
Suppe.

ja natürlich, das war mir bewusst...

Ich habe noch nicht versucht, die einfach anzubraten. Da könnte ich
mir mehr Unverträglichkeiten vorstellen, denn wie will man sicher gehen,
ob die wirklich durch sind - es sei denn, man liebt Holzkohle.

so was ähnliches hab ich davon letztens gegessen, war auch nicht schlecht, schön würzig ;)

Klar. Bloß ist es halt so, daß man sich mit der Zeit an Pilzen
ab"frißt". Ich mache z.B. auch keine Mischgerichte mehr, seit
ich das Lockwald-Buch gelesen habe

das kenn ich nicht, aber werd gleich mal recherchieren!

6-Maronen-4-Champi-30-Stockschwämmchen-20-Raublättrige-2-Steinpilze ...
Gerichten schmeckt man doch eh nix mehr raus.

glaub ich. ich mische halt nur röhrlinge, bei denen ich aber steinpilze für sich behandle, die will ich mir dann doch nciht vermengen...und viele andere pilze esse ich ja eh noch nicht. hallimasch findet man ja, wenn, dann so viele, dass man nicht mischen braucht. pfifferlinge finde ich eh fast nie - insofern...

für kulinarisch daneben, z.B. Perlpilze mit Steinpilzen zu mischen, oder
Fichtenreizker mit Maronen zu verbrutzeln. Alles Geschmackssache.

ok, merk ich mir, in der hoffnung, diese pilze überhaupt mal zu essen.

selten. Mit Freude esse ich eigentlich nur noch auf der heißen Platte
gebratene Brätlinge, Mäandertrüffeln im richtigen Alter

selbst gefundene? sind das "die" trüffeln? aber kann ich auch selbst recherchieren...

jemanden, der noch begeistert Pilze gegessen hat und über meine Rotkappen
froh war.

sehr nett...das macht sicher auch nicht jeder.

Das geht mir öfters so und meistens nehme ich die Speisepilze

gar nicht mehr mit - außer den Steinpilzen und Pfifferlingen, die ich
immer innerhalb der Familie loswerde.

DA allerdings hört mein verständnis fast auf*ggg

ok, danke vielmals für die erläuterungen! übrigens find ich es bemerkenswert, dass man mit einer anfrage zu einem anfängerpilz sp viele kenner zum diskutieren bewegen kann, hehe.

viele grüße!

Florian

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schade...

florian31, (vor 7301 Tagen) @ tari

hi rita! ... schade, hat niemand mehr geantwortet, dabei hast du dir solche mühe gegeben mit den bildern...wollt sagen, dass ich besonders bilder 4 und 5 sehr schön finde, auch das mit der schnecke.

ich glaub, dem, was die leute jetzt hier geschrieben haben, kann man entnehmen, dass man die oberen hüte tatsächlich eher nicht sammelt....

liebe grüße, florian


noch eine konkrete frage: die hüte der pilze auf den oberen bildern - sollte
man DIE schon nicht mehr ernten (weil zu alt)?
gruß,
tari

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und...

florian31, (vor 7301 Tagen) @ tari

...die ganz unten sehen vielleicht auch etwas sehr dunkel aus? wahrscheinlich sind doch nur die hüte auf den bildern 4 und 5 die gut essbaren.......na ja, meinem magen jedenfalls sind auch die anderen nicht schlecht bekommen.

bis dann - florian

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Re: Antwort!

Werner, (vor 7301 Tagen) @ florian31

Hallo,

selbst gefundene? sind das "die" trüffeln? aber kann ich auch
selbst recherchieren...

Jo, gekaufte ist ja langweilig - allerdings gönne ich mir ca. 1x im Jahr doch gekaufte Alba-Trüffeln - die weißen. Das sind m.E. die besten. Die Mäandertrüffel (Choiromyces meandriformes) habe ich hier in der Münchner Gegend leider erst an einer Fundstelle gefunden, in Hornberg gibt es sie etwas öfters. Die ist aber roh giftig und sehr jung geschmacklos, zu alt grauenhaft. Die muß man halt im richtigen Zustand erwischen, was nicht ganz leicht ist. Ich finde sie jedenfalls nach der Alba-Trüffel die zweitbeste von denen die ich kenne. Auch die Perigord-Trüffel hat mich nicht wirklich überzeugen können, allerdings kann es sein, daß man mir zu alte verkauft hat. Die Sommertrüffel und die Schwarze Trüffel aus Alba finde ich dagegen nicht besonders und das Geld nicht wert.

DA allerdings hört mein verständnis fast auf*ggg

Ja, kann ich mir vorstellen. Hätte ich vor 5 Jahren vielleicht auch noch so gesehen. Heute begeistert mich eine seltene ungenießbare Art ungleich mehr.

Gruß,

Werner

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Re: schade...

Werner, (vor 7301 Tagen) @ florian31

hi rita! ... schade, hat niemand mehr geantwortet, dabei hast du dir solche
mühe gegeben mit den bildern...wollt sagen, dass ich besonders bilder 4
und 5 sehr schön finde, auch das mit der schnecke.
ich glaub, dem, was die leute jetzt hier geschrieben haben, kann man
entnehmen, dass man die oberen hüte tatsächlich eher nicht sammelt....

Klar, haben wir doch oben schon gesagt - nur die geschlossenen Hüte. Und solche kann ich nur auf den letzten 3 Bildern erkennen.

Gruß,

Werner

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Re: Antwort!

florian31, (vor 7301 Tagen) @ Werner

Heute begeistert mich eine seltene ungenießbare Art ungleich

mehr.

das liegt wohl am menschlichen geist, der gern neues erlebt ;). da hab ich ja das glück, das selbst gefundene pfifferlinge für mich noch neu sind...

danke für die trüffelerklärungen. aber...wie findet man die denn ohne schwein? oder läufst du dann mit schwein durch den wald!?*g mein bruder meinte ja, DAS fänd er dann auch cool und da würd er mitmachen, sonst findet er pilze sammeln nicht so spannend ;)

ist mir auch ganz neu, dass es hier bei uns überhaupt trüffel gibt. weißt du, obs da auch hier bei mir in der kölner gegend chancen gibt? hatte bislang glaub ich nur von skandinavien gehört...also halt abgesehen von frankreich / italien natürlich.

gruß, florian

Jo, gekaufte ist ja langweilig - allerdings gönne ich mir ca. 1x im Jahr doch
gekaufte Alba-Trüffeln - die weißen. Das sind m.E. die besten. Die
Mäandertrüffel (Choiromyces meandriformes) habe ich hier in der Münchner
Gegend leider erst an einer Fundstelle gefunden, in Hornberg gibt es sie
etwas öfters. Die ist aber roh giftig und sehr jung geschmacklos, zu alt
grauenhaft. Die muß man halt im richtigen Zustand erwischen, was nicht
ganz leicht ist. Ich finde sie jedenfalls nach der Alba-Trüffel die
zweitbeste von denen die ich kenne. Auch die Perigord-Trüffel hat mich
nicht wirklich überzeugen können, allerdings kann es sein, daß man mir zu
alte verkauft hat. Die Sommertrüffel und die Schwarze Trüffel aus Alba
finde ich dagegen nicht besonders und das Geld nicht wert.
Ja, kann ich mir vorstellen. Hätte ich vor 5 Jahren vielleicht auch noch so
gesehen. Heute begeistert mich eine seltene ungenießbare Art ungleich
mehr.
Gruß,
Werner

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ja genau - war mir auch klar jetzt! merci *oT*

florian31, (vor 7301 Tagen) @ Werner

- kein Text -

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Trüffel

Werner, (vor 7301 Tagen) @ florian31

Hallo,

danke für die trüffelerklärungen. aber...wie findet man die denn ohne
schwein? oder läufst du dann mit schwein durch den wald!?*g mein bruder
meinte ja, DAS fänd er dann auch cool und da würd er mitmachen, sonst
findet er pilze sammeln nicht so spannend ;)

Schwein ist eh nicht gut, die fressen die Trüffel zu gerne selbst. Hund wäre besser. Der läßt sich mit Salami abspeisen :-)

Mäandertrüffel sind von den Trüffeln die am leichtesten auffindbaren. Die schauen ab einem gewissen Alter mit dem Scheitel aus der Erde und sehen so ein bisserl wie ein blasiger Kalkstein aus. Ich habe aber auch schon Peter Reil beim Hirschtrüffelsuchen beobachtet (die sind aber nicht eßbar!) und war begeistert. Er erzählte und zeigte uns, daß man das am Grasbewuchs um alte Bäume rum oft schon sieht und dann läuft man mit Schuhen mit dünnen Sohlen vorsichtig um den Baum und spürt die (oder kleine Steine). Er hat das recht eindrucksvoll mal in Hornberg demonstriert und anschließend mit so einem kleinen Gartenrechen die Dinger rausgeholt.

ist mir auch ganz neu, dass es hier bei uns überhaupt trüffel gibt. weißt du,
obs da auch hier bei mir in der kölner gegend chancen gibt? hatte bislang
glaub ich nur von skandinavien gehört...also halt abgesehen von frankreich
/ italien natürlich.

Ach, hier gibt es schon einige. Sommertrüffel kommen hin und wieder vor, viele ungenießbare Arten (z.B. Hirschtrüffel) und auch manches andere. Allerdings bin ich auch kein Profi im Trüffelsuchen und Trüffelhund habe ich auch keinen.

Gruß,

Werner

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Re: Trüffel

florian31, (vor 7301 Tagen) @ Werner

Schwein ist eh nicht gut, die fressen die Trüffel zu gerne selbst. Hund wäre
besser. Der läßt sich mit Salami abspeisen :-)

*g......einen hund haben wir, sogar zwei, vielleicht versuch ich mal, die zu dressieren...

Mäandertrüffel sind von den Trüffeln die am leichtesten auffindbaren. Die
schauen ab einem gewissen Alter mit dem Scheitel aus der Erde und sehen so
ein bisserl wie ein blasiger Kalkstein aus.

ah........das hört sich ja richtig spannend an. aber die wachsen nicht zufällig nach den ersten frostnächten? bei meiner gerade aufgekommenen pilzleidenschaft fürchte ich nämlich die angekündigten frostnächte. wohin dann mit meiner sammel- und lernwut? letztere lässt sich ja noch in büchern befriedigen. aber zum sammeln sind mir bislang nur der austernseitling und der samtfußrübling über den weg gelaufen....diese mäandertrüffeln gehören nicht zufällig auch zu den winterpilzen!?? werd sofort mal recherchiern.

war begeistert. Er erzählte und zeigte uns, daß man das am Grasbewuchs um
alte Bäume rum oft schon sieht

krass...hab im fernsehen letztens einen bericht gesehen, in dem ein fischer am flug bestimmter vögel überm wasser erkennen konnte, welche fischarten darunter gerade im wasser schwimmen. das sind ja schon fast indianerfähigkeiten...

das recht eindrucksvoll mal in Hornberg demonstriert und anschließend mit
so einem kleinen Gartenrechen die Dinger rausgeholt.
Ach, hier gibt es schon einige. Sommertrüffel kommen hin und wieder vor,
viele ungenießbare Arten (z.B. Hirschtrüffel) und auch manches andere.

fein...wieder ein neues gebiet gefunden!

gruß, florian

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Re: Hallimasch direkt verwenden - rate ich ab!

Blausprödler, (vor 7301 Tagen) @ Piwo

Hallo!

Ich glaube das Erhitzen ist das Wichtigste. Aber vieleicht sind manche Personen etwas überempfindlich!

Gruß Wolfgang

hallo Namensvetter,
ich habe nie Pilze abgekocht und das Kochwasser weggeschüttet. Alle Pilze -
auch Hallimasch wurden ausreichend lange erhitzt (bis das gezogene Wasser
weg war) und haben keinerlei Beschwerden ergeben. Eine Erfahrung aus über
60 Jahren.
Gruß
Piwo

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Re: Hallimasch direkt verwenden - rate ich ab!

Piwo, (vor 7300 Tagen) @ florian31

hallo piwo, nur ganz kurz: was genau bedeutet "bis das gezogene wasser
weg ist"? bin sicher, die antwort ist simpel, aber komm grad nicht
drauf ;)
gruß, florian

hallo Florian,

wenn man Pilze in die Pfanne gibt und den Deckel drauftut, ziehen sie doch Brühe. Wenn das ausreichend geschehen ist, Deckel runter und köcheln bis die Pilze trocken sind.
Hoast mi?

Gruß
Piwo

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Re: Hallimasch direkt verwenden - rate ich ab!

florian31, (vor 7299 Tagen) @ Piwo

mhmmmmmm:) doch ja, einigermaßen. mit so wenig flüssigkeit hab ich nur noch nie pilze zubereitet!

aber besten dank!

gruß, florian

hallo Florian,
wenn man Pilze in die Pfanne gibt und den Deckel drauftut, ziehen sie doch
Brühe. Wenn das ausreichend geschehen ist, Deckel runter und köcheln bis
die Pilze trocken sind.
Hoast mi?
Gruß
Piwo