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Mikroskopier-Versuch *PIC*

andi aus Vorarlberg, (vor 7272 Tagen)

hallo

ich hab mich mal an einer Herbsttrompete versucht, ich frage mich nur wie ich sie anhand des mikrobildes bestimmen soll, bzw kann ich das überhaupt?!

also hier erstmal das bild

[image]

vielleicht kann mir jemand noch einige tips geben, was ich noch andersmachen könnte etc. ?

mfg andi

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Re: Mikroskopier-Versuch

Hans-Jürgen, (vor 7272 Tagen) @ andi aus Vorarlberg

Hallo Andi,

was genau wolltest Du denn sehen? Wo hast Du denn das Stückchen von der Herbsttrompete abgeschnitten? Bist Du sicher, dass Du auf dem Foto auch wirklich die Fruchtschicht erwischt und abgebildet hast?

Ein winziges Fitzelchen davon sollte auch bei einem 40er Objektiv reichen, um wenigstens die Basidien zu sehen, die bei Totentrompeten schlank-keulig und immerhin 8 - 10 µ breit (und 70 bis 90 µ lang) sind. Die Sporen von Craterellus cornucopioides sind mit 12- 17 x 9 - 11 µ ebenfalls groß genug, um sie mit einem 40er Objektiv wenigstens sehen zu können. Hast Du auch Dein Präparat durchmustert, also am Tischtrieb die Schärfeebene von ganz oben nach ganz unten durchgedreht?

Fragen über Fragen. Ich glaube kaum, dass es klappt, das hier mit Forum-Pingpong richtig zu lernen.

Gruß
hans-Jürgen

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Re: Mikroskopier-Versuch

winerius, (vor 7272 Tagen) @ andi aus Vorarlberg

Hallo Andi,

wie schon erwartet viel zu dick, Dein Schnitt, und mit den paar rausgefetzten Hyphenenden kann man auch nicht wirklich viel anfangen. Aber mit ein wenig Übung wird das schon.Vielleicht probierst du es einmal mit einen Präparat wie ich es bei Deinen vorigen Posting beschrieben habe. Zurzeit bietet sich zbs. ein Samtfußrübling an, der hat schön große Sporen und viele Zystiden. Das wichtigste ist wenig Material zu verwenden und die Schnitte so dünn wie möglich zu machen, auch wenn das einiges an Übung braucht bis es wirklich gelingt.

Viel Spaß beim Üben und lass Deine Ergebnisse sehen,

Werner

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Re: Mikroskopier-Versuch - Samtfußrübling

Heinz Ebert ⌂, (vor 7272 Tagen) @ winerius

Und überhaupt eignet sich der Samtfußrübling für Anfänger ausgezeichnet als Objekt für erste Mikroskop-Studien, weil er alle möglichen Zystiden hat: auf der Lamellenfläche, auf der Schneide und auf dem Stiel. Mit ihm kann man also richtig üben. Viel Spaß, und
Beste Grüße, Heinz Ebert

Hallo Andi,
wie schon erwartet viel zu dick, Dein Schnitt, und mit den paar rausgefetzten
Hyphenenden kann man auch nicht wirklich viel anfangen. Aber mit ein wenig
Übung wird das schon.Vielleicht probierst du es einmal mit einen Präparat
wie ich es bei Deinen vorigen Posting beschrieben habe. Zurzeit bietet
sich zbs. ein Samtfußrübling an, der hat schön große Sporen und viele
Zystiden. Das wichtigste ist wenig Material zu verwenden und die Schnitte
so dünn wie möglich zu machen, auch wenn das einiges an Übung braucht bis
es wirklich gelingt.
Viel Spaß beim Üben und lass Deine Ergebnisse sehen,
Werner

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Re: Mikroskopier-Versuch - Samtfußrübling

florian31, (vor 7272 Tagen) @ Heinz Ebert

guten abend - werner hat mir letztens schon ein beispiel gegeben, wo ich evtl mit meiner 225er vergrößerung etwas erkennen kann. mir ist klar, dass ich damit nicht weit komme, aber wären die zystiden des samtfußrüblings womöglich auch noch im bereich meines mikroskops!?

gruß, Florian

Und überhaupt eignet sich der Samtfußrübling für Anfänger ausgezeichnet als
Objekt für erste Mikroskop-Studien, weil er alle möglichen Zystiden hat:
auf der Lamellenfläche, auf der Schneide und auf dem Stiel. Mit ihm kann
man also richtig üben. Viel Spaß, und
Beste Grüße, Heinz Ebert

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Re: Mikroskopier-Versuch - Samtfußrübling

Werner, (vor 7272 Tagen) @ florian31

guten abend - werner hat mir letztens schon ein beispiel gegeben, wo ich evtl
mit meiner 225er vergrößerung etwas erkennen kann. mir ist klar, dass ich
damit nicht weit komme, aber wären die zystiden des samtfußrüblings
womöglich auch noch im bereich meines mikroskops!?

Hallo Florian,

ja, das muß schon gehen. Lt. Pilzkompendium werden die Cheilozystiden bis 60µ lang, 60x225=13500µ, also sollten die etwa 1,35 cm Länge im Abbild haben. Damit wären die auf jeden Fall sichtbar, die Pleurozystiden sind lt. Pk sogar etwas länger. Schau einfach mal rein, was Du erkennst. Mit der obigen Rechnung kannst Du recht gut nachrechnen, was Du theoretisch (wenn die Optik es zulässt) noch erkennen kannst.

Gruß,

Werner

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Re: Mikroskopier-Versuch - Samtfußrübling

florian31, (vor 7271 Tagen) @ Werner

Hi Werner,

besten Dank für die Info. Sobald ich dann mal ein paar Samtfüße gefunden habe, werde ich das ausprobieren, vielleicht kann ich das ja als zusätzliches Identifikationsmerkmal nutzen...erstmal brauch ich jetzt Pilze, aber dazu hab ich schon einige Tipps:).

Gruß, Florian

Hallo Florian,
ja, das muß schon gehen. Lt. Pilzkompendium werden die Cheilozystiden bis 60µ
lang, 60x225=13500µ, also sollten die etwa 1,35 cm Länge im Abbild haben.
Damit wären die auf jeden Fall sichtbar, die Pleurozystiden sind lt. Pk
sogar etwas länger. Schau einfach mal rein, was Du erkennst. Mit der
obigen Rechnung kannst Du recht gut nachrechnen, was Du theoretisch (wenn
die Optik es zulässt) noch erkennen kannst.
Gruß,
Werner