Re: Es ist längst nicht mehr ...
Hallo Werner,
Wie immer man es auch sieht: das Waldsterben gibt es nach wie vor. Auch wenn
manches nicht so drastisch und unmittelbar ausgefallen ist, wie es die
sogenannten "religiösen Eiferer" dargestellt haben. Unter
Waldsterben verstehe ich zusätzlich auch die Abholzung der Regenwälder und
die Zubetonierung von Wäldern.
Völlig richtig! Ich würde DIESES Waldsterben auch so global sehen wie Du. Ich hätte das "deutsche Waldsterben" der 70/80er Jahre - welches ich meinte - etwas präzisieren sollen, das war mein Fehler. Das deutsche Waldsterben, war ja eher ein Fichten/Tennensterben als Folge von Intensiv-Forstwirtschaft. Standortfremde Monokulturen mit natürlicher Ausfallsrate wurden plötzlich im Eifer einer Umweltbewegung und eines neuen oder erwachten Umweltbewusstseins (Die Grünen)als allgemeines Waldsterben propagiert. Dann machte man den Fehler, dass man den Saueren Regen, der nur Lokal oder als Eintrag aus Ballungs- und Industriegebieten entstand, für ALLES verantwortlich machte. Differenziert wurde damals sehr wenig. Heute sind Entschwefelungs-Anlagen Pflicht, die Luft besser, der Sauere Regen so gut wie weg .... aber in Monokulturen stehen immer noch dürre Fichten rum
) Ich habe hier einen interessanten Artikel über das "Sterben des Waldsterbens", kann ich Dir bei Bedarf scannen.
Weiß jetzt gerade nicht, wen Du meinst. Klar, auch mit der Apokalypse wird
"gemenschelt".
Al Gore mit seinem "Klimakatastrophen-Doku-Film" ... war natürlich ganz klar an die Adresse des Kyoto-Verweigerers George Bush Junior gerichtet: Früher hätte man dazu Agit-Prop*-Kunst gesagt
Ich glaube übrigens auch wie Du, dass die Überbevölkerung zum dringlichen Problem wird, nicht der Klimawandel
Ist aber nur ein Gefühl von mir. Über einen möglichen "Verteilungs-Kampf" möchte ich gar nicht nachdenken; da wird mir übel.
Grüßle
Juergen
*= Agitatons-Propaganda