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Raritäten am Oberrhein *PIC*

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7221 Tagen)

Bevor nun doch der winter kommt, war ich nochmals am Rhein unterwegs. Das übliche wie die Samtfüsschen waren wie vermutet vorhanden, auch an vom Sturm heruntergerissenen Ästen (Pappel) war der hübsche Becherrindenschwamm (Auriculariopsis ampla) zu finden.

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Typisch für den Oberrhein, der verkahlende Blätterschwamm (Lenzites warnieri), auch an Pappel. Leider fand ich keine Sporen für eine klare Bestätigung.

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Und dann was spezielles (für den 21. Januar): der welligsporige Glöckling (Entoloma undulatosporum) ein Spezialist auf Trockenrasen, hier in einem Kiesfeld.
Das Bild in Pilze der Schweiz ist aber kaum diesselbe Art!

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Schön die vieleckigen (mit stumpfen Ecken) versehenen Sporen.

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Mit Grüssen an alle, Markus

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Re: Raritäten am Oberrhein

werner2, (vor 7221 Tagen) @ Markus Wilhelm

Hallo Markus, toller Fund. Hast Du von L. warnieri auch ein Foto von
der Unterseite?
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Gruß Werner
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Bevor nun doch der winter kommt, war ich nochmals am Rhein unterwegs. Das

übliche wie die Samtfüsschen waren wie vermutet vorhanden, auch an vom
Sturm heruntergerissenen Ästen (Pappel) war der hübsche
Becherrindenschwamm (Auriculariopsis ampla) zu finden.

Typisch für den Oberrhein, der verkahlende Blätterschwamm (Lenzites
warnieri), auch an Pappel. Leider fand ich keine Sporen für eine klare
Bestätigung.

Und dann was spezielles (für den 21. Januar): der welligsporige Glöckling
(Entoloma undulatosporum) ein Spezialist auf Trockenrasen, hier in einem
Kiesfeld.
Das Bild in Pilze der Schweiz ist aber kaum diesselbe Art!

Schön die vieleckigen (mit stumpfen Ecken) versehenen Sporen.

Mit Grüssen an alle, Markus

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Re: Raritäten am Oberrhein

Wolfgang P., (vor 7221 Tagen) @ Markus Wilhelm

Und dann was spezielles (für den 21. Januar): der welligsporige Glöckling
(Entoloma undulatosporum) ein Spezialist auf Trockenrasen, hier in einem
Kiesfeld.
Das Bild in Pilze der Schweiz ist aber kaum diesselbe Art!

Deine Bestimmung entspricht sehr gut der Artauffassung von Wölfel, Noordeloos etc.

Was der Pilz in PDS sein soll, weiß ich auch nicht. Wo hast Du die Art genau gefunden??

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anderes Foto *PIC*

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7220 Tagen) @ Wolfgang P.

Hallo zusammen,

danke für das Interesse! Fundort ist die Rheininsel bei Kembs, auf elsässischem Boden. Die ganze Insel bis Strassburg ist Naturschutz, ein tolles Gebiet!
Hier noch das bild eines früheren Fundes, den auch korrekt mir Sporen bestimmt:

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Die Oberfläche ist immer gallt, fast glänzend, wärend der L. betulinus ja meist wie die striegelige Tramete behaart ist.

Viele Grüsse, Markus

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Re: anderes Foto

werner2, (vor 7220 Tagen) @ Markus Wilhelm

Hallo Markus, es gibt hier bei Mainz am Rhein auch eine ältere Fundstelle, und zwar ebenfalls auf Pappel. Ein ca. 25 cm breites Exikkat davon liegt gerade vor mir, allerdings habe ich den Eindruck, als wären die Lamellen meines Fundes doch deutlich dünner bzw. schmaler als die auf Deinem Foto. Habe sie gerade mal gemessen, sie sind so zwischen 0,2 - 0,3 mm dick. Ein dünnporiges Vergleichsstück von Daedalea quercina messe ich mit ca. 0,3 - 1 mm. Ich finde man kann die Art eher mit D. quercina, die ebenfalls an Pappel vorkommen kann, verwechseln, als mit L. betulina.
Möchte damit aber nicht Deine Bestimmung anzweifeln, sondern nur meine Eindrücke erläutern.
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Gruß Werner
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Hallo zusammen,
danke für das Interesse! Fundort ist die Rheininsel bei Kembs, auf
elsässischem Boden. Die ganze Insel bis Strassburg ist Naturschutz, ein
tolles Gebiet!
Hier noch das bild eines früheren Fundes, den auch korrekt mir Sporen
bestimmt:
Die Oberfläche ist immer gallt, fast glänzend, wärend der L. betulinus ja
meist wie die striegelige Tramete behaart ist.
Viele Grüsse, Markus

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Re: anderes Foto *PIC*

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7220 Tagen) @ werner2

Hallo Werner,
hier das Foto mit der Unterseite des aktuellen Fundes, hier sind die Lamellen doch deutlich dünner, aber auch weniger Lamellenartig, mit viel mehr Querwänden.

[image]

Daher hätte ich gerne noch Sporen gehabt! Die Lamellen könnten durch die Feuchtigkeit auch quellen und breiter werden. Überhaupt ist ja das Problem, dass man bei seltenen Arten doch wenig über die Variationsbreite weiss!

Viele Grüsse, Markus