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blutroter Röhrling (xerocomus rubellus)? *PIC*

Gunni, (vor 7066 Tagen)

Das fand ich heute auf meinem Abendspaziergang durch die Hamburger Straßen unter einer Linde
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Da hatten die lieben Tierchen aber schon ihr Abendessen.

Und dann noch direkt in unserer Straße mehrere dieser Exemplare am Boden einer Weißdornhecke
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Mir sieht es eher nach einem gefelderten Kartoffelbovist (sleroderma areolatum) aus, weil er beim Schnitt leicht rötet und nicht nach dem dünnschaligen Kartoffelbovist (sleroderma verrucosum).
Erbittte von den Experten Hilfe.
P.S.: In einem meiner älteren Pilzbücher heißt es das Xerocomus rubellus geschützt ist. Stimmt das? und wer sagt es den Maden. ;-)))
Gruß
Gunni

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Re: blutroter Röhrling (xerocomus rubellus)?

Matthias, (vor 7066 Tagen) @ Gunni

Hallo Gunni,
mit dem Blutroten Röhrling liegst du richtig, geschützt ist er nicht, hier ist die aktuelle Bundesartenschutzverordnung und da steht momentan kein Filzröhrling (Xerocomus) drin: http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bartschv_2005/gesamt.pdf
viele Grüsse
Matthias

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Dünnschalige Kartoffelboviste

Schnuffel, (vor 7065 Tagen) @ Gunni

Und dann noch direkt in unserer Straße mehrere dieser Exemplare am Boden
einer Weißdornhecke

Mir sieht es eher nach einem gefelderten Kartoffelbovist (scleroderma
areolatum) aus, weil er beim Schnitt leicht rötet und nicht nach dem
dünnschaligen Kartoffelbovist (scleroderma verrucosum).
Erbittte von den Experten Hilfe.
Gruß
Gunni

Hallo Gunni,

mit Scleroderma areolatum, dem Leopardenfell-Hartbovist, liegst Du vermutlich richtig, aber nicht wegen des Rötens (das tun beide), sondern wegen der typischen Schuppen und des relativ dünnen Pseudo-Stiels; dieser ist bei S. verrucosum, dem Braunwarzigen Hartbovist, meist kräftiger ausgebildet. Sicherheit gibt aber auch hier nur der Blick durchs Mikroskop: Sporen bei beiden ausschließlioch bestachelt, Sporenduchmesser (ohne Stacheln) im Durchschnitt bei S. areolatum >10 µm, bei S. verrucosum <10 µm. Doch oft erlebt man eine Überrachung, denn man findet netzig-gratige Stacheln, und es handelt sich um S. bovista, den Gelbflockigen Hartbovist. Dünnschalige Kartoffelboviste (im Gegensatz zu S. citrinum, dem Dickschaligen Kartoffelbovist) sind alle drei.
(Die deutschen Namen sind aus der Artenliste der Pilzkartierung 2000 Online übernommen.)

Gruß
Schnuffel