Merkwürdiges Leccinum - Rotkappe oder Birkenpilz? *PIC*
Gestern habe ich am Sportplatz in Waldenburg einen merkwürdigen Raustielröhrling gefunden, der sich mittels der mir zur Verfügung stehenden Literatur nicht recht bestimmen lässt:
![[image]](http://www.koolfiles.com/files/Leccinumpallidicute.jpg)
Beschreibung:
Hut - bis 10 cm breit gefunden, feinfilzig - wildlederartig, bei älteren Exemplaren in der Hutmitte mit sehr feinen braunen Schüppchen bedeckt, Hutsaum leicht überhängend, Hutfarbe eigenartig blassrötlich - orangebräunlich, bei jungen Exemplaren hell graubraun (Abgebildeter Pilz = Übergangsstadium)
Röhren - auch bei ausgewachsenen Exemplaren kaum schwammig, Porenmündungen hell cremefarben, an Druck- und Fraßstellen gelbbräunlich verfärbend
Stiel - relativ stämmig, auch bei ausgewachsenen Exemplaren noch lange saftig, schwarzgraue, relativ grobe Schuppung, Steilzeichnung teilweise felderig aufgerissen
Fleisch - jung zart, lange saftig, Stiel nur wenig holzig, Geschmack wässerig-fade, Verfärbungen: in der unteren Stielhälfte Madenfraßgänge leuchtend grünblau, beim Durchschneiden Hutfleisch und Stielansatz nach ca. 2 Minuten schwach rosa, nach 10 Minuten immer noch so, untere Stielhälfte sehr schwach gelbgrünlich verfärbend, aber nicht violettschwarz werdend.
Standort:
parkartig aufgelichtete Mähwiese mit einigen ca. 30-jährigen Birken und älteren Eichen, auf dieser Wiese noch viele typische Eichen-Russulae (z. B. pectinata, graveolens, pseudointegra), die Pilze bildeten einen Halbkreis um eine Birke (50 cm Abstand), allerdings auch Eichen in der Nähe.
Wer hat Rat?