Hallo Alis,
verrückte gibt es überall in gewissen Prozentanteilen.
Da ist sicherlich wieder einer, der eines der folgenden Faktoren für richtig hält:
• Der Wald muss unberührt bleiben
• Die Tiere im Wald dürfen nicht gestört werden.
• Pilze sammeln schädigt die Natur.
• Er/Sie nimmt mir „meine“ Pilze weg. Dadurch werde ich keine mehr finden.
• Er rottet meine Pilze aus!
• Wie kann ein einheimischer „unsere“ Pilzreviere/Pilzplätze verraten.
• Jetzt zieht er auch noch Fremde heran!
• Jetzt verpesten noch mehr Leute mit den Autos unser Naturgebiet!
• Wie kann einer mehr über Pilze wissen wie ich? Ich bin doch schon so lange in dieser Gegend und kenne alle „meine“ Pilze! Das darf doch nicht sein!
• Soll er sich doch vergiften, wenn er die Pilze nicht kennt – das geht „uns“ doch nichts an!
• Neid! … Missgunst! … Unwissenheit! ... Niemaden ausser sich selbst etwas gönnen! ... Freiheit andern Menschen nehmen ... Autismus ...
… und ich denke mal es gibt noch mehr solcher Wahnvorstellungen!
Ich finde es zwar traurig, dass Pilzsachverständige mit solchen Drohungen konfrontiert werden. Meist gehen diese Drohungen nur von einer Person aus - immer ohne wirklichen Pilzkenntnissen. Es soll schon Leute gegeben haben – die meinen, weil sie Mitglieder beim Bund Naturschutz oder einer ähnlichen Organisation sind – über geprüfte Pilzsachverständige negativ herziehen zu können. Aber Gott sei Dank – ich erlebe jedes Jahr genau das Gegenteil. Bei vielen meiner Aktionen unterstützen mich Mitglieder und Vorstandsmitglieder dieser Organisation! Denn auch wir Arbeiten doch nicht gegen die Natur sondern mit ihr!
Kopf hoch und nur nicht einschüchtern lassen!
Wolfgang
Auch PSV … (der DGfM)