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Neue Folge: Täubling der Woche #07 *PIC*

Thüringer-Holz, (vor 7008 Tagen)

Heute:

Russula ochroleuca – Ocker-Täubling oder Zitronen-Täubling

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Dieser Vertreter aus der Untersektion „Felleinae“ ist wohl der häufigste Täubling überhaupt.

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Jedes Jahr ab August ist er in Unmengen anzutreffen.

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Deswegen ist es auch mein persönlicher "Nerv-Täubling" - wenn es nix gibt Ockertäublinge gibt es immer.

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Er fruktifiziert nahezu überall, ohne besondere Bodenansprüche.

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Im Laub- und im Nadelwald. Meidet anscheinend stark kalkige Böden.

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Verwechseln könnte man ihn am ehesten mit dem Gallentäubling,
dieser ist aber einheitlich gelbocker (mit einen Rotanteil) matt gefärbt und hat dementsprechend keine weißen Lamellen. Außerdem ist R.fellea unerträglich scharf.

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Der Hut ist stumpfrandig, kann zitronengelb, hellgelb, gelbgrün oder gelb-olivgrün ausfallen. Huthaut 1/2 abziehbar.
Lamellen: weiß, in auffälligem Kontrast zur Hutfarbe

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Stiel: fest, voll schließlich schwammig und dann runzelig, reinweiß, aber auch graulich oder wie ich es im Laubwald feststelle gelb überlaufen.

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Geschmack: von mild über pikant bis scharf ist alles dabei.

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Geruch: obstartig

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Wie ihr seht, eigentlich ist der Ockertäubling sehr vielseitig und variabel.
Mann könnte fast Varietäten bilden.

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Sporen: grobwarzig bis stachelig - unvollständig netzig

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Sporenpulver weiß (Ia/Ib)

Wert: Hennig/Kreisel schreibt: "Als Reingericht ein guter Speisepilz, kurzes überbrühen ist bei schärfer schmeckenden Populationen anzuraten."

In diesem Sinne: freudiges Probieren

Bis zum nächsten mal

Euer Felix

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Re: Neue Folge: Täubling der Woche #07

Waldschrat, (vor 7008 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo Felix,
gratuliere, Du bleibst Deinem knappen, klaren und informativen Stil treu.
Danke und Gruß - Waldschrat

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Re: Neue Folge: Täubling der Woche #07

Jochen Girwert, (vor 7008 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo,

gerade der scheinbar so einfache Ocker-Täubling hat mir als Täublingsanfänger große Probleme bereitet, da er mal mild, mal scharf schmecken kann. Das verwirrte mich. Eine Unterscheidung zum Gallentäubling am Geschmack ist meines Erachtens nicht möglich, da der Ockertäubling mitunter ätzend scharf ist.

Alles Gute, Jochen.

Heute: Russula ochroleuca – Ocker-Täubling oder Zitronen-Täubling


Dieser Vertreter aus der Untersektion „Felleinae“ ist wohl der häufigste
Täubling überhaupt.

Jedes Jahr ab August ist er in Unmengen anzutreffen.

Deswegen ist es auch mein persönlicher "Nerv-Täubling" - wenn es
nix gibt Ockertäublinge gibt es immer.

Er fruktifiziert nahezu überall, ohne besondere Bodenansprüche.

Im Laub- und im Nadelwald. Meidet anscheinend stark kalkige Böden.


Verwechseln könnte man ihn am ehesten mit dem Gallentäubling,
dieser ist aber einheitlich gelbocker (mit einen Rotanteil) matt gefärbt und
hat dementsprechend keine weißen Lamellen. Außerdem ist R.fellea
unerträglich scharf.

Der Hut ist stumpfrandig, kann zitronengelb, hellgelb, gelbgrün oder
gelb-olivgrün ausfallen. Huthaut 1/2 abziehbar.
Lamellen: weiß, in auffälligem Kontrast zur Hutfarbe

Stiel: fest, voll schließlich schwammig und dann runzelig, reinweiß, aber
auch graulich oder wie ich es im Laubwald feststelle gelb überlaufen.

Geschmack: von mild über pikant bis scharf ist alles dabei.

Geruch: obstartig

Wie ihr seht, eigentlich ist der Ockertäubling sehr vielseitig und variabel.
Mann könnte fast Varietäten bilden.

Sporen: grobwarzig bis stachelig - unvollständig netzig

Sporenpulver weiß (Ia/Ib)
Wert: Hennig/Kreisel schreibt: "Als Reingericht ein guter Speisepilz,
kurzes überbrühen ist bei schärfer schmeckenden Populationen
anzuraten."
In diesem Sinne: freudiges Probieren
Bis zum nächsten mal
Euer Felix

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Re: Neue Folge: Täubling der Woche #07

phragmobasidie, (vor 7008 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo,

Verwechseln könnte man ihn am ehesten mit dem Gallentäubling,

ich finde claroflava, den Gelben Graustieltäubling zunächst um einges ähnlicher. Einen feuchten, älteren
gelben Täubling mit grauem Stiel im Sauren würde ich nicht zu 100% aus dem Stegreif ansprechen können.
Den Gallentäubling schon. Anhand von Geruch und wesentlich geringerem Hut-Stiel-Kontrast eigentlich gut
zu unterscheiden. Vielleicht bei ganz jungen mit helleren Lamellen (junge habe ich bisher kaum gesehen)
schwieriger. Übrigens ist das Bild vom Gallen-Täubling in Pilze der Schweiz ziemlich fragwürdig,
weil eben so ein starker Kontrast zu sehen ist, der da nicht hingehört.

Stiel: fest, voll schließlich schwammig und dann runzelig, reinweiß, aber
auch graulich oder wie ich es im Laubwald feststelle gelb überlaufen.

ein wenig Hutfarbe sollte er immer (?) zumindest an der S Basis haben

schöne Grüße
Robin

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Re: Neue Folge: Täubling der Woche #07

Chiemgauschwammerl, (vor 7007 Tagen) @ Thüringer-Holz

Servus Felix,

danke dir für diesen Steckbrief!

Dieser Täubling steht derzeit zu Millionen in "meinen" Wäldern herum.
Ich habe bestimmt 20 Stück probiert: bäääääääh und pfuideifi, alle scharf bzw. bitter.

Wie machst du es bzw. wie macht ihr es:

Jeden einzelnen probieren, alle abkochen - oder diese Täublinge grundsätzlich im Wald stehen lassen?

Herzliche Grüße sendet euch

Gaby

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@Gaby

Thüringer-Holz, (vor 7007 Tagen) @ Chiemgauschwammerl

Hallo Gaby,

ab und zu sich mal bücken und schauen ob es einer ist + Geschmacksprobe.

Ansonsten ignorieren und im Wald lassen :-)

LG Felix

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Re: Neue Folge: Täubling der Woche #07

Jochen Girwert, (vor 7007 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo,

habe gestern noch etwas gestöbert und gelesen, dass einige wenige Täublingsarten darunter der Ockertäubling, mit KOH röten. Das habe ich heute auch ausprobiert; ergibt auf dem Stiel eine wunderbar deutliche und schnelle rotbraune Reaktion.

Jochen.

Heute: Russula ochroleuca – Ocker-Täubling oder Zitronen-Täubling


Dieser Vertreter aus der Untersektion „Felleinae“ ist wohl der häufigste
Täubling überhaupt.

Jedes Jahr ab August ist er in Unmengen anzutreffen.

Deswegen ist es auch mein persönlicher "Nerv-Täubling" - wenn es
nix gibt Ockertäublinge gibt es immer.

Er fruktifiziert nahezu überall, ohne besondere Bodenansprüche.

Im Laub- und im Nadelwald. Meidet anscheinend stark kalkige Böden.


Verwechseln könnte man ihn am ehesten mit dem Gallentäubling,
dieser ist aber einheitlich gelbocker (mit einen Rotanteil) matt gefärbt und
hat dementsprechend keine weißen Lamellen. Außerdem ist R.fellea
unerträglich scharf.

Der Hut ist stumpfrandig, kann zitronengelb, hellgelb, gelbgrün oder
gelb-olivgrün ausfallen. Huthaut 1/2 abziehbar.
Lamellen: weiß, in auffälligem Kontrast zur Hutfarbe

Stiel: fest, voll schließlich schwammig und dann runzelig, reinweiß, aber
auch graulich oder wie ich es im Laubwald feststelle gelb überlaufen.

Geschmack: von mild über pikant bis scharf ist alles dabei.

Geruch: obstartig

Wie ihr seht, eigentlich ist der Ockertäubling sehr vielseitig und variabel.
Mann könnte fast Varietäten bilden.

Sporen: grobwarzig bis stachelig - unvollständig netzig

Sporenpulver weiß (Ia/Ib)
Wert: Hennig/Kreisel schreibt: "Als Reingericht ein guter Speisepilz,
kurzes überbrühen ist bei schärfer schmeckenden Populationen
anzuraten."
In diesem Sinne: freudiges Probieren
Bis zum nächsten mal
Euer Felix

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mit KOH röten

Thüringer-Holz, (vor 7007 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Kollege,

hast du ein Foto von der Reaktion gemacht?

Wie sieht's in unseren Hauswäldern aus?

LG Felix