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Leuchtend gelborange *PIC*

Gelbfieber, (vor 7006 Tagen)

Hallo und guten Abend,

könnt ihr mir bitte bei der Bestimmung dieses Saftlings helfen?

Hut: Gelb zur Mitte hin orange, Flach, 3-4cm, leicht schmierig, Lamellen durchscheinend.
Lamellen: Gelb, ausgebuchtet angewachsen.
Stiel: Matt, 2,5-4 x 0,5-1cm gelborange, zylindrisch, teilweise eingedrückt mit Längsfurche, Basis heller.
Fundort: 24.08.07, gesellig wachsend, Laubmischwald, über/auf Kalk, 200m üNN
Sporen: Eiförmig, 6-8,5 x 4-6,5µm, teils mit großem Tropfen.
Basidien: 4-Sporig, 25-30µm

Laut meiner Literatur kommt der Gebuckelte Saftling (Gelber Saftling) Hygrocybe obrussea (H. flavescens) und der Stumpfe Saftling H. chlorophana in Frage. Für jede Hilfe bin ich dankbar.

Einen schönen Sonntag
Gelbfieber

[image] http://www.naturfoto-kontor.de

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Re: Leuchtend gelborange

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7006 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Gelbfieber,

so von der Farbe und den stark abgeplatteten Stielen denke ich auch an H. quieta, eben neu obrussea! Der Geruch wäre ähnlich dem Eichenmilchling.

Viele Grüsse, Markus

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Re: Leuchtend gelborange

Andreas ⌂, (vor 7006 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo und guten Abend,
könnt ihr mir bitte bei der Bestimmung dieses Saftlings helfen?
Hut: Gelb zur Mitte hin orange, Flach, 3-4cm, leicht schmierig, Lamellen
durchscheinend.
Lamellen: Gelb, ausgebuchtet angewachsen.
Stiel: Matt, 2,5-4 x 0,5-1cm gelborange, zylindrisch, teilweise eingedrückt
mit Längsfurche, Basis heller.
Fundort: 24.08.07, gesellig wachsend, Laubmischwald, über/auf Kalk, 200m
üNN
Sporen: Eiförmig, 6-8,5 x 4-6,5µm, teils mit großem Tropfen.
Basidien: 4-Sporig, 25-30µm
Laut meiner Literatur kommt der Gebuckelte Saftling (Gelber Saftling)
Hygrocybe obrussea (H. flavescens) und der Stumpfe Saftling H. chlorophana
in Frage. Für jede Hilfe bin ich dankbar.
Einen schönen Sonntag
Gelbfieber

Hallo Uschi,

definitives kann ich Dir leider nicht sagen, aber vielleicht helfen Dir meine Anmerkungen trotzdem etwas weiter.
Du solltest vielleicht noch sicherheitshalber mal die Hyphen der Lamellentrama anschauen, ob die einzelnen Hyphenzellen lang (also >500 bis 1000 µm) oder kurz (200-300 µm) sind. Sicherlich sind sie lang, aber man weiß ja nie ;-)

Durch den konvexen, ungebuckelten Hut kommt eigentlich mit den langen Hyphen nur H. chlorophana in Frage, die mir sehr gut passen würde. Ich kenne die Art mit trockenem oder zumindest sehr schnell trocken werdendem Stiel und nur bei nassem Wetter schleimigem Hut. Er wird schnell trocken und fühlt sich eher fettig an, etwa si wie beim Horngrauen Butterrübling.
H. flavesens halte ich nicht für trennbar.

Sowohl der Name flavescens, aber noch viel mehr der Name obrussea sind schon für verschiedene Arten benutzt worden. Die Kombination obrussea-flavescens als synonyme kenne ich aber noch nicht bisher, weiß also nicht genau, welchen Pilz Du damit meinst. Ich schätze mal nicht H. obrussea im Sinne von H. quieta, also dem Schnürsporigen, denn erstens sehen die Sporen nicht so aus, wie Du ja natürlich selbst bemerkt hast und zweitens würde der auch makroskopisch gar nicht passen mit seinen orangelichen Lamellen. Also denke ich mal, dass es H. obrussea im Sinne von H. cystidiata sein könnte, denn der sieht auch so ähnlich aus. Wäre allerdings völlig trocken, die Hutdeckschicht hätte in den äußeren Bereichen immer wieder spindelige große Hyphenabschnitte udn vor allem hat die Art recht auffallende Zystiden.

Für mich also, nach Bild zu urteilen und unter der Voraussetzung, dass die Tramahyphen langzellig sind, eine klare H. chlorophana.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Leuchtend gelborange

Andreas ⌂, (vor 7006 Tagen) @ Markus Wilhelm

Hallo Gelbfieber,
so von der Farbe und den stark abgeplatteten Stielen denke ich auch an H.
quieta, eben neu obrussea! Der Geruch wäre ähnlich dem Eichenmilchling.
Viele Grüsse, Markus

Hallo Markus,

da muss ich aber doch widersprechen, denn erstens zeigt Uschi Sporen die absolut elliptisch und kein bischen eingeschnürt sind und zweitens hat obrussea/quita ganz arttypische, ziemlich etnfernte und dicke und vor allem deutlich oranger als der Hut gefärbte Lamellen. Das ist meiner Meinung nach sicher keine H. quita.

beste Grüße,
Andreas

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@andreas

Jürgen aus D, (vor 7006 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,
entschuldige das ich diesen Weg wähle, hast du meine Mail von Montag bekommen ?

Gruß Jürgen

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Re: Leuchtend gelborange

Heinz Ebert ⌂, (vor 7005 Tagen) @ Andreas

Hallo Ihr,
mit gelben Saftlingen ist das so 'ne kritische Sache. In der niederländischen Blätterpilzflora werden drei Arten unterschieden mit angeblich deutlichen Unterschieden (Sporen eingeschnürt oder nicht, usw.) Nun hatte ich aber tatsächlich mal einen Fruchtkörper, bei dem eine einzige Lamelle die Merkmale von ALLEN DREI "ARTEN" aufwies. Und da fängt meiner einer natürlich mit dem (Ver-) Zweifeln an. Möglicherweise sind verschiedene Altersstadien (mit unterschiedlichen Merkmalen) als eigene Arten beschrieben worden.
Somit gilt auch für Saftlinge der Grundsatz, immer junge UND reife Fk vom gleichen Standort zu untersuchen. Das Problem ist natürlich, dass man oft nur Einzel-Fk findet, also einen jungen oder einen reifen, was die Sache verklompiziert. Vielleicht gibt es ja nur einen einzigen gelben Saftling, aber wetten würd' ich darauf auch nicht.
Beste Grüße,
Heinz Ebert

Hallo Uschi,
definitives kann ich Dir leider nicht sagen, aber vielleicht helfen Dir meine
Anmerkungen trotzdem etwas weiter.
Du solltest vielleicht noch sicherheitshalber mal die Hyphen der
Lamellentrama anschauen, ob die einzelnen Hyphenzellen lang (also >500
bis 1000 µm) oder kurz (200-300 µm) sind. Sicherlich sind sie lang, aber
man weiß ja nie ;-)
Durch den konvexen, ungebuckelten Hut kommt eigentlich mit den langen Hyphen
nur H. chlorophana in Frage, die mir sehr gut passen würde. Ich kenne die
Art mit trockenem oder zumindest sehr schnell trocken werdendem Stiel und
nur bei nassem Wetter schleimigem Hut. Er wird schnell trocken und fühlt
sich eher fettig an, etwa si wie beim Horngrauen Butterrübling.
H. flavesens halte ich nicht für trennbar.
Sowohl der Name flavescens, aber noch viel mehr der Name obrussea sind schon
für verschiedene Arten benutzt worden. Die Kombination obrussea-flavescens
als synonyme kenne ich aber noch nicht bisher, weiß also nicht genau,
welchen Pilz Du damit meinst. Ich schätze mal nicht H. obrussea im Sinne
von H. quieta, also dem Schnürsporigen, denn erstens sehen die Sporen
nicht so aus, wie Du ja natürlich selbst bemerkt hast und zweitens würde
der auch makroskopisch gar nicht passen mit seinen orangelichen Lamellen.
Also denke ich mal, dass es H. obrussea im Sinne von H. cystidiata sein
könnte, denn der sieht auch so ähnlich aus. Wäre allerdings völlig
trocken, die Hutdeckschicht hätte in den äußeren Bereichen immer wieder
spindelige große Hyphenabschnitte udn vor allem hat die Art recht
auffallende Zystiden.
Für mich also, nach Bild zu urteilen und unter der Voraussetzung, dass die
Tramahyphen langzellig sind, eine klare H. chlorophana.
beste Grüße,
Andreas

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chlorophana

Saftling, (vor 7005 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi,

Dein Fund passt widerspruchsfrei zu chlorophana. (Das von Andreas empfohlene Messen der Lamellentramahyphen könnte zwar nicht schaden, wird aber auch zu keinem anderen Resultat führen.) quieta kommt aus den von Andreas genannten Gründen nicht in Frage. Diese hat v.a. einen ganz charakteristischen Geruch. Das verwirrende an den gelben bis roten Saftlingen ist, dass sich die Autoren gängiger Bücher nicht einig sind, wie viele Arten es gibt und welches die jeweils entscheidenden Merkmale sind. Wenn man sich an das gut durchdachte und auf langjähriger Erfahrung beruhende Werk von Boertman: The genus Hygrocybe. Fungi of northern Europe vol. 1 hält, wird die Sache aber viel klarer, denn viele in anderen Werken separat geführte Taxa werden von Boertman als Synonyme zu anderen Arten gestellt (m.E. fast immer gut begründet). Damit fallen dann auch solche Phantom-"Arten" wie cystidiata weg.
Anlässlich einer Massenfruktifikation von chlorophana (und ca. 20 weiterer Saftlingsarten) fast vor meiner Haustür in 2004 konnte ich selbst beobachten, wie ungeheuer variabel diese habituell ist: von blassgelb bis hellrot, mit freien bis +- angewachsenen Lamellen, ganz trockenem bis deutlich klebrigem Stiel, klein bis groß (max. ca. 10cm Hutdurchmesser) und einer großen Streuung der Sporenmaße waren alle Übergänge zu finden - oft an unmittelbar benachbart wachsenden Fruchtkörpern. Dein Fund passt da ganz zwanglos rein.

Liebe Grüße
Dieter

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Re: chlorophana *PIC*

Andreas ⌂, (vor 7005 Tagen) @ Saftling

Hallo Dieter,

ich stimme Dir völlig zu was die Variabilität von H. chlorophana betrifft.
Allerdings halte ich H. cystidiata keineswegs für eine Phantomart. Diese Art gibt es wirklich, da bin ich mir sicher. Es stellt sich nur die Frage, wie man sie nennen soll, ob nicht H. obrussea diese Art darstellt. Aber da H. obrussea schon für so viele verschiedenen Saftlingsarten benutzt wurde, möchte ich diesen Namen als nomen confusum lieber nicht verwenden und freue mich, dass Arnolds mit seiner Beschreibung von H. cystidiata diesen Pilz treffend beschrieben hat.

Ich werde für diesen mittelgroßen, trockenen, gelben Saftling mit den auffallenden Cheilozystiden weiterhin den Namen cystidiata verwenden, auch wenn er auf meiner Homepage in der Galerie noch als H. obrussea läuft:
[image]

Das aber nur am Rande, mit Uschis Saftling hat der nix zu tun.

beste Grüße,
Andreas

Hallo Uschi,
Dein Fund passt widerspruchsfrei zu chlorophana. (Das von Andreas empfohlene
Messen der Lamellentramahyphen könnte zwar nicht schaden, wird aber auch
zu keinem anderen Resultat führen.) quieta kommt aus den von Andreas
genannten Gründen nicht in Frage. Diese hat v.a. einen ganz
charakteristischen Geruch. Das verwirrende an den gelben bis roten
Saftlingen ist, dass sich die Autoren gängiger Bücher nicht einig sind,
wie viele Arten es gibt und welches die jeweils entscheidenden Merkmale
sind. Wenn man sich an das gut durchdachte und auf langjähriger Erfahrung
beruhende Werk von Boertman: The genus Hygrocybe. Fungi of northern Europe
vol. 1 hält, wird die Sache aber viel klarer, denn viele in anderen Werken
separat geführte Taxa werden von Boertman als Synonyme zu anderen Arten
gestellt (m.E. fast immer gut begründet). Damit fallen dann auch solche
Phantom-"Arten" wie cystidiata weg.
Anlässlich einer Massenfruktifikation von chlorophana (und ca. 20 weiterer
Saftlingsarten) fast vor meiner Haustür in 2004 konnte ich selbst
beobachten, wie ungeheuer variabel diese habituell ist: von blassgelb bis
hellrot, mit freien bis +- angewachsenen Lamellen, ganz trockenem bis
deutlich klebrigem Stiel, klein bis groß (max. ca. 10cm Hutdurchmesser)
und einer großen Streuung der Sporenmaße waren alle Übergänge zu finden -
oft an unmittelbar benachbart wachsenden Fruchtkörpern. Dein Fund passt da
ganz zwanglos rein.
Liebe Grüße
Dieter

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Re: Leuchtend gelborange

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7005 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

das hast Du völlig recht, das Sporenfoto habe ich gar nicht angesehen. Und die sind bei quieta zwar nicht immer so typisch eingeschnürt, aber doch meistens zylindrisch. Mit der Farbe ist es natürlich so eine Sache, und quieta hat oft eher ein blasses gelb. Dann könnte es auch gut die sehr variable chlorophana sein. Übrigens, bei der Foto der Sporen sieht man schön das Problem der Sporenmasse: Die sind bei Hygrocybe exterm unterschiedlich und somit meist kein wirklich hilfreiches Merkmal.

Viele Grüsse, Markus

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Re: chlorophana

Saftling, (vor 7005 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

meine Bemerkung wg cystidiata bezog sich nur auf die Aussagen in Boertman. Selbst habe ich bisher keine cystidiata-verdächtigen Saftlinge gefunden. Was Boertman auf S. 139 schreibt ("I have studied several collections identified as H. brevispora, H. cystidiata, H. citrinovirens and H. obrussea ss. Haller and ss. Kühner. These colections were all identical, except for a few labelled H. berevispora ... consequently I regard these taxa as conspecific. The epithet citrinovirens has priority.") klingt eigentlich recht überzeugend. Allerdings erwähnt er nicht, ob er auch Material aus der Typuskollektion untersucht hat. Gut möglich, dass es eine weitere Art gibt, die in Boertmans Buch fehlt. In meinen Büchern finde ich leider sonst nichts Aufschlussreiches über cystidiata. Wo und auf welchem Standort hast Du denn die cystidiata gefunden?

Herzlichen Gruß
Dieter

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Re: chlorophana

Andreas ⌂, (vor 7005 Tagen) @ Saftling

Hallo Andreas,
meine Bemerkung wg cystidiata bezog sich nur auf die Aussagen in Boertman.
Selbst habe ich bisher keine cystidiata-verdächtigen Saftlinge gefunden.
Was Boertman auf S. 139 schreibt ("I have studied several collections
identified as H. brevispora, H. cystidiata, H. citrinovirens and H.
obrussea ss. Haller and ss. Kühner. These colections were all identical,
except for a few labelled H. berevispora ... consequently I regard these
taxa as conspecific. The epithet citrinovirens has priority.") klingt
eigentlich recht überzeugend. Allerdings erwähnt er nicht, ob er auch
Material aus der Typuskollektion untersucht hat. Gut möglich, dass es eine
weitere Art gibt, die in Boertmans Buch fehlt. In meinen Büchern finde ich
leider sonst nichts Aufschlussreiches über cystidiata. Wo und auf welchem
Standort hast Du denn die cystidiata gefunden?
Herzlichen Gruß
Dieter

Hallo Dieter,

ich kenne H. citrinovirens von der Ehrwalder Alm auf einer Bergwiese (etwa 25 Saftlingsarten *STÖHN*) und von einem Fund bei Oberndorf (Wachholderheide auf Kalk).
H. cystidiata kenne ich von der Geutsche (den Standort kennst Du ja bestimmt ebenfalls), von einem Volltrockenrasen auf Kalk hier südlich von Jena (das obige Bild stammt da her) und von zwei weiteren Kollektionen von Wachholderheiden auf der Schwäbischen Alb (Sternberg und Ehninger Heide).

H. citrinovirens hatte beide Male den typischen grüngelben Farbton gerade noch unreifer Zitronen, dazu den sehr spitz gebuckelten und mehrfach eingerissenen Hüte. Sporen nicht eingeschnürt, Zystiden habe ich keine gesehen.

H. cystidiata war immer weniger gebuckelt (aber nie flach wie chlorophana), warm gelb bis schwach orange geflammt beim Eintrocknen, ebenfalls nie eingeschnürte Sporen und stets mit auffallenden Zystiden.
Gut möglich, dass H. obrussea ss. Haller bzw. ss. Kühner dasselbe sind, das kann ich nicht wirklich beurteilen. Die Beschreibung spricht aber nicht dagegen, wenn auch nicht auf die Zystiden eingegangen wird.

H. brevispora kenne ich überhaupt nicht, dazu kann ich nichts sagen.

Ich kann von meinen Funden her nicht glauben, dass H. citrinovirens und H. cystidiata (resp. H. obrussea ss. manchen Autoren) dasselbe sein sollen, denn Hutform und -Färbung sind so klar unterschiedlich und die Zystiden halte ich für ein gutes Merkmal.

Wobei ich natürlich ebenfalls keinerlei Typusmaterial kenne.
Sollte sich das typusmaterial von H. citrinovirens als identisch mit H. cystidiata herausstellen, was ich nicht glauben kann, dann bräuchte "meine" citrinovirens wohl eine Neubeschreibung.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Leuchtend gelborange *PIC*

Gelbfieber, (vor 7005 Tagen) @ Andreas

Hallo und guten Abend Andreas,

die Hyphen habe ich mir heute angeschaut. Enden der 10-13µm dicken Hyphenzellen sind kaum zusehen daher ist deine Vermutung, das die Zellen lang sind, richtig.

Dankeschön und eine gute Woche
Gelbfieber

[image] http://www.naturfoto-kontor.de

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Danke!

Saftling, (vor 7004 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

Danke für die ausführlichen Angaben! Dann scheint cystidiata eher auf basenreichen Böden vorzukommen. Kein Wunder, dass ich den noch nicht gefunden habe, denn "meine" Saftlingswiesen (NW-Schwarzwald) sind alle ausgesprochen basenarm.

Herzlichen Gruß
Dieter

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Dankeschöööön

Gelbfieber, (vor 7004 Tagen) @ Saftling

Hallo und guten Abend Markus, Andreas, Heinz und Dieter,

für eure Hilfe bei der Bestimmung meines Saftlings-Fundes möchte ich mich bei euch bedanken.
Mein Dank ist kurz aber kommt von Herzen:
Vielen Dank – ihr seid einfach klasse!

Eine gute Zeit
Gelbfieber

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Re: Danke!

Andreas ⌂, (vor 7004 Tagen) @ Saftling

Hallo Andreas,
Danke für die ausführlichen Angaben! Dann scheint cystidiata eher auf
basenreichen Böden vorzukommen. Kein Wunder, dass ich den noch nicht
gefunden habe, denn "meine" Saftlingswiesen (NW-Schwarzwald)
sind alle ausgesprochen basenarm.
Herzlichen Gruß
Dieter

Hallo Dieter,

ich habe ihn aber auch mal auf der Geutsche bei Triberg gefunden, das ist sehr sauer!

beste Grüße,
Andreas