Re: Gefahr durch "Mittransport" eines Giftpilzes?
Hallo,
auf so eine Frage kann man von Ferne natürlich nur so antworten, dass die Gefahr bei sozusagen dümmstmöglichem Verhalten gebannt ist. Also weg damit. Allerdings deckt es sich nicht mit meiner Verfahrensweise als Pilzberater, jeden Korb komplett zu entsorgen, wenn da irgendwo ein Giftpilzchen liegt oder gar - was ja oft vorkommt - eine Art, die man nicht kennt, bei der man also theoretisch das Schlimmste befürchten müsste. Freilich habe ich auch schon komplette Funde verworfen, aber alles unterliegt der Einzelfallprüfung.
Gruß, Jochen.
Liebes Forum,
der Pilz, der uns Sorgen macht, ist auf den Bildern unten zu sehen. Wir
denken uns, dass es sich um einen Cortinarius handelt – aber um welchen?
Huthaut: seidig-matter Schimmer, Farbe gold. Lamellen
zimtfarben/hellbraun. Basis leicht keulig und abgewinkelt/schräg.
Stildurchmesser nicht mehr als 1 cm, Hutdurchmesser ca. 3 bis 4 cm.
Lamellen angewachsen. Hutoberfläche glatt, nicht schmierig o.ä.
Wir haben ihn nur zur Bestimmung mitgenommen, aber leider mit den Pilzen
zusammen in den Korb gelegt, die wir eigentlich morgen essen wollen.
Unsere Frage: Besteht da nun irgendeine Gefahr, falls es sich um einen
giftigen oder sehr giftigen Pilz handelt, dass er unsere Esspilze mit
seinen Sporen oder sonstwie „infiziert“ hat?
Falls uns jemand was dazu sagen kann, wäre das sehr nett…ansonsten verzichten
wir wohl auf unser Pilzessen morgen.
Viele Grüße,
Florian
PS: mir ist klar, dass die Bilder leider nicht sehr gut sind. Aber vielleicht
kann man ja allgemein einen Rat geben oder sogar doch was erkennen ...