Neue Folge: Täubling der Woche #11 *PIC*
heute:
Russula amara - Buckel-Täubling
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Hallo Freunde dieser kleinen informativen Wochenserie.
Würde ich nicht die Woche über hier in Niedersachsen verweilen,
könnte ich euch diesen Vertreter aus der Untersektion 'Ingoidinae' ähhh
"Integroidinae" nicht vorstellen.
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Dieser typische Kiefernbegleiter auf sandigen Böden ist jetzt hier rund um Hannover recht häufig anzutreffen.
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Russula amara (früher auch R.caerulea) ist, sofern mit dem obligaten Buckel versehen, nicht zu verwechseln.
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"Mit den gelegentlich vorkommenden Formen einiger milder Gelbsporer besteht eine Verwechslungsmöglichkeit höchstens gegenüber den farblich ähnlichen Birkenbegleiter Russula nitida (Milder Glanz-Täubling)."
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So schreibt es A.Einhellinger.
Selbst wenn in mit Birken durchsetzten Kiefernforsten beide auftreten, ist der Buckeltäubling a) größer b) nicht so fragil c) durch seine bitterliche Huthaut und d) durch seinen nie rosa behauchten Stiel gut charakterisiert.
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Außerdem zeigt R.amara eine eosinrote Sulfovanillin-Reaktion auf dem Stiel - genau wie R.velutipes (Netzflockiger Rosa-Täubling).
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Hut: stark glänzend, meist dunkel purpurviolett, purpurbraun, kupfer- oder trüb weinrot, manchmal graurosa oder lila, selten ganz braun oder blau. Neigt zum Ausblassen und weißlicher Randlinie
In der Mitte mit zitzenartigem Buckel!
Anfangs glockig gewölbt, fast keglig-glockig, dann ausgebreitet, schließlich suppentellerartig vertieft
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Huthaut: meist trocken, glatt, bis zur Hälfte abziehbar, Hutrand anfangs glatt dann mitunter höckerig - breit gerieft
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Lamellen: erst schwach gelblich, dann hellockergelb, schließlich schön ocker
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Stiel: reinweiß, mild, ohne Anflug von rot, fast glänzend, fest, voll, im Alter innen schwammig
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Fleisch: Huthaut neigt bitter zu schmecken, Fleisch mild aber nicht schmackhaft
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Geruch: angenehm, leicht obstartig - besonders beim zerreiben der Lamellen
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Vorkommen: Juni bis Ende Oktober in Kiefernwäldern auf Sandboden und Silikatgestein, Kalk meidend, meist in Gesellschaft vom Zitronenblättrigem Täubling - R.sardonia
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Sporenpulverfarbe: ockergelb (IVb)
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Sporen: Ornamentik sehr variabel aus feinen oder derben Stachel oder Warzen, selten völlig isoliert (zerstückelt netzig - gratig)
Bis zum nächsten mal
Euer Felix