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Stacheliges aus Thüringen *PIC*

Ufo, (vor 6981 Tagen)

Die Pilzwoche in Thüringen bei Andreas mit Karl-Heinz und Jürgen brachte eine
Menge toller Funde.
Hier mal eine Auswahl unserer stacheligen Freunde

Ein Bekannter, der unbedingt zeigen wollte was er so hat (Habichtspilz)
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Semmelgelber Kappenpilz oder so ähnlich :-) , Hydnum repandum
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Sein weisser Kollege, Hydnum Repandum var. album
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zwei seltene Kollegen
Orangener Korkstacheling , Hydnellum aurantiacum
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Bankera violascens
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Dieser fällt etwas aus der Rolle, der hat seine Stacheln auf der falschen Seite
Igelwulstling, Amanita solitaria ( gestern vom Bodensee)
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viele Grüsse
Uwe

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Re: Stacheliges aus Thüringen

Thüringer-Holz, (vor 6980 Tagen) @ Ufo

Hallo Uwe,

tolle Arten.

Leider habe ich am WE Bankera violascens und Hydnellum aurantiacum auf dem SINGER BERG nicht gefunden. Die sind doch von dort?

LG Felix

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"Bankera" war Sarcodon joeides

Huperzia ⌂, (vor 6980 Tagen) @ Ufo

Hallo Uwe,

Gratuliere zu den tollen Fotos - Andreas hat ja immer von den Funden und knipswütigen Kursteilnehmern erzählt, so daß ich schon irre gespannt war.
Du müßtest eine mail von Andreas erhalten haben, indem er eine Fehlbestimmung beichtet!?
Als er die vermeintliche Bankera violascens auf den Dörrex legen wollte und durchgeschnitten hat, entpuppte sie sich als Sarcodon joeides. Eine ärgerliche Verwechslung, da Sarcodon joeides eine noch viel größere Rarität ist.
Ich male gerade an eben dem Pilz, den du fotografiert hast. Andreas hat ihn gestern geholt - leider schon länger umgefallen in der Landschaft liegend und fast mehr Made als Pilz und nur noch schwarz - außen wie innen, wo er doch innen eigentlich schön violett sein soll.

Viele Grüße,
Tanja

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Re: "Bankera" war Sarcodon joeides

Ufo, (vor 6980 Tagen) @ Huperzia

Hallo Tanja,
danke für die Berichtigung.
Dann kann ich die Bilder ja jetzt richtig ablegen.
Wahrscheinlich werde ich noch ein paar Wochen brauchen, um mich über die vielen Neufunde schlau zu machen.

Viele Grüsse auch an Andreas
Uwe

Hallo Uwe,
Gratuliere zu den tollen Fotos - Andreas hat ja immer von den Funden und
knipswütigen Kursteilnehmern erzählt, so daß ich schon irre gespannt war.
Du müßtest eine mail von Andreas erhalten haben, indem er eine Fehlbestimmung
beichtet!?
Als er die vermeintliche Bankera violascens auf den Dörrex legen wollte und
durchgeschnitten hat, entpuppte sie sich als Sarcodon joeides. Eine
ärgerliche Verwechslung, da Sarcodon joeides eine noch viel größere
Rarität ist.
Ich male gerade an eben dem Pilz, den du fotografiert hast. Andreas hat ihn
gestern geholt - leider schon länger umgefallen in der Landschaft liegend
und fast mehr Made als Pilz und nur noch schwarz - außen wie innen, wo er
doch innen eigentlich schön violett sein soll.
Viele Grüße,
Tanja

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Re: Stacheliges aus Thüringen

Ufo, (vor 6980 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo Felix,
du hast richtig vermutet
Die beiden Seltenen sind vom Singer Berg.
Ich habe diese Arten auch das erste mal (bewusst)gesehen.
viele Grüsse
Uwe

PS: von Karl-Heinz + Jürgen kommen sicher noch etliche Bilder unserer
seltenen Funde

Hallo Uwe,
tolle Arten.
Leider habe ich am WE Bankera violascens und Hydnellum aurantiacum auf dem
SINGER BERG nicht gefunden. Die sind doch von dort?
LG Felix

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Re: Stacheliges aus Thüringen

Jürgen aus D, (vor 6980 Tagen) @ Ufo

Hallo Uwe,
schöne Stacheln zeigst du da. Schade das wir den vermeintlichen Bankera nicht durchgeschnitten haben.

Gruß Jürgen

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Re: Stacheliges aus Thüringen

Gernot Friebes, (vor 6979 Tagen) @ Ufo

Hallo Uwe,

wirklich schöne Fotos schöner Arten! Eine Anmerkung sei mir noch gestattet: Hydnum albidum ist eine gute Art, keine Varietät von H. repandum.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Stacheliges aus Thüringen

Melli, (vor 6979 Tagen) @ Gernot Friebes

Hallo Uwe,
wirklich schöne Fotos schöner Arten! Eine Anmerkung sei mir noch gestattet:
Hydnum albidum ist eine gute Art, keine Varietät von H. repandum.
Schöne Grüße
Gernot

Hallo Gernot,

das dachte ich auch immer. Dieses Jahr war ich allerdings im Kurs bei Walter Pätzold, und der hat das mit den zwei Arten angezweifelt - und ich werd den Teufel tun und so ein Statement von Walter Pätzold anzweifeln... ;-)

Viele Grüße
Melli

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Re: Stacheliges aus Thüringen

Gernot Friebes, (vor 6979 Tagen) @ Melli

Hallo Melli,

hm...na wenn das so ist, bin ich mal lieber still...*gg*

Ne, jetzt mal im Ernst: Eigentlich sind die Eigenschaften von H. albidum doch recht charaktieristisch, sodass der Artstatus meiner Meinung nach gerechtfertigt wäre. Aber nur meiner bescheidenen Meinung nach...

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Stacheliges aus Thüringen

Melli, (vor 6979 Tagen) @ Gernot Friebes

Hallo Gernot,

ich kann´s nicht wirklich beurteilen, dazu bin ich noch viel zu sehr ein "Greenhorn", als dass ich in solch wissenschaftlichen Fragen ein eigenes Urteil fällen könnte.

Im Seminar hatten wir sogar eine Art "Wette" laufen. Ich habe nämlich auch behauptet, dass zwischen den weißen und den orangefarbenen Stemmelstoppelpilzen ein deutlicher Unterschied besteht - und zwar geschmacklich. Meiner bisherigen Erfahrung nach schmecken die hellen deutlich besser als die orangefarbenen. Walter Pätzold hat das lächelnd zur Kenntnis genommen (mit bereits beschriebenem Einwand) und hat vorgeschlagen, dass ich beim Grillnachmittag doch mal die beiden Arten getrennt putzen soll, damit wir einen Geschmacksvergleich machen können. Tja... dummerweise hatten die gefundenen Exemplare (und das war eine riesige Menge) alle Farbschattierungen zwischen hell und orange, und zwar mit stufenlosen Übergängen. Ich musste also kleinlaut beigeben, weil ich nicht in der Lage war, in "eindeutig weiß" und "eindeutig orange" zu trennen. Es gab dann halt nur eine statt zwei Semmelstoppelpfannen... (und dafür aber noch eine Schweinsohrenpfanne und eine Alle-Arten-von-Pfifferlingen-Pfanne, was ja auch nicht schlecht war.)

Liebe Grüße
Melli

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Re: Stacheliges aus Thüringen

Gernot Friebes, (vor 6979 Tagen) @ Melli

Hallo Gernot,
ich kann´s nicht wirklich beurteilen, dazu bin ich noch viel zu sehr ein
"Greenhorn", als dass ich in solch wissenschaftlichen Fragen ein
eigenes Urteil fällen könnte.
Im Seminar hatten wir sogar eine Art "Wette" laufen. Ich habe
nämlich auch behauptet, dass zwischen den weißen und den orangefarbenen
Stemmelstoppelpilzen ein deutlicher Unterschied besteht - und zwar
geschmacklich. Meiner bisherigen Erfahrung nach schmecken die hellen
deutlich besser als die orangefarbenen. Walter Pätzold hat das lächelnd
zur Kenntnis genommen (mit bereits beschriebenem Einwand) und hat
vorgeschlagen, dass ich beim Grillnachmittag doch mal die beiden Arten
getrennt putzen soll, damit wir einen Geschmacksvergleich machen können.
Tja... dummerweise hatten die gefundenen Exemplare (und das war eine
riesige Menge) alle Farbschattierungen zwischen hell und orange, und zwar
mit stufenlosen Übergängen. Ich musste also kleinlaut beigeben, weil ich
nicht in der Lage war, in "eindeutig weiß" und "eindeutig
orange" zu trennen. Es gab dann halt nur eine statt zwei
Semmelstoppelpfannen... (und dafür aber noch eine Schweinsohrenpfanne und
eine Alle-Arten-von-Pfifferlingen-Pfanne, was ja auch nicht schlecht war.)
Liebe Grüße
Melli

Hallo Melli,

natürlich gibt es auch weissliche H. repandum, aber H. albidum ist "zur Not" noch durch die deutlich kleineren Sporen, die meist kleineren Fruchtkörper und die sehr eng stehenden Stacheln zu unterscheiden. Aber zumindest die Sporen trennen diese Art klar von allen anderen.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Stacheliges aus Thüringen

Melli, (vor 6979 Tagen) @ Gernot Friebes

Hallo Melli,
natürlich gibt es auch weissliche H. repandum, aber H. albidum ist "zur
Not" noch durch die deutlich kleineren Sporen, die meist kleineren
Fruchtkörper und die sehr eng stehenden Stacheln zu unterscheiden. Aber
zumindest die Sporen trennen diese Art klar von allen anderen.
Schöne Grüße
Gernot

Hallo Gernot,

ich geb mich geschlagen... ;-) Aber erklärst du das dann dem Walter Pätzold? *ggg*

Liebe Grüße
Melli

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Ich werde mich hüten!!! *ggg* *oT*

Gernot Friebes, (vor 6979 Tagen) @ Melli

- kein Text -

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Re: Stacheliges aus Thüringen

Andreas ⌂, (vor 6976 Tagen) @ Melli

Hallo Melli,

soll das bedeuten, dass ihr in einem Hornberger Kurs Hydnum albidum hattet?
Kann ich mir nicht vorstellen, wo soll denn der gefunden worden sein?. Meines Wissens ist er aus Bad.-Württ. bisher nur aus den wärmsten Ecken des Main- oder Taubertals bekannt.
Hier in Thüringen wächst er an wärmebegünstigten Stellen auf flachgründigen Kalkböden. Weiterhin kenne ich ihn aus dem Mittelmeergebiet, z.B. Südfrankreich, wo er stellenweise die einzige Hydnum-Art ist.

Er kommt weiß raus, färbt aber je nach Witterung etwas nach und ist dann farblich kaum von normalen Semmelstoppelpilzen zu unterschieden. Die Sporen sind jedoch signifikant kleiner.

Definitiv kleinhere Sporen, jung andere Färbung und spezielle Ökologie - mir reicht das für eine "gute Art".

beste Grüße,
Andreas

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Re: Stacheliges aus Thüringen

Melli, (vor 6976 Tagen) @ Andreas

Lieber Andreas,

wir hatten Semmelstoppelpilze in vielerelei Farbschattierungen zwischen ziemlich hell und kräftig orange, aber vermutlich waren darunter wohl keine etwas dunkler gefärbten Exemplare von Hydnum albidum, sondern nur ein paar etwas heller gefärbte Exemplare von Hydnum repandum. Zumindest vermute ich das, mikroskopiert haben wir beim F1-Kurs nicht (außer einem Trüffelleberwurstbrot von Walter Pätzold...).

Liebe Grüße
Melli