Servus Wolfgang,
hier die offizielle Rechtschreibregel für "ss" bzw. "ß":
Nach kurz gesprochenem Selbstlaut folgt Doppelmitlaut.
Das "i" in "Risspilz" ist kurz gesprochen, also wird der s-Laut als "ss" geschrieben.
Läuft genauso wie bei "Gewitter" - da folgt auch nach dem kurz gesprochenen "i" der Doppellaut.
Oder bei "Witz" - da kommt das "ck" als Doppellaut; ebenso läufts bei "ck".
"Risspilz" sehe ich nicht als Eigennamen an; der Name kommt doch sicherlich davon, dass dieses spezielle Schwammerl irgendwo mindestens einen Riss aufweist.
Und jetzt zum Schluss noch die Regel für das "ß" in meinen "lieben Grüßen":
Da wird der Selbstlaut (in diesem Fall ist das ü glaube ich ein "Umlaut") lang gesprochen.
Alles klar?
Viele Bussis zum Schluss und ein lieber Gruß
von Gaby *gscheid daherred*
Auf diese Frage konnte ich bisher keine Antwort finden.
In meiner Literatur und auch hier im Forum finde ich beide Schreibweisen.
Nach der neuen Rechtschreibung wäre ja Ri ss pilz richtig, aber hieß der
nicht
vorher Ri ß pilz und behält seinen Eigennamen? Schließlich wurde aus Theodor
Heu ss ja auch nichtTheodor Heu ß , obwohl die ndR ein ß nach einem
Diphtong
vorschreibt.
Zugegeben, es gibt wichtigere Fragen, aber vielleicht weiß ja Eine(r)
von euch die Antwort.......
Viele Grüße
Wolfgang