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Täublingshilfe *PIC*

Maren ⌂, (vor 6960 Tagen)

Hallo liebe Pilzfreunde,
diese Täublinge, kaum entschließe ich mich mal einen zu untersuchen, gibt es Schwierigkeiten.
Diesen Täubling halte ich für einen sehr blassen R. cyanoxantha var. cutefracta, Rissighütigen Frauentäubling, allerdings soll der nach Literatur weißes Sporenpulver haben, während es bei meinem Exemplar dunkler ist (creme IIa).

Fundort:
Einzeln im Gras einer Parklandschaft mit Buchen und Linden, etwas weiter entfernt auch eine Eiche.

Hut:
Durchmesser 5,5 cm, konvex, Rand eingerollt, frisch hellgrau, in der Mitte bereift, Rand gefeldert aufgerissen, einen Tag später dunkelt er Richtung hellbraungrau, aber kein Hauch von grün!!
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Lamellen: weiß, vielfach gegabelt, etwas elastisch, aber dann splitternd
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Stiel: 4,5 x 1,5, voll, Basis zugespitzt und reinweiß, keine Verfärbungen

Fleisch: Geschmack mild nussartig ohne einen Hauch von Schärfe

Chemie:
FeSO4 – schwach rosa
Phenol – weinrot/rotbraun
Guajak - grün

Sporen: 8x6 µm
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Huthautelemente:
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Zystiden + Basidien:
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Danke
Gruß Maren

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Re: Täublingshilfe

Markus Wilhelm ⌂, (vor 6960 Tagen) @ Maren

Hallo Maren,
ich betrachte dies als eine eben etwas feiner gefelderte Form von Russula vierescens, dem grüngefelderten Täubling.

Mit vielen Grüssen, Markus

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Re: Täublingshilfe

Jochen Girwert, (vor 6960 Tagen) @ Maren

Hallo Maren,

wenn das Sporenpulver nicht weiß ist, dann ist es auch kein Rissighütiger Frauentäubling (zudem mit FeSo4 rosa). Die Huthaut passt m.E. gar nicht zu virescens. Da solltest Du vielleicht mit SV ansetzen und nachsehen, ob es grauende/schwärzende Zystiden gibt, die virescens nicht hat. Die Huthaut kann bei ganz verschiedenen Arten auch mal rissig geraten, man muss sich nicht auf cutefracta - virescens festnageln. Intressant finde ich, dass sich die Lamellen Deines Pilzes anscheinend häufig in der Mitte teilen. Das hatte ich in diesem Jahr auch bei rissighütigen Kollektionen (die noch in der Tüte sind); sonst halte ich solche Lamellen für selten.

Alles Gute, Jochen.

Hallo liebe Pilzfreunde,
diese Täublinge, kaum entschließe ich mich mal einen zu untersuchen, gibt es
Schwierigkeiten.
Diesen Täubling halte ich für einen sehr blassen R. cyanoxantha var.
cutefracta, Rissighütigen Frauentäubling, allerdings soll der nach
Literatur weißes Sporenpulver haben, während es bei meinem Exemplar
dunkler ist (creme IIa).
Fundort: Einzeln im Gras einer Parklandschaft mit Buchen und Linden, etwas
weiter entfernt auch eine Eiche.
Hut: Durchmesser 5,5 cm, konvex, Rand eingerollt, frisch hellgrau, in der
Mitte bereift, Rand gefeldert aufgerissen, einen Tag später dunkelt er
Richtung hellbraungrau, aber kein Hauch von grün!!


Lamellen: weiß, vielfach gegabelt, etwas elastisch, aber dann splitternd

Stiel: 4,5 x 1,5, voll, Basis zugespitzt und reinweiß, keine Verfärbungen
Fleisch: Geschmack mild nussartig ohne einen Hauch von Schärfe
Chemie: FeSO4 – schwach rosa
Phenol – weinrot/rotbraun
Guajak - grün
Sporen: 8x6 µm

Huthautelemente:
Zystiden + Basidien:

Danke
Gruß Maren

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Re: Täublingshilfe

Markus Wilhelm ⌂, (vor 6959 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Jochen,

also nach den Zeichnungen von Romagnesi sieht die Huthaut schon so aus! Für mich ist dies eine recht deutliche R. virescens!

Viele Grüsse, Markus

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Re: Täublingshilfe

Jochen Girwert, (vor 6959 Tagen) @ Markus Wilhelm

Hallo Markus,

Du bist mir insofern voraus als Du den Romagnesi besitzt. Ich vergleiche mit den Zeichnungen bei Sarnari. Dort sitzen die schlanken Haare auf breiten kugeligen Elementen. Die sehe ich bei Marens Aufnahmen nicht.

Alles Gute, Jochen.

Hallo Jochen,
also nach den Zeichnungen von Romagnesi sieht die Huthaut schon so aus! Für
mich ist dies eine recht deutliche R. virescens!
Viele Grüsse, Markus

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Re: Täublingshilfe

Maren ⌂, (vor 6959 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Jochen, hallo Markus,

Du bist mir insofern voraus als Du den Romagnesi besitzt. Ich vergleiche mit
den Zeichnungen bei Sarnari. Dort sitzen die schlanken Haare auf breiten
kugeligen Elementen. Die sehe ich bei Marens Aufnahmen nicht.

Ich habe leider kein SV, gibt es Alternativen dazu? Aber ich habe die Huthaut nochmal nach Haaren auf kugeligen Elementen abgesucht und auch welche gefunden. Ich gehe also nun mal von R. virescens als Arbeitsname aus. Der Pilz ist eingetütet und wenn ich die Chemikalie habe schaue ich bei Gelegenheit noch mal nach.
Vielen Dank für eure Hilfe!
Gruß Maren