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Pilzaquarelle von Claus Caspari

Ralph aus Ehingen, (vor 6943 Tagen)

Hallo zusammen,

ich frage mich schon seit einiger Zeit mit welchen Techniken der Naturmaler C. Caspari gearbeitet hat. Die meist sehr kleinformatigen Abbildungen in Büchern lassen in dieser Hinsicht keine Deutung zu. Hat jemand von Euch schon Originale gesehen? Wie groß sind denn die?
Ich hoffe, daß Ihr einem sporadischen Mitleser wie mir diese Off-Topic-Frage nachseht.

Grüße vom Südrand der Alb
Ralph

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Re: Pilzaquarelle von Claus Caspari

olly, (vor 6943 Tagen) @ Ralph aus Ehingen

Hallo Ralph,

ich habe bisher noch nie etwas von Claus Caspari gehört, bis ich Dein Posting hier las. Daraufhin googelte ich kurz und fand hier das:

http://www.stefancaspari.de/42335/home.html

Zu der Technik »trockenes Aquarell« kann ich nur wenig sagen. Das erste, was mir dabei spontann einfällt, sind die choreanischen Porträtisten, die sich in Moskau in der Fussgängerzone in den 80er mit fotorealistischen Porträts eine goldene Nase verdienten, indem sie mit einem festen, trockenen Pinsel Farben schichtweise ins Papier einrieben. Ich vermute, sie benötigten dabei sehr robustes Aquarellpapier und feste aber geschmeidige Pinsel - teilweise sehr feine. Und spezielle Farben, die weder bröseltrocken noch pastös in Tuben sind, sondern irgendwo dazwischen liegen. Selbst habe ich diese Technik nicht ausprobiert.

Wenn ich mir die Bilder von Caspari angucke, dann kann ich nur sagen, dass es ein Fotorealist ist, sogar ein Hyporealist. Das würde dann zu dieser choranischen Maltechnik auch passen. Da die Bilder klein - wie Du schreibst - sind, passt das auch, denn es ist mit konventionellen Maltechniken sehr mühsam, grossformatige Werke herzustellen. Da haben meist die Airbrusher die Nase vorn.

Übrigens, Haderer, der Stern-Karikaturiest, malt zwar mit Acryl, verwendet aber auch trockene Technik und in DIN A4 Format. Für die Zeitschrift reicht es.

Auf der Webseite steht: »…Er galt und gilt auch heute noch als einer der -, wenn nicht gar als der Weltbeste überhaupt seines Fachs.« Ich habe seine Bilder bisher nur in digitaler Form und das auch im Briefmarkenformat gesehen, aber ich bezweifele diese Aussagen, da ich schon viele grandiose Fotorealisten gesehen habe, obwohl mir seine Pilze gut gefallen. Aber wie gesagt, ich danke Dir für den Tipp, werde diesen Maler im Auge behalten, vielleicht habe ich irgendwan die Möglichkeit seine Bilder live zu bewundern.

Gruss

olly

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Re: Pilzaquarelle von Claus Caspari

Huperzia ⌂, (vor 6943 Tagen) @ Ralph aus Ehingen

Hallo Ralph,

Ich bin ziemlich sicher, daß es sich um Aquarelle handelt.

Viele Grüße,
Tanja

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hmmm…, hat jemand was anderes behauptet?:-) *oT*

olly, (vor 6943 Tagen) @ Huperzia

- kein Text -

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Re: Pilzaquarelle von Claus Caspari

Christa M., (vor 6943 Tagen) @ Ralph aus Ehingen

Hallo Ralph

schau mal hier http://www.botmuc.de/v-2007/07-09-21-bilderliste.pdf
und hier http://www.lifepr.de/pressemeldungen/botanischer-garten-muenchen-nymphenburg/boxid-1668...

Dort gibt es auch einige Angaben zur Bildgröße.

Die im Pilztafelwerk "Mitteleuropäische Pilze" enthaltenen Bilder sind übrigens eine Augenweide und ich vermute, dass die in der Ausstellung gezeigten Pilzbilder ein Teil der Grundlage für diese Tafeln sind.

Schöne Grüße aus dem Rothaargebirge,

Christa

Hallo zusammen,
ich frage mich schon seit einiger Zeit mit welchen Techniken der Naturmaler
C. Caspari gearbeitet hat. Die meist sehr kleinformatigen Abbildungen in
Büchern lassen in dieser Hinsicht keine Deutung zu. Hat jemand von Euch
schon Originale gesehen? Wie groß sind denn die?
Ich hoffe, daß Ihr einem sporadischen Mitleser wie mir diese Off-Topic-Frage
nachseht.
Grüße vom Südrand der Alb
Ralph

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Re: Pilzaquarelle von Claus Caspari

Ralph aus Ehingen, (vor 6943 Tagen) @ Ralph aus Ehingen

Hallo zusammen,

ich Dank Euch für die Infos. Mir war gar nicht klar, daß es sich tatsächlich um Aquarelle handelt. Ich gebrauchte im Titel versehentlich diesen Begriff, wahrscheinlich weil ich erst gestern Tanjas schöne Aquarelle bewundert hatte.

Erstaunlich ist das kleine Format der Originale. Caspari muß schon eine bemerkenswerte Feinmotorik gehabt haben.

Leider ist die Münchner Ausstellung schon beendet, aber vielleicht gibts ja mal wieder eine.

Viele Grüße
Ralph

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Genau, Ehingen a.d. Schmiech :-) *oT*

Ralph aus Ehingen, (vor 6943 Tagen) @ Der Juergen

- kein Text -

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Re: Pilzaquarelle von Claus Caspari

Andreas ⌂, (vor 6943 Tagen) @ Ralph aus Ehingen

Hallo zusammen,
ich frage mich schon seit einiger Zeit mit welchen Techniken der Naturmaler
C. Caspari gearbeitet hat. Die meist sehr kleinformatigen Abbildungen in
Büchern lassen in dieser Hinsicht keine Deutung zu. Hat jemand von Euch
schon Originale gesehen? Wie groß sind denn die?
Ich hoffe, daß Ihr einem sporadischen Mitleser wie mir diese Off-Topic-Frage
nachseht.
Grüße vom Südrand der Alb
Ralph

Hallo Ralph,

ein paar Beispiele und Daten zu seinem Wirken gibt es auf der Homepage seines Sohnes, Stefan Caspari: http://www.stefancaspari.de/42335/home.html

Dieser beschreibt die Technik von Claus Caspari wie folgt:
"Er entwickelte dabei seine eigene Aquarelltechnik ('trockenes Aquarell'), die er im Laufe seines Künstlerlebens verbesserte und verfeinerte. Er galt und gilt auch heute noch als einer der -, wenn nicht gar als der Weltbeste überhaupt seines Fachs."

beste Grüße,
Andreas