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Exsikkat-Herstellung Ascos

Maren ⌂, (vor 6863 Tagen)

Hallo zusammen,
eine Frage zur Aufbewahrung:
Trocknet man kleine Ascos besser mit oder ohne Substrat?
Gruß Maren

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Re: Exsikkat-Herstellung Ascos

Heinz Ebert ⌂, (vor 6863 Tagen) @ Maren

Hallo Maren,
auf keinen Fall MIT, höchstens Substrat separat. Von einer Niederländerin habe ich gelernt, kleine Ascos zuvor in einer Petrischale mit Wasser sorgfältig von Sandkörnern usw. zu reinigen. Exsickate mit Sandkörnern sind nämlich Deckgläschen-Killer.
Beste Grüße,
Heinz

Hallo zusammen,
eine Frage zur Aufbewahrung: Trocknet man kleine Ascos besser mit oder ohne
Substrat?
Gruß Maren

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Re: Exsikkat-Herstellung Ascos

Andreas ⌂, (vor 6863 Tagen) @ Heinz Ebert

Hallo Maren,
auf keinen Fall MIT, höchstens Substrat separat. Von einer Niederländerin
habe ich gelernt, kleine Ascos zuvor in einer Petrischale mit Wasser
sorgfältig von Sandkörnern usw. zu reinigen. Exsickate mit Sandkörnern
sind nämlich Deckgläschen-Killer.
Beste Grüße,
Heinz

Hallo,

Heinz bezieht sich sicherlich auf diese riesigen Dinger, die womöglich mehrere Zentimeter Durchmesser erreichen. Die würde ich auch versuchen, ohne allzuviel Erde einzutüten. Gerade bei Brandstellenbewohnern. Und so ne Kollektion Anthracobia findet man ja auch getrocknet noch im Beutel.

Bei den richtigen Ascos, den inoperculaten (*grins*), würde ich dagegen nicht versuchen, einzelne Apothezien säuberlich vom Ast zu heben und einzeln zu trocknen. Wenn ich mir vorstelle, ich würde das bei meinen Mollisia so machen ....

Übrigens präpariert man eh am besten unter dem Bino, dann sieht man auch ob man Sandkörner im Präparat hat BEVOR man das Deckgläschen auflegt.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Exsikkat-Herstellung Ascos

Heinz Ebert ⌂, (vor 6863 Tagen) @ Andreas

Ja klar, mein Hinweis galt natürlich nur für Bodenbewohner (analog Andreas sind das dann "unrichtige Ascos" *prust*)
Beste Grüße,
Heinz

Hallo,
Heinz bezieht sich sicherlich auf diese riesigen Dinger, die womöglich
mehrere Zentimeter Durchmesser erreichen. Die würde ich auch versuchen,
ohne allzuviel Erde einzutüten. Gerade bei Brandstellenbewohnern. Und so
ne Kollektion Anthracobia findet man ja auch getrocknet noch im Beutel.
Bei den richtigen Ascos, den inoperculaten (*grins*), würde ich dagegen nicht
versuchen, einzelne Apothezien säuberlich vom Ast zu heben und einzeln zu
trocknen. Wenn ich mir vorstelle, ich würde das bei meinen Mollisia so
machen ....
Übrigens präpariert man eh am besten unter dem Bino, dann sieht man auch ob
man Sandkörner im Präparat hat BEVOR man das Deckgläschen auflegt.
beste Grüße,
Andreas

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Re: Exsikkat-Herstellung Ascos

Ingo Wagner, (vor 6863 Tagen) @ Maren

Hallo Maren!

Vielleicht bin ich ja nicht mehr zeitgemäß, aber ich finde, kleine Ascos sind exsikkat-mäßig viel bequemer auf dem Substrat aufgehoben, wenn man z. B. von Holz oder Tierlosung ausgeht. Hier sehe ich eigentlich keinen Grund, die extra abzuernten. Stark schmutzig dürften die wenigsten sein und wenn doch, dann gleich beim Auffinden in einem Bächlein abspülen.

Schont man die Ascos beim Ernten und Transport schon etwas, erübrigt sich bei den meisten wohl eine Wäsche.

Nimmt man jetzt größere Ascos, die auf Erde wachsen, denke ich, ist es unsinnig die Erde mitzunehmen (es sei denn, du willst den Boden analysieren).

Bei der Holländerin kann ich mir eigentlich nur vorstellen, dass sie einen Sandbewohner gereinigt hat, ich persönlich würde das nicht veralgemeinern.

Ist aber wie immer nur meine Meinung.

VG
Ingo W

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Vielen Dank für die Tipps,

Maren ⌂, (vor 6863 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo zusammen,

Ja, mit winzigen Sandkörnern habe ich mir auch schon Deckgläschen gesprengt, sehr ärgerlich, wenn gerade mal ein guter Schnitt gelungen ist.

Ein Binokular habe ich nicht, aber bei Kleinstpilzen bietet es sich sicher an.

Die Frage bezog sich auf Ascos auf Holz, Gräsern, Schilf oder Blättern usw. Ich habe noch ein paar Exemplare von dem Ascobolus lignatilis und die sind so klein, dass sie ohne die Holzscheibchen getrocknet in der Tüte sicher verschwinden würden.

Gruß Maren