Hallo Huperzia, Peter, Harry, Andreas u .a.,
den Grünblättrigen Schwefelkopf würde ich normalerweise auch nicht in
Betracht ziehen, aber das ist ja gerade das Problem!: erwähnte
Dähncke-Abbildung und Beschreibung schildert eben einen Pilz der (mir
sonst nirgendwo untergekommen) eine rein gelbliche Form besagter Art sein
soll ("forma sterile") und meinem Fund äußerst ähnlich sieht.
Wie gesagt: die Lamellen dieser vermeintlichen Variante sind gelb!, wie
der ganze Pilz, der Hut ist wie die untere Stielhälfte dunkler gefärbt.
Ich kenne weder einen Ritterling noch einen Rübling, der in dichten
Büscheln auf Laubholz wächst.
Viele grüße
Dirk
Hi Dirk,
bei mir hat's nach 700 Pilzen mit Frau Dähnke gelangt, so daß ich das Zitat nicht nachvollziehen kann.
Vor diesem 2 Posting fand' ich Deine Bestimmung zumindest originell und bedenkenswert. Aber weil Du jetzt noch 'stark büschelig an Laubholz' dazugeschrieben hast, wird Deine Vermutung mangels irgendwelcher Alternativen noch wahrscheinlicher.
Einen Sporenabwurf hast Du ja sicher nicht (sonst würdest Du ja keine sterile Variante annehmen), aber hast Du denn einen versucht?
Die Gattung Schwefelkopf wäre tatsächlich per Mikroskop super einfach anhand der Zystiden zu beweisen, und ich bin jetzt auch neugierig. Du hast ja noch meine Adresse vom letzten Mal, ein paar Lamellen reichen vollkommen...
Wolfgang
P.S:
... bis zur nächsten Hauptsaison hast Du bestimmt selbst ein Mikroskop!