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Bitte um Mitarbeit - Piptoporus betulinus

Werner2, (vor 6846 Tagen)

Hallo zusammen -
ich möchte hiermit die Pilzmikroskopierer, welche sich gelegentlich auch mal mit
Porlingen beschäftigen, um einen Gefallen bitten.
Wer zuhause Fruchtkörper vom Birkenporling hat oder in der Nähe problemlos auffindet, sollte doch mal bitte folgenden Versuch nachzuvollziehen:
Mir ist bei mehreren Untersuchungen der Huttrama (Zupfpräparat) aufgefallen, dass die Skeletthyphen bei Zugabe von 5%iger KOH an vielen Stellen platzen, und an diesen Stellen durch den Austritt von Zellplasma kugelartige Gebilde entstehen, die wie unregelmäßig-perlschnurartige Anschwellungen aussehen. Diese Angabe fehlt meines Wissens nach in der gängigen Porlingsliteratur.
Zumindest habe ich keine Hinweis hierzu gefunden.
Mich würde interessieren, ob das auch andere Pilzfreunde bestätigen können, oder ob das was mit meinem Material bzw. Reagenzien zu tun hat.
.
Vielen Dank.
Fotos über dieses Phänomen kann ich ggf. morgen oder übermorgen hier einstellen.

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Re: Bitte um Mitarbeit - Piptoporus betulinus

Ingo Wagner, (vor 6845 Tagen) @ Werner2

Hallo Werner!

Habe fix mal dein Experiment nachvollzogen.
Ausgangsmaterial: ein getrockneter Birkenporling, davon ein Stück der Huttrama, und ca. 10%-ige KOH-Lösung.

Nach einer gewissen Einwirkzeit war dein geschildertes Phänomen zu beobachten, besonders dort gut zu sehen, wo die Hyphen etwas isolierter lagen, gar lustig anzusehen, erinnert mich an Zwölffingerdärme.

Allein die Entstehung hätte ich etwas anders interpretiert:

Für mich sieht es so aus, als wenn sich diese Perlenschnüre innerhalb der Hyphen bilden. Bei Hyphen, bei denen diese "Aufblähungen" weniger dicht aneinandergereiht sind, ist gelblicher Inhalt dazwischen.

VG Ingo W

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Re: Bitte um Mitarbeit - Piptoporus betulinus

werner2, (vor 6842 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo, danke für die Nachkontrolle und die interessante Anmerkung.
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Gruss Werner
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Hallo Werner!
Habe fix mal dein Experiment nachvollzogen.
Ausgangsmaterial: ein getrockneter Birkenporling, davon ein Stück der
Huttrama, und ca. 10%-ige KOH-Lösung.
Nach einer gewissen Einwirkzeit war dein geschildertes Phänomen zu
beobachten, besonders dort gut zu sehen, wo die Hyphen etwas isolierter
lagen, gar lustig anzusehen, erinnert mich an Zwölffingerdärme.
Allein die Entstehung hätte ich etwas anders interpretiert: Für mich sieht es
so aus, als wenn sich diese Perlenschnüre innerhalb der Hyphen bilden. Bei
Hyphen, bei denen diese "Aufblähungen" weniger dicht
aneinandergereiht sind, ist gelblicher Inhalt dazwischen.
VG Ingo W