Bestimmung *PIC*
Kann mir vielleicht jemad helfen und sagen was das für Pilze sind?
Hab sie gestern in einem Fichtenwald gefunden wo der ganze Boden voll mit Moos war.
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic135593.jpg)
Oen, (vor 6815 Tagen)
Kann mir vielleicht jemad helfen und sagen was das für Pilze sind?
Hab sie gestern in einem Fichtenwald gefunden wo der ganze Boden voll mit Moos war.
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic135593.jpg)
Das sind Fichtenzapfenrüblinge (Strobilurus esculentus). Sie wachsen
auf vergrabenen Fichtenzapfen bevorzugt im Spätwinter/Frühjahr, aber vereinzelt
auch schon im späten Herbst. Der Pilz ist essbar, es braucht aber ordentlich
Ausdauer um eine ausreichende Menge zu sammeln.
Georg
Hallo,
wie Georg schon schrieb, sind das Fichtenzapfenrüblinge.
Ich wollte noch darauf hinweisen, dass zur gleichen Zeit
und an den gleichen Stellen auch die Fichtenzapfenhelmlinge
(Mycena strobilicola) erscheinen. Diese können oft recht
ähnlich aussehen und sind ungeniessbar. Erkennen kann man
sie aber durch ihren starken Chlor/Schwimmbadgeruch.
Ich hatte mir vor einigen Jahren mal die Mühe gemacht
eine ausreichende Menge der Fichtenzapfenrüblinge zu
sammeln um diese zu verkosten. Der Geschmack war nicht
sehr ausgeprägt. Ohne Zwiebeln, Salz und Pfeffer wohl
am ehesten mit bissfestem Wasser zu vergleichen ;)
Lohnt also nicht wirklich.
Liebe Grüße
christian
Oen, (vor 6815 Tagen) @ saibling
Danke!!!! In dem Gebiet hat es ziemlich viel viellecht werd ich mir n paar
sammeln und verspeißen.
Stephan Weißer, (vor 6815 Tagen) @ Oen
Danke!!!! In dem Gebiet hat es ziemlich viel viellecht werd ich mir n paar
sammeln und verspeißen.
Mahlzeit! Aber bitte nicht mit dem Kiefernzapfenrübling Strobilurus tenacellus (nahezu gleiches Aussehen) verwechseln, der ist bitter. Wenn Fichten und Kiefern durcheinanderwachsen, müsste man theoretisch jedes einzelne Exemplar verkosten...
Tannennadel, (vor 6815 Tagen) @ Stephan Weißer
Mit Tannenzapfen 
Grüße von der Tannennadel
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic135602.jpg)
Waldschrat, (vor 6815 Tagen) @ Tannennadel
- kein Text -
Georg, (vor 6814 Tagen) @ Tannennadel
Das sieht für mich aber wegen dem bereiften Stiel
eher aus wie der Mäuseschwanz (Baeospora myosura).
Georg
Ingo Wagner, (vor 6814 Tagen) @ Tannennadel
Mit Tannenzapfen
Grüße von der Tannennadel
Hallo Tannennadel!
Wie schon angemerkt:
Ganz eindeutig Baeospora myosurus (Mäuseschwanzrübling). Ist +- einfarbig hellockerbraun mit sehr dicht stehenden, nicht grellweißen Lamellen (hier natürlich gerade nicht zu sehen).
Die Zapfenrüblinge (Strobilurus) haben weiße Lamellen und einem mindestens zweifarbigen (apikal weiß und basal braun) Stiel, frisch auch noch mit Gelb im Übergang.
Kleiner Beitrag aus alten Zeiten:
VG Ingo W
Schnuffel, (vor 6814 Tagen) @ Tannennadel
Mit Tannenzapfen
Grüße von der Tannennadel
Hallo Tannennadel,
oder heißt Du in Wirklichkeit eigentlich Fichtennadel? Dein Tannenzapfen ist nämlich ein Fichtenzapfen, was dem Fichtenzapfen-Rübling (Strobilurus esculentus) stets bewusst ist; er wurde nämlich noch nie an Tannenzapfen gesichtet.
Wie schon Georg und Harald (zuehli) festgestellt haben, handelt es sich bei den Pilzchen aber um den Mäuseschwanz (Baeospora myosurus).
Der Deutschen liebster Baum (O Tannenbaum ...) war zumindest bis vor einigen Jahrzehnten überwiegend die Fichte, der dann die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) und neuerdings die Nordmann-Tanne (Abies nordmanniana) zunehmend Konkurrenz machten.
Anbei eine Zusammenstellung der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen Tanne und Fichte:
Weiß-Tanne (Abies alba)
Erscheinungsbild: kegelförmig, Äste aufrecht oder waagrecht abstehend, im Alter Spitze abgeflacht ("Storchennest"), dunkelgrün (Schwarzwald)
Rinde: grauweiß
Nadeln: im Schnitt flach, auf Unterseite 2 silberweiße Streifen, bei beschatteten Zweigen gescheitelt, kahle Zweige fast glatt
Zapfen: aufrecht, bei Reife Schuppen einzeln ablösend, Spindel verbleibt am Baum
Fichte (Rottanne)(Picea abies)
Erscheinungsbild: kegelförmig, obere Äste aufrecht, untere waagrecht oder hängend, grün
Rinde: rotbraun
Nadeln:, im Schnitt vierkantig, spiralig auf Blattkissen angeordnet, deshalb kahle Zweige rauh (Feile)
Zapfen: hängend, nach Reife als Ganzes abfallend
Gruß
Schnuffel
Marc, (vor 6808 Tagen) @ saibling
Hallo Christian und die anderen Interessierten,
habe heute ein Meer von diesen Fi-za-rüs gefunden. Auf 100%igen Fichtenzapfen...
Beim Pflücken ist mir eine "Ungereimtheit" aufgefallen. Ca. die Hälfte waren Fichtenzapfenhelmlinge (Mycena strobilicola), aber Kopf an Kopf mit den Rüblingen.
Ein Paradebeispiel!
So sahen sie aus: http://www.pilze-basel.ch/Markus_Wilhelm/internetseit_markus_wilhelm/mycena_strobilicol...
Einzig allein (für mich) durch den blassgrauen Stiel zu unterscheiden. Die Rüblinge hatten immer eine gelbe Basis.
Ich habe zur Sicherheit ein paar Helmlinge in die Hand gepfückt: Chlor-Geruch. Danke, Christian. Durch dich habe ich ohne Literatur-Check gleich aussondern können 
Die anschließende Fi-za-Rüblingspfanne war super. Toller Geschmack.
Grüße,
Marc
P.S. In der Strobilurus esculentus Galerie sind eventuell ein paar Helmlinge mit drin. Vielleicht schaut sichs nochmal jemand an.
Hallo,
wie Georg schon schrieb, sind das Fichtenzapfenrüblinge.
Ich wollte noch darauf hinweisen, dass zur gleichen Zeit
und an den gleichen Stellen auch die Fichtenzapfenhelmlinge
(Mycena strobilicola) erscheinen. Diese können oft recht
ähnlich aussehen und sind ungeniessbar. Erkennen kann man
sie aber durch ihren starken Chlor/Schwimmbadgeruch.
Ich hatte mir vor einigen Jahren mal die Mühe gemacht
eine ausreichende Menge der Fichtenzapfenrüblinge zu
sammeln um diese zu verkosten. Der Geschmack war nicht
sehr ausgeprägt. Ohne Zwiebeln, Salz und Pfeffer wohl
am ehesten mit bissfestem Wasser zu vergleichen ;)
Lohnt also nicht wirklich.
Liebe Grüße
christian