wenn man sich die Inhaltsstoffmengen so anschaut, so gibt es durchaus im
Pflanzenreich Arten, die von allem mehr zu bieten haben.
Hallo!
Bin ja nicht gerade Werbemanager von Heilpilzvermarktung, stehe der Sache aber etwas offener gegenüber.
Ich glaube, dass es sich bei den Inhaltsstoffen der Pilze durchaus genauso verhält, wie mit den Giften. Es wird nicht allein darauf ankommen, wie viel C, N, O , H etc. enthalten ist, sondern auf die jeweiligen chemischen Verbindungen, die sie bilden. Und wenn man sieht, dass ganz bestimmte Pilze ganz bestimmte giftige Substanzen bilden können, kann ich mir gut vorstellen, dass auch einzigartige Verbindungen gebildet werden können, welche sich positiv auf ein Krankheitsbild auswirken können.
Es ist halt ein enorm aufwendiges und kostenintensives Programm, diese chem. Verbindungen zu extrahieren und deren Wirkung einzuschätzen (man suche nach einem Stoff, von dem man nicht weiß, wie er aufgebaut ist). Ich glaube, hier wird sich noch einiges offenbaren und von wissenschaftlicher Seite gibt es hier noch ein großes Betätigungsfeld.
Dass parallel dazu auch immer versucht wird mit ungelegten Eiern Geld zu machen ist eine andere Sache.
Und solange sich das nicht schädlich auswirkt, sehe ich keinen Grund, die eventuelle Heilwirkung vom Birkenporling von vorneherein abzulehnen. Um so mehr Menschen ihn essen, um so schneller kommt man vielleicht dahinter, wozu er gut ist.
VG Ingo W