Hallo Alfred,
geh hin und hol, was du zu dieser Jahreszeit holen kannst. Wenn was unklar
sein sollte, ruf uns an.
www.pilztreff.de
Gudrun+Frank
Hallo Gudrun+Frank,
ich habe auf Eurer Homepage von dem Fund gelesen. So selten scheint der Orangeseitling nicht zu sein. Vielleicht liegt es an der Wachstumszeit, in der im Winter überhaupt keine Speisepilzsammler oder im Frühjahr die Morchelfreunde nur in anderen Biotopen unterwegs sind, dass er relativ selten gefunden wird. Meine bisherigen 4 Funde waren alle an Laubholz, in 260-320 m über NN.
10.02.01; MTB 5118/3/41; an sehr morschem Weidenast, 2 Exemplare an abgebrochenem Teil am Boden, 1 Exemplar am verbliebenen Teil in etwa 2,5 m Höhe am Baum.
10.04.01; MTB 5118/4/33; an sehr morschem stehendem Stammrest von Birke, sehr zahlreich dachziegelig in 1,5-1,7 m Höhe.
25.01.04; MTB 5318/3/23; auf der Oberseite von liegendem dicken Buchenstamm, ca. 300 (dreihundert) Exemplare.
03.02.04; MTB 5018/4/42; w. v., ca. 40 Exemplare.
Die Angabe "essbar" bei Moser bedeutet wohl nur, dass er nicht unbekömmlich ist. Die treffende Charakterisierung seines Geruchs und Geschmacks in "Michael/Hennig, Führer für Pilzfreunde" verleitet nicht zu kulinarischen Experimenten: "Geschmack mild, aber unangenehm. Geruch feucht melonenartig, alt nach verdorbenem Kohl (getrocknet besonders schlecht riechend)."
Gruß - Schnuffel