Ich würde gerne mal so einen Perlpilz probieren,
Hast eigentlich nichts verpasst. Frisch zubereitet, d. h. gut durchgeschmort bringt er eine erdige Komponente ins Gericht. In der üblichen zwiebelsahnegeschmorten Haushaltsmischung (z. B. Perlpilz, Täubling, Marone, Rotfuß...) macht das nicht viel aus, aber man sollte nichts Feines mit ihm mischen. Lt. Literatur soll sich das Aroma verbessern, wenn man den Perlpilz trocknet. Habe ich persönlich aber noch nicht probiert.
Jetzt mal hier noch eine Frage: Wo liegen genau die unterschiede zwischen
Perlpilz und Pantherpilz.
Besser noch: Woran kann ich den Pantherpilz am besten erkennen? (Währe
wahrscheinlich doch wichtiger zu wissen!)
Lt. herrschender Meinung sind die Hauptunterschiede:
- der Perlpilz rötet, d. h. es kann nur dann ein Perlpilz vorliegen, wenn am Pilz irgendwo Rot/Rotbraun/Braunrosa zu sehen ist; ein Pantherpilz verfärbt eher nach gelbbraun - grau
- der Perlpilz hat eine oberseits geriefte, relativ stabile Manschette; die des Pantherpilzes ist eher flüchtig und oberseits glatt
- die Stielknolle des Perlpilzes ist lediglich rübenartig verdickt mit einigen sehr feinen Schüppchen; der Pantherpilzstiel steckt dagegen in einem deutlich sichtbaren weißen "Strumpf" (Bergsteigersocke)
Meiner Erfahrung nach kommen noch folgende Merkmale in Betracht (erst Perlpilz, dann Pantherpilz):
Hutschuppen relativ unregelmäßig und graubräunlich - Hutschuppen ziemlich regelmäßig konzentrisch, ziemlich reinweiß und eher spitzstachlig
Geruch unauffällig - Geruch nach Rübe/Rettich/Kartoffel
Hutrand glatt - Hutrand gerieft (leider gibt es da eine Varietät mit glattem Hutrand)
Hutfarbe von weißlich über rosalich bis hin zu gelbockerlich - Hutfarbe ein gelbstichiges Braun von hell nach dunkel spielend
Freundliche Grüße
Stephan
P. S.: deinen Pantherpilz sehe ich auch als solchen!