Re: Pilz-Vignette in Kärnten/ Österreich
Hallo Pilzfreunde,
musste schon 2-mal hinschauen, als ich die Meldung las. In Kärnten werden
jetzt schon Tages- und Saisonkarten zum Pilzesammeln verkauft, ich
zitiere: "45 Euro kassieren jene fünf Waldbesitzer für eine
Saisonkarte, 25 Euro zahlt man für die Zehntageslizenz."
http://wcm.krone.at/krone/S32/object_id__109898/hxcms/
Dass die Österreicher sehr erfinderisch sind, was das "Geld
verdienen" angeht, war mir durchaus bewusst, aber dass dies solch
groteske Züge annimmt, hätte ich nie gedacht.
Leute, in dieser Hinsicht können wir froh sein, in Deutschland zu leben.
Gruß, Andreas
Hallo Andreas
Sei froh, dass Du in "Deinen" Wäldern noch nicht solche Zustände hast!
Jeden Sommer fallen die Italiener dort wie die Heuschrecken ein und
grasen alles ab, was irgendwie nach Steini und Pfiffi aussieht,
und die einheimische (arbeitende) Bevölkerung hat das Nachsehen,
findet zum Dank noch die im Wald zurückgelassenen Picknick-Abfälle...
In Norditalien werden die Pilze dann verkauft, um damit Geld
zu verdienen - von wegen "erfinderisch"...
Zunehmend werden auch andere Gegenden betroffen (auch in der
Schweiz, bes. der Kanton Graubünden, Fälle von über 50 kg im Kofferraum
sind bekannt). Es ist nur eine Frage der Zeit,
dass solche Gebühren auch anderswo erhoben werden.
Oder hast Du eine andere Idee, diesem unseligen von Raffgier geprägten
Treiben einen Riegel zu schieben?
Grüessli
Manfred