Re: Glaub ich nicht...
Hallo,
ich geb Dir recht, dass die Hutoberflaechenstruktur und Farbe ungewoehnlich
fuer radicans sind. Die Fleischfarbe und Verfaerbung empfinde ich als
aeusserst typisch. Wenn ich das zweit letzte Bild aber so genau wie das
moeglich ist anschaue, meine ich auch im Bereich zwischen Stielspitze und
Mitte ganz feine fast aufgeloeste Reste eines Netzes zu erkennen.
Vielleicht kommt ja sowas von einem abnormen Streckungsprozess in der
Wachstumsphase.
Weiter wie auch Gabor schreibt kommen mir die Roehrenmuendungen bei einem
Roehrling in diesem Alter klar "boletal" vor.Ich versteife mich
auch nicht auf radicans, halte den aber bei Abwaegung aller Details fuer
deutlich wahrscheinlicher als einen Filzroehrling. Aber vielleicht sagt ja
Thomas noch was dazu (Juergen hat sich ja leider schon laenger aus dem
Forum zurueckgezogen).
Lg Christoph
Hallo,
für die Porengröße stimmt, da habt ihr recht, das sieht nach Boletus aus. Aber die unregelmäßige Höhe der Mündungen ist typisch Xerocomus.
Es gibt noch ein weiteres Merkmal, auf Bild 4 zu sehen: Die Röhrenschicht zeigt beim Zerreissen lauter intakte Röhren! Bei einer der beiden Gattungen ist das so, bei der anderen zerreissen die Röhren mitten durch, das Bild würde also lauter längs halboffene Röhren zeigen. Dummerweise weiß ich aber nicht mehr, welche Gattung die kompletten und welche die zerrissenen Röhren hat. Hat einer von Euch zufällig die Literaturquelle dazu im Kopf (oder besser im Schrank ...)?
beste Grüße,
Andreas