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Bestimmungshilfe Lepiota *PIC*

BrunoH, (vor 6626 Tagen)

Liebe Pilzgemeinde

Ich stehe wieder einmal mit der Bestimmung an. Folgender Pilz wollte ich zuerst mit Lepiota fuscovinacea ansprechen. Die mehrfach septierten Hyphenden (D)der Hutdeckenschicht mit braunem Inhalt passten gut. Die Sporen sind ebenfalls ähnlich gross wie in der Literatur angeben. Doch was mir gar nicht gefällt: Schnallen sind deutlich vorhanden, und die Hutoberfläche hat keine weinroten Farben, sondern ausschliesslich braune Farben (ocker).

Kann jemand den Schirmling einordnen?

Viele Grüsse
Bruno

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Noch ein Bild von oben *PIC*

BrunoH, (vor 6626 Tagen) @ BrunoH

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Ergänzung

BrunoH, (vor 6626 Tagen) @ BrunoH

Die Grösse des Pilzes: Hutdurchmesser 6cm, Stiellänge 6cm
Vielen Dank im voraus für eure Hilfestellungen.

Gruss
Bruno

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Re: Ergänzung

Andreas ⌂, (vor 6626 Tagen) @ BrunoH

Hallo Bruno,

leider sind Kunstlichtbilder eher untauglich, da sie die Farben sehr verändern. Ich mutmaße mal, dass Du einen der Stachelschirmlinge hast, also Lepiota/Echinoderma aspera, calciphila, perplexa und was es da noch so alles gibt. Da müßtest Du noch genauer mikroskopieren, z.B. ob Cheilozystiden vorhanden sind.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Ergänzung

BrunoH, (vor 6626 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas

Vielen Dank für Deine Antwort.

Die Hutfarben kommen trotz Kunstlicht recht gut hin. Der Hut ist ockerfarben bis braun.

Wenn es ein Stachelschirmling wäre, dann stimmt die Huthaut überhaupt nicht. Es sind keine rundlichen Hyphenketten vorhanden und alle Schüppchen wären abgewaschen, was angesichts der starken Regenfälle durchaus möglich wäre?

Die Cheilozystiden sind kugelig-keulig (ca. 12mü).

Einer, der gut hinkäme wäre Lepiota boudieri (der Fuchsbräunliche Schirmling).

Gruss
Bruno

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Re: Ergänzung

Andreas ⌂, (vor 6625 Tagen) @ BrunoH

Hallo Andreas
Vielen Dank für Deine Antwort.
Die Hutfarben kommen trotz Kunstlicht recht gut hin. Der Hut ist ockerfarben
bis braun.
Wenn es ein Stachelschirmling wäre, dann stimmt die Huthaut überhaupt nicht.
Es sind keine rundlichen Hyphenketten vorhanden und alle Schüppchen wären
abgewaschen, was angesichts der starken Regenfälle durchaus möglich wäre?
Die Cheilozystiden sind kugelig-keulig (ca. 12mü).
Einer, der gut hinkäme wäre Lepiota boudieri (der Fuchsbräunliche
Schirmling).
Gruss
Bruno

Hallo Bruno,

da hast Du recht. Hab wohl nciht genau gelesen. Wenn der Hyphenstrang den Du zeichnest aus der Huthaut stammt, dann ist das sogar sehr wahrscheinlich mit L. fulvella. Du solltest noch ein Präparat der Huthaut in Wasser machen, um das vakuoläre Pigment zu sehen. Dieses sollte sich mit KOH oder Ammoniak auflösen.
Die Sporen sind allerdings deutlich zu klein, aber da solltest Du mal mehr vermessen. Sind sie wirklich nur 6x3 µm dann stehe ich vor enem Rätsel, denn so kleine gespornte (sind sie das?) Sporen gibts eigentlich gar nicht. Für fulvella sollten sie so etwa 7,5-10 µm lang sein.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Ergänzung

BrunoH, (vor 6625 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas

Vielen Dank für Deine Hilfe.

Es deutet jetzt wirklich vieles auf L.fulvella = L.boudieri hin. Vorallem die Huthaut ist sehr typisch. Das braune Pigment der Huthyphen scheint sich mit Ammoniak (20%) unter dem Deckglas zumindest teilweise aufzulösen. Die Sporen sind eindeutig gespornt. Ich habe einige nachgemessen, die grössten kommen auf maximal 7.5 µm, aber leider nicht mehr.

Gruss
Bruno

da hast Du recht. Hab wohl nciht genau gelesen. Wenn der Hyphenstrang den Du
zeichnest aus der Huthaut stammt, dann ist das sogar sehr wahrscheinlich
mit L. fulvella. Du solltest noch ein Präparat der Huthaut in Wasser
machen, um das vakuoläre Pigment zu sehen. Dieses sollte sich mit KOH oder
Ammoniak auflösen.
Die Sporen sind allerdings deutlich zu klein, aber da solltest Du mal mehr
vermessen. Sind sie wirklich nur 6x3 µm dann stehe ich vor enem Rätsel,
denn so kleine gespornte (sind sie das?) Sporen gibts eigentlich gar
nicht. Für fulvella sollten sie so etwa 7,5-10 µm lang sein.
beste Grüße,
Andreas