Re: Schirmlingsfragen
Hallo Roswitha,
so vom Habitus halte ich es eher für Echinoderma asperum oder etwas nah Verwandtes.
Gruß Jens
Gestern habe ich bei Bad Herrenalb im Schwarzwald einige Schirmlinge
gefunden,
die ich nichr eindeutig zuordnen kann. Meine Vermutung geht in Richtung
Lepiota cortinarius. Allerdings konnte ich keinen unangenehmen Geruch
feststellen. Für mich roch er schwach "pilzig".
Der Baby-Schirmling stammt von einem anderen Fundort, scheint aber der
gleiche Pilz zu sein. Nur welcher?
Bei der Suche in der Literatur fiel mir dann noch auf, dass Gerhardt zum
Kastanienbraunen Schirmling / Lepoita castanea schreibt: Ungenießbar.
Knollenblätterpilzgifte (Amatoxine wie z. b. beim Fleischbräunlichen
Schirmling) wurden bei dieser Art (nach Roth, Frank, Kormannn: Giftpilze
Pilzgifte, 1990) nicht gefunden. Er wird in einigen
Pilzbüchern jedoch als gefährlicher Giftpilz ausgewiesen.
Bei Flammer, Horak: Giftpilzepilzgifte, 2003 steht hinter Amanitine ein
Fragezeichen. Weiter im Text: "Ob und wieviele Schirmlinge aus der
Gattung
Lepiota mir spindeligen (Fussisprae) oder gestutzten Sporen (Stenosporae)
Amatoxin-haltig sind, ist noch nicht bekannt."
Gibt es dazu neue Erkenntnisse?
Liebe Grüße
Roswitha