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Re: heimtueckische Tauben im Kiefernwald

Kumulus, (vor 6619 Tagen) 40 Beiträge @ Ingo

hallo Ingo,

danke für deinen tip.
ich habe das kleine Dähnckes Pilzkompass,der wurde mir dann zu wenig und hab mir dieser tage "den grossen BLV-Pilzführer für unterwegs" geholt.bei dem wälzer hab ich schon noch probleme und muss meistens weite teile durchblätteren bis ich den pilz aufgrund der fotos grob einordnen kann.

milchlinge bereiten mir zurzeit die wenigsten probleme hehe,
heimtueckische Tauben im Kiefernwald
bei welchem genau steh ich schon wieder an.Queradriger Milchling vielleicht weil es war ein buchen wald und kalkboden haben wir hier so gut wie überall.

ich werde deinen tip auf jeden fall die nächsten tage ausleben um meinen ersten groben eindruck feiner zu machen.

schönen gruss
kumi

Hallo Kumi,
ich finde es ganz in Ordnung, wie du hier deine Anfangserfahrungen so ehrlich
beschreibst. So kann dir vielleicht am ehesten weiter geholfen werden. Dazu
ist das Pilzeforum ja auch da.
Als Anfänger ist es sicher erst mal nicht ganz einfach, sich mit der Materie
zurecht zu finden.
Allerdings gebe ich dir den Tipp, dich erst mal mit den großen Ordnungen der
Pilze vertraut zu machen, bevor du anfängst, Kostproben von Fundstücken zu
nehmen.
So ist es schon von Vorteil, Ritterlinge, Milchlinge, Täublinge,
Schleierlinge
und vor allem Wulstlinge schon so als solche zu erkennen.
Die Artfindung ist dann eine ganz andere Baustelle. Wenn du Täublinge noch
nicht
sicher von Ritterlingen unterscheiden kannst, dürfte für dich eventuell auch
die
sichere Unterscheidung zwischen Schirmlingen, Wulstlingen
(Knollenblätterpilzen!)
und Champignons nicht so einfach sein.
Von denen sollte man ganz unbedarft besser keine Kostprobe nehmen.
Am besten, du schaust dir das Thema mal in einem aktuellerem Pilzbuch
mit Bestimmungsschlüsseln an. Literaturtipps findest du hier zur Genüge.
*ggg* Ingo
p.s. Was du da verkostet hast, ist der von Gabor schon erwähnte
Holzritterling.
Der schmeckt, roh probiert, von nussig pilzig bis nach modrig, ja nach Alter.
Die von dir vorgenommene Geschmacksprobe macht eigentlich nur bei Täublingen
Sinn. Mild - essbar; bitter oder/und scharf - ungenießbar.

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