Neue Folge: Täubling der Woche #29 *PIC*
heute:
Russula betularum Hora 1960 - Birken-Spei-Täubling
Synonym Russula emetica var. betularum (Hora 1960) Romagnesi 1967
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Hallo Freunde, nun ist es schon wieder vier Wochen her seit der letzten Folge!
Leider schaffe ich es nicht mehr den wöchentlichen Rhythmus einzuhalten, umso mehr
freut es mich, euch jetzt eine neue Folge zu präsentieren. Heute mit einem Vertreter aus der Untersektion
"Atropurpurinae" oder folgt man EINHELLINGER "Emeticinae".
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Dieser kleine, großsporige, gebrechliche, scharfe Täubling ist ein strenger Begleiter der Birke und folgt seinem
Symbiont vor allem ins feuchte, ja moorige und oft auch sphagnumreiche Gelände.
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R.betularum zeichnet sich durch nie kirschrote, sondern eine zartrosa Hutfarbe
aus, die meist auch noch bis gänzlich weiß verblasst. Der Hutrand ist glatt, oder gerieft und/oder kurz kanneliert.
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Hut: hellrosa, fleckig weiß/rosa oder ganz weiß, Huthaut ganz abziehbar, klebrig, glänzend, bei feuchter Witterung
ganz wässrig und fragil, 2-5 cm breit
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Lamellen: weiß mit minimalem creme Schein, weitstehend, dünn, spröde, bauchig und manchmal schartig
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Stiel: weiß, extrem brüchig und zerbrechlich, oberflächlich stark gerunzelt, bei Nässe kann sich ein Grauschimmer
einstellen
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Fleisch: weiß, selbst unter der Huthaut ohne Verfärbung, brüchig
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Geschmack: scharf
Geruch: ohne
Wert: kein Speisepilz
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Vorkommen: Juli bis Ende Oktober unter Birken oder mit Birken gemischte
Nadelholzwälder, an feuchten bis moorigen Standorten, sowie im Kiefern/Birken-Moor mit Sphagnum
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In der Literatur steht u.a., dass auch tief rote oder kupferrote FK vorkommen
können, solche Kollektionen sind mir bisher nicht untergekommen.
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Sporenstaub: weiß (Ia)
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Sporen nach EINHELLINGER: 8,5 - 9,7 -11 x 7,5 - 8,2 - 8,5
"Die kleinste Art der Speitäublinge, hat die größten Sporen"
Das Ornament bestehend aus warzig-pickligen Erhebungen, die stellenweise netzig verbunden sind
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Bis zum nächsten mal
Euer Felix