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Re: Schnitter-Saga

Harald Andres Schmid, (vor 6583 Tagen) 2.558 Beiträge @ Hans-Jürgen

Hallo, Hans-Jürgen

Das Thema wurde hier in allergrösster Ausführlichkeit schon heftig diskutiert.
Benutze mal die Such-Funktion des Forums, Du wirst eine Menge dazu finden.
Liebe Grüsse, Harald Andres

Hallo Forum,
bekannte Speisepilze werden knapp oberhalb des Bodens abgeschnitten,
Bestimmlinge vorsichtig aus dem Boden gehoben bzw. gedreht. Das ist, wenn
ich recht sehe, allgemeine Meinung unter allen jüngeren Pilzbuchautoren
von Gminder über Lüder bis hin zu Pätzold (und auch genau das, was ich auf
entsprechende Fragen selbst weitergebe).
Nun gibt es aber eine Anti-Schnitter-Fraktion, die darauf beharrt, Pilze
gehörten nicht abgeschnitten, weil so Keime in die Schnittstelle gelangen
könnten, die das Myzel schädigen.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich das Argument doch reichlich vom
Gehölzschnitt inspiriert finde (wenn Pilze vergehen, bieten sie eine
weitaus geräumigere Angriffsfläche für Keime aller Art): Worauf stützen
sich denn solche Behauptungen eigentlich? Kennt jemand auch nur irgendeine
halbwegs vertrauenswürdige Untersuchung, die diesen Keimbefall mit
anschließender Myzelschädigung dokumentiert???
Für jede Auskunft dankbar: Hans-Jürgen

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