Bestimmungsfrage *PIC*
Guten Morgen,
von denen hier stehen bei uns zur Zeit hunderte im Straßengraben. Kann da jemand weiterhelfen?
Geruch ist unbedeutend bis eigentlich gar nicht vorhanden.
Viele Grüße, Martin
![[image]](http://img367.imageshack.us/img367/8956/frage1as6.jpg)
![[image]](http://img367.imageshack.us/img367/9532/frage2jb4.jpg)
Guten Morgen,
von denen hier stehen bei uns zur Zeit hunderte im Straßengraben. Kann da jemand weiterhelfen?
Geruch ist unbedeutend bis eigentlich gar nicht vorhanden.
Viele Grüße, Martin
![[image]](http://img367.imageshack.us/img367/8956/frage1as6.jpg)
![[image]](http://img367.imageshack.us/img367/9532/frage2jb4.jpg)
Hallo Martin,
zur Zeit ist der Lederbraune Faserling, Psathyrella conopilus schwer am wachsen. Der sieht Deinem schon recht ähnlich...
Gruß Harald
Hallo Martin,
hmm, ich denke daß Harald hier mal nicht richtig liegt.
Nach der Farbe der Lamellen scheint mir eine Conocybe-Art wahrscheinlicher zu sein.
Gruß Jens
Guten Morgen,
von denen hier stehen bei uns zur Zeit hunderte im Straßengraben. Kann da
jemand weiterhelfen?
Geruch ist unbedeutend bis eigentlich gar nicht vorhanden.
Viele Grüße, Martin
hmm, ich denke daß Harald hier mal nicht richtig liegt.
Nach der Farbe der Lamellen scheint mir eine Conocybe-Art wahrscheinlicher zu
sein.
Hallo Jens,
in der Tat will mir die Lamellenfarbe für Psathyrella auch nicht so ganz gefallen. Deswegen habe ich ja nur von Ähnlichkeit gesprochen (streichen wir mal das "sehr").
Trotzdem wächst ja Psathrella conopilus gerade wie der Teufel...
Gruß Harald
Hallo Martin,
laß ihn einfach aussporen. Bei Psathyrellen ist das Spp. dunkelbraun bis schwarzbraun.
Bei Conocyben eher so zimt- bis rostbraun.
Einen Unterschied sollte man da eigentlich ganz gut erkennen können.
Anhand der Bilder würde ich auch eher zu einem Samthäubchen (Conocybe) tendieren.
Man wird sehen 
Viele Grüße
Holger
Hallo Holger,
ich werde auf dem Heimweg ein reiferes Exemplar mitnehmen. Die ich hier liegen habe scheinen nichts von sich zu geben. Ah, doch, jetzt: Es siehst so aus, wie ganz schwache Bleistiftspuren, also so etwa silbergrau.
Grüße, Martin
Hallo Martin,
laß ihn einfach aussporen. Bei Psathyrellen ist das Spp. dunkelbraun bis
schwarzbraun.
Bei Conocyben eher so zimt- bis rostbraun.
Einen Unterschied sollte man da eigentlich ganz gut erkennen können.
Anhand der Bilder würde ich auch eher zu einem Samthäubchen (Conocybe)
tendieren.
Man wird sehen
Viele Grüße
Holger
Guten Morgen,
von denen hier stehen bei uns zur Zeit hunderte im Straßengraben. Kann da
jemand weiterhelfen?
Geruch ist unbedeutend bis eigentlich gar nicht vorhanden.
Viele Grüße, Martin
Conocybe semiglobata - wenn ich mich mal weit aus dem Fenster lehnen soll.
Peter
Hallo Holger,
ich hab auf dem Heimweg mit dem Fahhrad wieder angehalten und ein reifes Exemplar mitgenommen (braun, noch nicht tintend..), das auf einem Blatt Papier nach Minuten schon ausgesport hat: pechschwarz.
Grüße, Martin
Hallo Martin,
laß ihn einfach aussporen. Bei Psathyrellen ist das Spp. dunkelbraun bis
schwarzbraun.
Bei Conocyben eher so zimt- bis rostbraun.
Einen Unterschied sollte man da eigentlich ganz gut erkennen können.
Anhand der Bilder würde ich auch eher zu einem Samthäubchen (Conocybe)
tendieren.
Man wird sehen
Viele Grüße
Holger
Hallo Holger,
ich hab auf dem Heimweg mit dem Fahhrad wieder angehalten und ein reifes
Exemplar mitgenommen (braun, noch nicht tintend..), das auf einem Blatt
Papier nach Minuten schon ausgesport hat: pechschwarz.
Grüße, Martin
Dann bin ich mit meiner Antwort quasi aus dem Fenster gefallen, denn dann in keinem Fall Conocybe
Peter
Hallo Peter,
Mit dem Moser kommt man bei dieser Sporenfarbe auch auf Psathyrella, aber ich bin noch nicht fit genug, vor allem nicht mikroskopisch, um dann weiter zu kommen. (Mich machen z. Zt. auch die Abkürzungen noch wahnsinnig!
)
Grüße, Martin
Dann bin ich mit meiner Antwort quasi aus dem Fenster gefallen, denn dann in
keinem Fall Conocybe
Peter
Hallo nochmal,
Ich hab jetzt auch mal mein Mikroskop ausgepackt und die Sporen angeschaut. Die Form ist oval mit so einem kleinen Spitzchen, fast wie ein Kürbis- oder Sonnenblumenkern. Aber so sehen die ja fast alle aus.... Scheiß Mikroskop, das!
Da muß lang- nein mittelfristig was anderes her!
Grüße, Martin
Hallo Martin,
wenn es Psathyrella conopilus sein sollte, dann mikroskopiere doch mal ein wenig Huthaut. Da finden sich dann zwischendurch lange spitze Elemente - die "Haare", die der Art ihren Namen geben.
Gruß Harald
Hallo Harald,
ich habe mir noch mal eins von denen geholt und ein Stückchen Hut unters Mikroskop gelegt. Von Hährchen konnte ich nichts entdecken, an der "Abrißkante" sah ich jedoch Zystiden, die eine Form wie langschlanke Flaschenboviste hatten. (Verzeih meine unprofessionelle Beschreibung). Vielleicht sagt Dir das was.
Grüße, Martin
Hallo Martin,
wenn es Psathyrella conopilus sein sollte, dann mikroskopiere doch mal ein
wenig Huthaut. Da finden sich dann zwischendurch lange spitze Elemente -
die "Haare", die der Art ihren Namen geben.
Gruß Harald
Hallo Martin,
ich bin zwar nicht Harald, werfe mich aber dennoch mal hinter den Zug.
Die Zystiden hatten also einen aufgeblähten Kopf? Deutet sehr auf Conocybe hin. Auch die Fotos lassen kaum daran zweifeln. Das Sporenpulver paßt allerdings nicht so recht.
Beste Grüße!
Andreas
Hallo Andreas,
also diese Zystiden, die ich gesehen habe lagen zwischen "keulig" und "blasig". Ich fand meine Beschreibung von langgestreckten Flaschenbovisten eigentlich treffend. Und das Sporenpulver war definitiv pechschwarz. Ich habe heute auch noch die Sporen der jungen Exemplare (die ich einfach mal auf dem Bogen Papier liegen gelassen hatte) verglichen. Es waren zwar weniger, aber auch Graphitschwarz/ bzw. grau (wie mein erster Eindruck). Da ist nicht wirklich ein Braunton zu entdecken.
Grüße, Martin
Hallo Martin,
ich bin zwar nicht Harald, werfe mich aber dennoch mal hinter den Zug.
Die Zystiden hatten also einen aufgeblähten Kopf? Deutet sehr auf Conocybe
hin. Auch die Fotos lassen kaum daran zweifeln. Das Sporenpulver paßt
allerdings nicht so recht.
Beste Grüße!
Andreas
Hallo Martin,
bin jetzt ein wenig ratlos. Naja, wie oft. Den Flaschenbovist habe ich erst mal wegen mangelnder Kenntnis nachschlagen müssen.
Davon mal abgesehen, kann ich dir nur anbieten, deinen Fund genauer zu belupen, wenn es dich interessiert.
Beste Grüße!
Andreas
Hallo Andreas,
bedenke, daß ich noch "Erstklässler" bin in dem Geschäft. Ich sammle zwar Pilze, seit ich ein Kind war (mit Anleitung des Vaters und Onkels=Förster), aber gehe jetzt erst ins Detail. Desswegen bin ich in solchen Angaben noch recht unsicher. Morgen hole ich mir noch einen von diesen Problembären und mache mir ein ordentliches Präparat. Wenn ich die Zystiden wiederfinde, versuche ich sie nachzuzeichnen (hab keine Microkamera), und zeig Dir wie die aussehen. Macht es auch Sinn für die Bestimmung an den Lamellen und am Stiel nach Zystieden zu suchen?
Viele Grüße, Martin
Hallo Martin,
bin jetzt ein wenig ratlos. Naja, wie oft. Den Flaschenbovist habe ich erst
mal wegen mangelnder Kenntnis nachschlagen müssen.
Davon mal abgesehen, kann ich dir nur anbieten, deinen Fund genauer zu
belupen, wenn es dich interessiert.
Beste Grüße!
Andreas
Hallo Martin,
meine Worte sollten um Himmels Willen nicht als kritik-lastig oder naseweis verstanden werden!!! Solch Kleinzeugs interessiert mich immer, und Material wäre mir stets willkommen.
Nehmen wir mal an, es ist eine Conocybe-Art, dann sind die Zystiden an der Lamellenschneide und am Stiel für die Bestimmung sehr wichtig. Vor allem die Breite des "Bauches" und des "Kopfes". Natürlich auch die Sporenmaße.
Beste Grüße!
Andreas
Hallo Martin,
ich noch mal.
Das mit dem Flaschenbovist war weder Witz noch Ironie!
Beste Grüße!
Andreas
Quatsch mit Sosse,
ich versuche, das beste herauszuholen, was ich mit meinen, noch, bescheidenen Mitteln vermag. Ich fände es auch blöd, jetzt einfach bei "psathyrella sp." aufzuhören...
Ich melde mich wieder.
Grüße, Martin
Hallo Martin,
ich noch mal.
Das mit dem Flaschenbovist war weder Witz noch Ironie!
Beste Grüße!
Andreas
Hallo Andreas,
ich habe mir die Sache heute nochmal unters Mikroskop gelegt und versucht, eine kleine Skizze zu machen. An den Lamellen hab ich Zystiden gefunden am Stiel nicht. Ich habe allerdings auch keine Erfahrung darin. Ich hatte mir ein dünnes Scheibchen rausgeschnitten und ein Quetschpräparat gemacht. Dort sah ich nur Längsfasern und ein paar verstreute Sporen. (Wo/wie muß ich suchen?).
Viele Grüße, Martin
![[image]](http://img148.imageshack.us/img148/1249/zystidenjj5.jpg)
Hallo Martin,
bin momentan ratlos. Hoffentlich meldet sich noch jemand anderes...
Die Zystiden an der Lamellenschneide von Conocybe sind stets mehr oder weniger bauchig, schroff halsig und abgesetzt kopfig. Sieht nicht wirklich danach aus. Auch die Sporenform nicht.
Auf einen Faserling passt das alles, bis auf das Sporenpulver, ebensfalls nicht gut, nur vage.
Zystiden am Stiel: Keinen Ring schneiden, weil evtl. zufällig dran vorbei. Besser ist ein Span etwas unter dem Hut. Nur nicht zu weit oben, dann erwischt man gerne den Lamellenansatz mit seinen Zystiden.
Rückfrage: Die "Flaschenbovist"-Zystiden stammten tatsächlich von der Huthaut?
Beste Grüße!
Andreas
Hallo Andreas,
ich habe mir die Sache heute nochmal unters Mikroskop gelegt und versucht,
eine kleine Skizze zu machen. An den Lamellen hab ich Zystiden gefunden am
Stiel nicht. Ich habe allerdings auch keine Erfahrung darin. Ich hatte mir
ein dünnes Scheibchen rausgeschnitten und ein Quetschpräparat gemacht.
Dort sah ich nur Längsfasern und ein paar verstreute Sporen. (Wo/wie muß
ich suchen?).
Viele Grüße, Martin
Hallo Martin!
Ich kann nicht glauben, dass dein abgebildeter und dein aussporender Pilz identisch sind.
Den abgebildeten Pilz halte ich auch für ein Samthäubchen (Conocybe). Die Cheilozystiden, zumindest die linke Ch-zyst. passt ja dazu, man muss halt davon ausgehen, dass du nur den oberen Teil gezeichnet hast, die untere Hälfte noch im Hymenium gesteckt hat.
Bei deinem aussporenden Pilz handelt es sich bestimmt um einen durch trockenes Wetter ausgeblassten Düngerling (Panaeolus) oder ähnliches.
Verzeih´ meine Ungläubigkeit!
VG Ingo W
Hallo Ingo,
Du hast wahrscheinlich völlig recht. Ich war einfach nur auf psathyrella vs. conocybe festgefahren. Jetzt schau mal bei RMD (falls vorhanden) S. 557 den behangenen Glockendüngerling an, und vor allem die Zystidenformen dort. Der paßt, finde ich. Auch makroskopisch.
Grüße, Martin
Hallo Martin!
Ich kann nicht glauben, dass dein abgebildeter und dein aussporender Pilz
identisch sind.
Den abgebildeten Pilz halte ich auch für ein Samthäubchen (Conocybe). Die
Cheilozystiden, zumindest die linke Ch-zyst. passt ja dazu, man muss halt
davon ausgehen, dass du nur den oberen Teil gezeichnet hast, die untere
Hälfte noch im Hymenium gesteckt hat.
Bei deinem aussporenden Pilz handelt es sich bestimmt um einen durch
trockenes Wetter ausgeblassten Düngerling (Panaeolus) oder ähnliches.
Verzeih´ meine Ungläubigkeit!
VG Ingo W
Hallo Ingo,
Du hast wahrscheinlich völlig recht. Ich war einfach nur auf psathyrella vs.
conocybe festgefahren. Jetzt schau mal bei RMD (falls vorhanden) S. 557
den behangenen Glockendüngerling an, und vor allem die Zystidenformen
dort. Der paßt, finde ich. Auch makroskopisch.
Grüße, Martin
Hallo Martin!
Schätze, du missverstehst mich:
Deinen Pilz auf dem eingestellten Foto halte ich für ein Samthäubchen (Conocybe), die von dir angegebene Farbe des Sporenabwurfes passt aber nicht so recht zur Lamellenfarbe, deshalb vermute ich zwei verschiedene Pilzarten:
1. abgebildet --> möglicherweise eine Conocybe (Samthäubchen)
2. ausgesport --> möglicherweise Panaeolus (Düngerling) oder Psathyrella (Faserling)
Der von dir eingestellte Pilz ist ganz sicher nicht Panaeolus papillionaceus (Behangener Düngerling), denn bei dem sind die Lamellen grauschwarz.
Ob die Merkmale des Düngerlings zum Ausspor-Pilz passen, weiß ich natürlich nicht.
VG Ingo W
Hallo Ingo,
nochmal: ich habe jetzt 3x aus diesem optisch gleichförmigem Pilzrasen (Exemplare verschiedener Reife, aber "offensichtlich" gleicher Art) Proben gezogen. Alle sporten schwarz aus (jung, matur oder überreif). Conocybe fällt dann doch wohl aus, oder? Die in meinem ersten post abgebildeten Pilze sind recht jung. Die älteren Exemplare schwingen am Hutrand glockenförmig aus und fangen dann an sich tintlingsmäßig aufzulösen.
Es sind wohl die nächsten Tage noch genügend Probanden da, was kann ich noch tun um ihr wahres ICH zu entlarven?
Mit besten Grüßen, Martin
Hallo Martin!
Schätze, du missverstehst mich: Deinen Pilz auf dem eingestellten Foto halte
ich für ein Samthäubchen (Conocybe), die von dir angegebene Farbe des
Sporenabwurfes passt aber nicht so recht zur Lamellenfarbe, deshalb
vermute ich zwei verschiedene Pilzarten: 1. abgebildet -->
möglicherweise eine Conocybe (Samthäubchen)
2. ausgesport --> möglicherweise Panaeolus (Düngerling) oder Psathyrella
(Faserling)
Der von dir eingestellte Pilz ist ganz sicher nicht Panaeolus papillionaceus
(Behangener Düngerling), denn bei dem sind die Lamellen grauschwarz.
Ob die Merkmale des Düngerlings zum Ausspor-Pilz passen, weiß ich natürlich
nicht.
VG Ingo W
Hallo Ingo,
nochmal: ich habe jetzt 3x aus diesem optisch gleichförmigem Pilzrasen
(Exemplare verschiedener Reife, aber "offensichtlich" gleicher
Art) Proben gezogen. Alle sporten schwarz aus (jung, matur oder überreif).
Conocybe fällt dann doch wohl aus, oder? Die in meinem ersten post
abgebildeten Pilze sind recht jung. Die älteren Exemplare schwingen am
Hutrand glockenförmig aus und fangen dann an sich tintlingsmäßig
aufzulösen.
Es sind wohl die nächsten Tage noch genügend Probanden da, was kann ich noch
tun um ihr wahres ICH zu entlarven?
Mit besten Grüßen, Martin
Hallo Martin!
Vielleicht könntest du den Pilz mit seinen verschiedenen Altersstufen und das Sporenpulver noch mal ablichten und einstellen? (So für mich, den alten Skeptiker!)
Und dann den gleichen Pilz nochmal mikroskopisch auf die Pelle rücken? Zunächst vielleicht erst mal die Cheilozystiden in ihrer Gänze (also das Lamellenschneiden-Präparat nach und nach so weit drücken, dass die Cheilozystiden isoliert wahrgenommen und vermessen werden können).
Nimm´s nicht krumm, Skepsis ist eine Charakterschwäche von mir.
VG Ingo W
Hallo Martin,
eine durchschlagene Idee habe ich noch immer nicht. An einen Düngerling glaube ich allerdings auch nicht. Du solltest noch ein paar Zystiden der Lamellenschneide ausfindig machen und prüfen, ob die Sporen einen Keimporus haben oder nicht.
Beste Grüße!
Andreas
Hallo Ingo und Andreas,
hier erst mal ein paar heutige Impressionen vom Fundplatz. Viel war von der einstigen Pracht nicht mehr übrig:
http://www.imgbox.de
http://www.imgbox.de
http://www.imgbox.de
http://www.imgbox.de
Dann habe ich wieder ein Exemplar seziert und folgende Zystiden gefunden:
http://www.imgbox.de
Ein Foto vom Sporenpulver könnte ich noch nachliefern. Aber wie gesagt, mein Eindruck war graphitschwarz. Die Sporen haben einen kleinen Porus, so wie auf meiner Skizze. Mit vermessen ist bei mir leider nix, dazu bin ich noch zu primitiv ausgerüstet. Ich habe jedoch versucht, die Zystiden untereinander etwa im gleichen Maßstab zu halten.
Ich habe im Keizer S. 249 den Grauweissen Faserling gefunden, der sieht schon sehr ähnlich aus und genauso auch das Sporenpulver: http://www.drnik.org/psathyrella_marcescibilis.html. Und das hier sind die Cheilos und Sporen, sieht völlig genauso, wie bei mir aus: http://www.ambmuggia.it/forum/index.php?showtopic=6183
Meiner wächst auch auf vergrabenem und offenen Holz (wie man auf einigen Bildern sehen kann). Also ich bin mir jetzt ziemlich sicher...
Viele Grüße, Martin
Hallo Martin!
Vielleicht könntest du den Pilz mit seinen verschiedenen Altersstufen und das
Sporenpulver noch mal ablichten und einstellen? (So für mich, den alten
Skeptiker!)
Und dann den gleichen Pilz nochmal mikroskopisch auf die Pelle rücken?
Zunächst vielleicht erst mal die Cheilozystiden in ihrer Gänze (also das
Lamellenschneiden-Präparat nach und nach so weit drücken, dass die
Cheilozystiden isoliert wahrgenommen und vermessen werden können).
Nimm´s nicht krumm, Skepsis ist eine Charakterschwäche von mir.
VG Ingo W
Hallo Martin,
also, nach den jüngsten Bildern zu urteilen, könnte ich mit dem Grauweißen Faserling gut leben! Da passen auch die Zystiden. Die Dermatozystiden sind evtl. nur Hyphenenden.
Das Ursprungsbild stellt m. M. nach eine andere Art dar (wohl eben doch Conocybe).
Beste Grüße!
Andreas
Hallo Andreas,
ich bin erleichtert! Das war mein ERSTER mit dem Mikroskop bestimmter Pilz...
Mit den Dingern auf dem Hut war ich auch nicht zufrieden. Ich hatte einfach nur ein Stück flach abgechoppt und zerquetscht und dann nach Sachen gesucht, die nicht wie der Rest aussehen.
Und: vielen Dank an Euch, die mich da bei der Stange gehalten und geholfen haben!!
Viele Grüße, Martin
Hallo Martin,
also, nach den jüngsten Bildern zu urteilen, könnte ich mit dem Grauweißen
Faserling gut leben! Da passen auch die Zystiden. Die Dermatozystiden sind
evtl. nur Hyphenenden.
Das Ursprungsbild stellt m. M. nach eine andere Art dar (wohl eben doch
Conocybe).
Beste Grüße!
Andreas