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Re: Das Problem mit der Pseudoringzone

Andreas ⌂, (vor 6570 Tagen) 8.003 Beiträge @ Stephan Weißer

Da gibt's ja die Theorie mit dem Untergrund: kalkig streng für T.
fracticum/batschii, sauer streng für T. striatum/albobrunneum. Meiner
Erfahrung nach sehen beide gleich aus. Diese Teile z. B. stammen aus dem
Altdorfer Wald (sauer-sandiger Flechtenkiefernwald, Gesellschaft von T.
focale, T. pessundatum, T. equestre).
Ich hätte sie achtlos als fracticum abgelegt, hätte mich nicht eines meiner
Bestimmungsbücher (war es nicht der BON?) auf dieses einzige für mich
nachvollziehbare Bestimmungsmerkmal hingewiesen. Hat das deiner Meinung
nach überhaupt Hand und Fuß, Andreas?

Hallo Stephan,

da fühle ich mich nicht berufen genug, zu antworten. Gerade von den sauren Böden kenne ich kaum Ritterlinge, weil mir die Flechten-Kiefernwälder bis auf wenige Stippvisiten in den unmöglichsten Teilen Europas weitgehend verschlossen geblieben sind. Ich meine den kleinen T. stans ganz gut zu kennen und T. fracticum sowieso. Aber das, was ich bisher alles an fracticum gesehen habe (und ich gehe davon aus, dass es alles fracticum war), das lässt mir keine Vorstellung mehr frei, wie den striatum aussehen soll. Aber ich habe viel zu selten striatum-ähnliche Ritterlinge, die nicht stans waren im Sand-Kiefernwald gefunden, deshalb kann ich nicht urteilen.

beste Grüße,
Andreas

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