Re: Erste Ergebnisse vom Trockenrasen
Hallo Axel,
Wir hatten einige Schlüssel und Beschreibungen, die sich - wie könnte es anders sein - hie und da widersprechen.
Bzw. solch eine Schlüsselstelle (Geoglossum) z.B. kann ich dann mal nicht eindeutig beantworten:
11. From an early stage, spores simultaneously dark and 7-septate
11. Spores become dark and septate late in development; may have more or fewer than 7
(Quelle: http://fungus.org.uk/nwfg/earth-tongues.htm)
Habe zuvor noch keine Zungen mikroskopiert, also nicht zuletzt daher ist das für mich beides erstmal cf.
Ich halte den Fund für G.fallax.
Die im Asci hyalinen Sporen sind ein Indiz dafür. Außerdem kann G.fallax
durchaus Paraphysen-Verwindungen machen.
Nicht nur einige, sondern die Mehrzahl der Paraphysen winden sich stark, so dass man am besten auf barlae kommt.
Die Septen-Anzahl ist durchweg 8 und die Sporen sind bis 130 mü lang, da müsste fallax doch eindeutig ausscheiden.
Der "Trichoglossum variabile" sieht auch eher aus wie G.fallax.
T.variabilie kann es aber schon wegen der geringen Septenzahl nicht sein
(müssten zwischen 11 und 14 liegen).
Die Zunge hat Haare, dann muss es doch Trichoglossum sein ?
9-14 Septen stand in unserem Schlüssel. Auch da liegt es natürlich noch drunter.
Auf ein Besseres Ergebnis als variabile cf. kam ich jedoch nicht mit den Schlüsseln / Beschreibungen.
schöne Grüße
Robin