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Rindenpilz auf Nadelholz *PIC*

Ingo Wagner, (vor 6506 Tagen)

Hallo!

Hier könnte man sich in frostfreien Perioden wohl kaum der Rindenpilz- und Ascovielfalt erwehren, nach einer Woche Frost ist es wirklich schwieriger.
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Rindenpilze findet man zwar nach wie vor, bloß eine mikroskopische Bestimmung ist wegen Wachstums- und Reifepause so gut wie unmöglich.

Er hier lässt sich auch makroskopisch gut ansprechen, wenn man ihn ein paar Mal gesehen hat: Phlebiopsis gigantea (Großer Zystidenkammpilz)
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Seine Form lässt sich schwer in Worte fassen. Der häutige Fruchtkörper bildet oft keine klar begrenzte Form, sondern wächst in sämtliche Richtungen, teilweise mit unförmigen Ausläufern (links unten). Auf dem Hymenium sind meist unregelmäßig Warzen und eingewachsene Fransen locker verteilt, sein Substrat ist dickes Nadelholz, meist Kiefer, dabei wächst er auf rindenlosem Holz genauso wie auf der Rinde, meist seitlich am Substrat. Auf der Oberfläche von Stümpfen wachsend bildet er Zapfen und Warzen. Bei Frost und Trockenheit sind die Fruchtkörper recht dünn, in Regenperioden quillt er jedoch mindestens um das dreifache auf und bekommt eine etwas andere Farbe. In Trockenperioden löst sich der Rand vom Substrat.

VG Ingo W

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Re: Rindenpilz auf Nadelholz

MartinB, (vor 6506 Tagen) @ Ingo Wagner

Danke Ingo,

daß Du uns in dieser "pilzunfreundlichen" Periode wach hältst!
Ich war heute mit meiner ältesten bei klirrendem Frost auf Streuobstwiesen auf Ausschau. Aber außer daß wir von einem nicht angeleinten Köter angefallen wurden haben wir heute wenig erlebt (Trameten, Trameten, Trameten....).

Viele Grüße, Martin

Hallo!
Hier könnte man sich in frostfreien Perioden wohl kaum der Rindenpilz- und
Ascovielfalt erwehren, nach einer Woche Frost ist es wirklich schwieriger.

Rindenpilze findet man zwar nach wie vor, bloß eine mikroskopische Bestimmung
ist wegen Wachstums- und Reifepause so gut wie unmöglich.
Er hier lässt sich auch makroskopisch gut ansprechen, wenn man ihn ein paar
Mal gesehen hat: Phlebiopsis gigantea (Großer Zystidenkammpilz)

Seine Form lässt sich schwer in Worte fassen. Der häutige Fruchtkörper bildet
oft keine klar begrenzte Form, sondern wächst in sämtliche Richtungen,
teilweise mit unförmigen Ausläufern (links unten). Auf dem Hymenium sind
meist unregelmäßig Warzen und eingewachsene Fransen locker verteilt, sein
Substrat ist dickes Nadelholz, meist Kiefer, dabei wächst er auf
rindenlosem Holz genauso wie auf der Rinde, meist seitlich am Substrat.
Auf der Oberfläche von Stümpfen wachsend bildet er Zapfen und Warzen. Bei
Frost und Trockenheit sind die Fruchtkörper recht dünn, in Regenperioden
quillt er jedoch mindestens um das dreifache auf und bekommt eine etwas
andere Farbe. In Trockenperioden löst sich der Rand vom Substrat.
VG Ingo W

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Streuobstwiese

Ingo Wagner, (vor 6506 Tagen) @ MartinB

Danke Ingo,
daß Du uns in dieser "pilzunfreundlichen" Periode wach hältst!
Ich war heute mit meiner ältesten bei klirrendem Frost auf Streuobstwiesen
auf Ausschau. Aber außer daß wir von einem nicht angeleinten Köter
angefallen wurden haben wir heute wenig erlebt (Trameten, Trameten,
Trameten....).
Viele Grüße, Martin

Hallo Martin!

Kann ich mir vorstellen, dass auf Streuobstwiesen jetzt nicht die Welt los ist. Kannst aber mal probieren dort ein bisschen Mäuselosung mit dem totem Pflanzenmaterial außen herum zu sammeln (falls bei dir kein Schnee liegt) und warm zu stellen (natürlich der Gattin nichts davon erzählen!). Kann auch interessant sein, was sich da entwickelt.

VG Ingo W

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Re: Streuobstwiese

MartinB, (vor 6506 Tagen) @ Ingo Wagner

Guter Tip Ingo,

mein Töchterchen hat eh' die ganze Zeit auf die vielen Mäuselöcher hingewiesen. Das entsprechende Substrat sollte sich also sicher auftreiben lassen. Und ein heimliches Vivarium für koprophile Pilzchen werd ich dann schon basteln...

Viele Grüße, Martin

Hallo Martin!
Kann ich mir vorstellen, dass auf Streuobstwiesen jetzt nicht die Welt los
ist. Kannst aber mal probieren dort ein bisschen Mäuselosung mit dem totem
Pflanzenmaterial außen herum zu sammeln (falls bei dir kein Schnee liegt)
und warm zu stellen (natürlich der Gattin nichts davon erzählen!). Kann
auch interessant sein, was sich da entwickelt.
VG Ingo W

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Re: Streuobstwiese

MartinB, (vor 6505 Tagen) @ Ingo Wagner

Seit heut Nacht Schneedecke.....

Viele Grüße, Martin

Hallo Martin!
Kann ich mir vorstellen, dass auf Streuobstwiesen jetzt nicht die Welt los
ist. Kannst aber mal probieren dort ein bisschen Mäuselosung mit dem totem
Pflanzenmaterial außen herum zu sammeln (falls bei dir kein Schnee liegt)
und warm zu stellen (natürlich der Gattin nichts davon erzählen!). Kann
auch interessant sein, was sich da entwickelt.
VG Ingo W